Warum ihr den brandheißen Kino-Hit „After Passion“ entweder lieben oder hassen werdet

„Joa, ich war jetzt halt nicht wirklich die richtige Zielgruppe!“ – Ganz ehrlich, Leute? Als ich vor ein paar Tagen zur Preview von „After Passion“ marschiert bin, um mir die sexy Teenie-Version von „Fifty Shades of Grey“ (zu dem Thema später noch mehr) mal zu Gemüte zu führen, hätte ich schon vorab ’nen Hunderter darauf verwetten können, dass genau so ein Spruch von irgendeinem der gestandenen Herren dort im Kinosaal kommen würde. 😄

Immerhin war nicht mal ICH mir vor diesem Kinoerlebnis (und nach intensiver Trailer-Analyse) sicher, was mich erwarten würde und ob „After Passion“ überhaupt das Richtige für mich ist. Aber hey, was heißt das schon? Entweder es kickt dich, oder nicht, stimmt’s? Und zugegeben, der Trailer hat schon mal eiiiiniges richtig gemacht. Powerfrau Selena Gomez trällert im Hintergrund solange wie „Good For You“ es doch ist, bis du es selbst schon glaubst, während parallel die ersten prickelnden (!) Momente zwischen Hardin und Tessa angeteasert werden. Jup, ich sag’s mal so: Es hat mich irgendwie getriggert. 😁

Und das, obwohl ich vorher – Shame on me! – noch nie etwas von „After Passion“ (in der Buch-Version einfach nur „After“) gehört habe. Bin ich zu alt? Vielleicht! Sollte ich mich mit meinen 26 Jahren mal entspannen? Absolut! 😄 Man kann schließlich nicht alles kennen… Dabei ist die Geschichte von Hardin und Tessa einfach nur me-ga-mä-ßig durch die Decke gegangen (nur nicht durch meine). Tessa Young, die brave, pflichtbewusste Neu-Studentin, verliebt sich in Hardin Scott, den geheimnisvollen, gut aussehenden Ober-Bad-Boy und das Drama ist vorprogrammiert. So viel zur Kurzfassung. Aber was wir hier schon mal direkt festhalten können: Dieser Film ist gerade zu prädestiniert dazu, mit Klischees um sich zu werfen und romantische Unwahrheiten zu verbreiten (auch dazu gleich mehr).

Entstanden ist die Story übrigens als Fan-Faction, die zu Beginn auf der Online-Plattform Wattpad erschienen war und laut Autorin Anna Todd ausgerechnet auf One-Direction-Hottie Harry Styles basieren soll. Und mal abgesehen davon, klingelt’s da gerade irgendwie? Stichwort: Fan-Fiction?! Ja, da war doch was. Denn glaubt es oder nicht, auch die Trilogie „Fifty Shades of Grey“ ist tatsächlich auf die gleiche Art und Weise entstanden.

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„After Passion“: Wenn Liebe und Hass so nah beieinander liegen

… und wir reden hier nicht von der Story 😁

SO, und jetzt hieß es in den letzten Wochen ja auch noch immer so schön: „After Passion“ ist wie „Fifty Shades of Grey“, nur für Teenies, doch genau an dieser Stelle muss ich jetzt mal gaaanz schnell dazwischenpreschen und am besten direkt zu meinem persönlichen kleinen Kinoerlebnis kommen. Denn nichts an „After Passion“ schreit nach Fesselzimmer und dunklen „Mr. Grey“-Momenten (zum Glück?! 😁). Wer also genau darauf hofft (oder auch sonst auf so richtig heiße In-Your-Face-Sex-Momente, meinetwegen auch ohne Spielzimmer), wird definitiv nicht auf seine Kosten kommen.

Nein, „After Passion“ ist süß und eher subtil sexy (wobei es im Buch wohl heißer zugehen soll). Eben die Geschichte der ersten wirklich großen Liebe. Und das Einzige, das hier wirklich dark ist, sind Hardins kleine Bad-Boy-Allüren und ja, vielleicht auch noch seine schwarze Lederjacke, in der er ja schon irgendwie ziemlich gut aussieht.

