Très Click
12.01.2017 von Très Click

5 Dinge, die du wissen solltest, BEVOR du dich für einen Hund entscheidest

Du träumst schon sooo lange davon, dir einen Hund ins Haus zu holen? Dann mach es! Wir bei Très Click wollen unseren Redaktionshund Charlie auch nie wieder hergeben. Auch wenn wir mit ihr bei Eiseskälte durch den Park bibbern und sie auch bei Baum Nummer 3218 unbedingt stehen bleiben muss. Und auch wenn das bedeutet verkatert am Sonntagmorgen um den Block zu schleichen und dass statt fancy Ibiza-Urlaub eher ein Ostseetrip angesagt ist. Für sie würden wir ALLES tun. Und sie auch für uns. Wenn wir mal richtig mies gelaunt sind, macht sie etwas total Bescheuertes und wir müssen lachen. Und wenn wir Bauchweh haben, legt sie uns ihren Kopf auf den Bauch. Kurz: Doglove = True Love. Und jetzt, keine Ausreden mehr: Den perfekten Zeitpunkt für einen Hund gibt es nicht, dafür aber Dinge, die du unbedingt vor Bellos Einzug wissen musst. Die hat uns Hundeprofi Sigrid Rahlfes von Kesse Köter verraten:

DAS solltest du vorher wissen

1. Immer da

Er zieht bei mir ein. Das wird manches verändern. Nö, nicht manches, alles! Plötzlich ist da immer jemand… jemand, für den du Verantwortung übernommen hast. Jemand mit ganz spezifischen Bedürfnissen. Der raus will, auch wenn’s draußen stürmt und schneit. Jemand, für den du mitplanen musst. Wohin im Urlaub? Soll der Hund wirklich im Frachtraum mit nach NYC fliegen? Am besten du machst dir direkt einen Backup-Plan: Wer kann deinen neuen besten Freund nehmen, wenn du mal beruflich weg musst oder einen Weekend-Trip planst? Und wer geht mit ihm Gassi, wenn du mal krank bist?

2. Der Alltag

Für deinen Hund ist es extrem wichtig, in einer festen Gruppe zu leben. Er ist stark auf sein Herrchen bezogen und will ganz viel mit ihm oder ihr zusammen sein. Das braucht er einfach. Kannst du ihm das bieten? Hast du genug Zeit für deine Fellnase? Und kann dein Hund mit ins Büro? Und wo ist dein Schatz, wenn du beim Sport oder beim Date bist? Im Theater und Kino darf er leider nicht neben dir Platz nehmen und beim Arzt im Wartezimmer auch nicht. Natürlich kann dein Hund auch mal allein zu Hause bleiben. Das musst du ihm aber erst einmal beibringen. Langsam rantasten ist angesagt und nicht zu viele Stunden am Stück wegbleiben, sonst gibt es für die Nachbarn ein Bellkonzert und für dich „neu-designte“ Schuhe.

3. Back-up-Plan

Es ist wichtig, einen Back-up-Plan zu haben. Du brauchst einen Freund oder eine Freundin, der sich regelmäßig um Bello kümmern kann. Und zwar echt zuverlässig. Für alle Momente, in denen dein Hund dich nicht begleiten kann. Oder eine HUTA und /oder Dogwalker. Dabei solltest du aber sehr genau schauen, was dem Hund dort tatsächlich geboten wird. Nicht jedem Hund bekommt die Unterkunft dort gut, viele geraten in Stress. Die Besitzer denken dann oft: „Ach, nach der HUTA/dem Dogwalking ist mein Hund so schön müde“. Das mag sein, aber nicht müde von Spiel und Spaß, sondern erschöpft vom Stress. 

Wichtig ist auch, dass nicht zu viele Hunde in einer Gruppe sind. So dass die temporäre Bezugsperson wirklich gut auf den Hund achten und mit ihm interagieren kann. An deine Haare und dein Auto lässt du ja auch nur einen Profi, der sich Zeit nimmt und weiß, was er tut. Warum sollte das bei deinem Liebling anders sein? Doch die Grundfrage liegt eh woanders: Wenn du HUTA oder Dogwalker nicht für „Notfälle“, sondern ständig nutzen willst/musst, dann ist es vielleicht noch nicht der richtige Zeitpunkt, dir einen eigenen Hund anzuschaffen. Dann bist du eben erst mal noch die Patentante für einen anderen Hund. Auch schön, oder?

4. Sitz, Platz, Bleib

Dein Hund sollte natürlich „Sitz“, „Platz“ und all die anderen Grundsignale können. Aber vor allem sollte er lernen, entspannt mit dir durch die Welt zu spazieren, ohne andere Menschen oder Hunde zu nerven. Hast du Zeit, ihm das alles beizubringen? Und hast du auch die Nerven, falls er oder sie ein Dickkopf ist, dich etwas länger mit der Erziehung zu beschäftigen? Nicht jeder Hund ist wie Lassie und kann deine Gedanken lesen (Spoiler: eigentlich keiner). Du brauchst viel Zeit und Geduld und es wird auch Tage geben, an denen dein neuer Fellfreund dir gehörig auf der Nase rumtanzen will.  

5. It's all about the money

Hunde verursachen Kosten – und das leider nicht zu knapp. Angefangen von einer guten Leine und einem guten Halsband über gutes Futter und die oben genannten Optionen von Hundebetreuung und / oder HUTA! Dazu kommen noch Impfungen und regelmäßige Arztbesuche. Falls dein Hund unerwartet schwer krank wird, brauchst du auch dringend Rücklagen. Aber jetzt genug vom Geld. Nur eins noch: Ein Hund ist ein echter Freund fürs Leben, der dich liebt, egal ob mit oder ohne Make-up, It-Bag und PMS… und das ist unbezahlbar.

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