Wissenschaftlich bewiesen: Trash-TV-Shows anzuschauen macht dich nicht trashig

Der aktuelle Bachelor Daniel Völz

Sie flirten vor einem Millionenpublikum oder stopfen sich lebende Würmer in die (semi-)prominenten Münder. Ja, es ist diese Zeit im Jahr, da können wir uns kaum entscheiden, wo wir zuerst einschalten sollen – beim Bachelor (läuft seit letzter Woche) oder doch lieber Dschungelcamp (yay, Freitag geht’s los!).

Gar nicht auszudenken, was für einen Freizeitstress wir haben, wenn erst GNTM in ein paar Wochen startet. Hach, das ist aber auch eine Dauerberieselung! Eine allerdings, der wir uns nur schwer entziehen können. Und eine – fragt man mal so im Freundes – und Bekanntenkreis nach – die offiziell ja keiner zugibt. Dschungelcamp? Ich? Pfffffft, NIEMALS!

Komisch nur, dass eben genau dieses Dschungelcamp Jahr um Jahr Rekord-Quoten einfährt. Das 2017er-Finale von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ verfolgten über acht Millionen Zuschauer.

Wahrscheinlich heimlich. Mit runtergelassenem Rolladen. Unter der Decke. Mit einem Auge. ? Soll ja niemand am Ende meinen, dass man nicht anspruchsvolle Natur-Dokumentationen auf Arte anschauen würde, während man gerade Tolstoi auswendig lernt. Also, bitte!

Dabei ist es gar nicht soooo trashig, Trash-TV-Shows zu gucken, wie man vielleicht annehmen könnte. Klar, da ist die Schadenfreude, der Voyeurismus, das Überlegenheitsgefühl, das uns mitunter antreibt, solche Formate anzuschauen. Aber das alleine ist es nicht.

Denn wie Wissenschaftler herausgefunden haben, tun uns genau diese seichten Trash-TV-Shows auch gut. Sich einer anspruchsloseren Aktivität zu widmen – und dazu zählen wir jetzt mal wirklich Rosen-Ringelpitz-mit-Anfassen á la Bachelor und Maden-Akrobatik aka Dschungelcamp – ist laut Studien gut für unsere Geistesverfassung.

Wir brauchen solche Momente, in denen unsere Gedanken die Chance haben abzudriften, um uns an anderer Stelle wieder zu konzentrieren. Die Psychologen rund um Jonathan Schooler gehen sogar noch einen Schritt weiter: Wer sich diese mentalen Pausen gönnt und seine Gedanken „wandern“ lasse, der könne sich besser neue Ziele stecken, neue Erfahrungen machen und lebe generell ein ausgeglicheneres Leben.

Ziele stecken also? Kein Problem! Dann nehmen wir uns doch jetzt mal ganz fest vor, keine Bachelor – und IBES-Folge mehr zu verpassen. Ist ja gut für unsere Gesundheit! Und, mal ganz unter uns, ein gutes Alibi für das nächste Outing im Freundeskreis. Dann kann der Rolladen vielleicht sogar oben bleiben.

Kernphysik machen wir dann später wieder! ☝?

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