Aber sadomaso-mäßig die Peitsche schwingen? No way! Stattdessen bekommt man eher Schlag auf Schlag die prickelnden Annäherungsversuche von Tess und Hardin serviert – in der Teenie-Version, versteht sich. 😉 Denn natürlich kann sich die eigentlich so kontrollierte Streber-Studentin irgendwann nicht mehr dem prickelnden Bann von Hardin Scott entziehen (trotz Boyfriend, böses Mädchen 😜) und landet mit dem Hottie im… See (nicht Bett, Leuteeee, das geht hier nicht so schnell), seinem „absoluten Lieblingsort“. Also den See meine ich natürlich. 😉

Tja, und von da an ist dann plötzlich Schluss mit der anfänglichen Beherrschung (Tessa, du warst so gut). Was folgt, lässt sich in etwa so beschreiben: Hardin setzt seinen verführerischsten Blick auf, Tessa grinst verlegen. Hardin streicht im Slow-Motion-Tempo über Tessas Arm, die atmet ganz! schwer! aus!… und zack, die Prinzessin hat in den Apfel der Versuchung gebissen (aha, also doch ein paar Gemeinsamkeiten zu „Fifty Shades of Grey“ 😉).

Ein Bücher-verschlingender Bad Boy? Wo habt ihr denn den ausgegraben?

Denn klar, wie wahrscheinlich jedes Mädchen auf diesem Planeten, hofft eben auch Tessa, DIE Eine sein zu können, die es schafft, den Bad Boy zu zähmen. Die seine gute Seite hervorruft und die Macho-Fassade für immer bröckeln lässt. Ist ja auch so realistisch! Wir sind schließlich alle schon mal auf einen „Problem“-Typen gestoßen, der „Stolz und Vorurteil“ auswendig kennt, Bücher wälzt und dir nach gefühlten zwei Wochen eine Wohnung besorgt, weil deine Mutter dir den Geldhahn zugedreht hat. Oder? Alles klar, Ironie off! (Wer andere Erfahrungen gemacht hat, bitte Mail an mich!)

Dabei stehen die Zeichen im Film doch eigentlich soooooo gut. Tessa und Hardin genießen jede freie Minute miteinander, es gibt endlich (super geschützten) Erste-Mal-Sex und das „Schwarzer Ritter wird doch noch zum weißen Märchenprinz“-Ding scheint echt aufzugehen. Hahahaaaaa, was haben wir wieder gelacht?! 😄 Denn am Ende checkt natürlich jeder (außer Tessa), dass es nicht so ist. Oder wie es die Ober-Bitch im Film so nett formuliert: „Irgendwas läuft hier, aber nicht, was du denkst!“ Logisch, tut es das. Ich verrate jetzt mal nicht, was genau, das werdet ihr schon selbst herausfinden. Es wird mind blowing … nicht!

Und was sagt uns das jetzt alles?

Doch soll ich euch was sagen, Leute? Ich liebe „After Passion“ genau deswegen! Wegen all dieser total klischeehaften, vorhersehbaren und mit perfektem Licht und perfekter Musik ausgeleuchteten Szenen, die alles sind außer realistisch oder auch nur ansatzweise aufs echte Leben übertragbar. Ha, I wish! 😅 Szenen, die uns eben mal kurz träumen und an die eigene erste große Liebe denken lassen (bei der so ein bisschen Hintergrundmusik – ganz subjektiv betrachtet – echt nicht geschadet hätte).

Ja, „After Passion“ ist genau das: Ein Hass- oder Liebe-Film. Wie das eben mit all diesen romantischen, prickelnden Filmreihen auf dieser Welt ist. Ob nun „Fifty Shades of Grey“, „Twilight“ oder nun auch „After Passion“ (es gibt mehrere Bücher), am Ende gibt es doch immer drei Sorten von Zuschauer. Die, die von Buch bis Film einfach ALLES verschlingen und wie ein Süchtiger auf Nachschub geiern… die, die solche Kitsch-Erotik-Teile einfach nur hassen und daraus auch definitiv keinen Hehl machen… und dann eben noch die, die es vorgeben zu hassen, sich aber hinter vorgezogenen Vorhängen doch alles reinziehen. (Jaaa, ich kenn euch doch! 🤓) Tja, ich bin dann wohl Sorte 1: Hoffnungsloser Fall mit Besessenheit für schlechte vorhersehbare Filme? So what, ich steh‘ dazu! Manchmal braucht es eben ein wenig Kitsch im Leben. Basta!

Also letzte wichtige Frage: Zu welcher Sorte gehört ihr? In welche Kategorie rutscht „After Passion“ für euch? Findet’s heraus.

„After Passion“ – ab dem 11. April in den deutschen Kinos

Credits: 2019 Constantin Film Verleih GmbH, YouTube/ KinoCheck

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