5 Gründe, warum Bahar Kizils neues Musikvideo zu „Flieder“ so wichtig und empowering ist

Bahar Kizils (32) neuer Song „Flieder“ hat aus meiner Sicht einen Award verdient! 💜 Nicht nur gesanglich, sondern auch die Lyrics sprechen absolut für sich. I promise! Denn sicher kennt jede Frau die Situation, von der Bahar in ihrem Song so melodisch schön singt. Und wartet erst, bis ihr das Musikvideo seht! 🥺 Feststeht: Die Siegerin der Castingshow „Popstars“ (2006) ist vom Bandmitglied der Girlband „Monrose“ zu einer ausdrucksstarken Solo-Künstlerin aufgestiegen und verkörpert für viele ihrer Fans ein Symbol von selbstbewusster Körperliebe. Denn die Curvy-Goddess wirbelt die Body-Positivity-Diversitiy-Bewegung in der deutschen Medienlandschaft ordentlich durch – vor allem mit ihrem neuen Musikvideo zu „Flieder“.

Nach knapp zwei Jahren Pause ist die gebürtige Freiburgerin und Wahl-Berlinerin wieder zurück im Tonstudio. In einem exklusiven Zoom-Interview hat Bahar mir tiefe Einblicke in die Hintergründe des Songs gegeben und 5 schlagkräftige Gründe genannt, weshalb ihr neues Musikvideo zu „Flieder“ der Knaller schlechthin ist und wie es, wie noch nie zuvor, die weibliche Diversität in der deutschen Musikbranche zelebriert. 

Flieder

Aber vorher noch kurz ein paar Facts. Mit „Flieder“ hat Bahar sich selbst musikalisch neu inszeniert. Eine sanfte und weiche Ballade, die musikalisch perfekt zu der harmonischen Stimme der Sängerin passt. Der Song handelt von Bahars Exfreunden und eben den schönen Erinnerungen an die Vergangenheit: „Jede Frau hat diesen einen Exfreund, an den sie immer mal wieder denken muss – auch wenn es ok und gut ist, dass die Beziehung vorbei ist, hat man trotzdem diese Momente.

Oh ja. Dieses schwelgen in der Vergangenheit kennen wir alle. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich bei so einer Topic in dem Musikvideo die typischen Ex-Boyfriend-Darsteller (in Erscheinung von extrem heißen männlichen Models) erwartet, doch genau hier überrascht die 32-Jährige. „Ich wollte über diese Schubladennorm von Geschlechtern, Mann/ Frau-Beziehungen und den gleichzeitig geltenden Schönheitsidealen hinausgehen und stattdessen ein reines Frauen-Power-Video kreieren.

Behind the scene: Bahar während des Musik-Video-Drehs zu „Flieder“

Dazu hat Bahar sich 17 Statist*innen ans Filmset geholt, die Weiblichkeit in all ihren wunderschönen Facetten repräsentieren und ein vielseitiges Bild unserer femininen Gesellschaft aufzeigen. Ihr Cast vereinigt eine schöne Aufnahme von unterschiedlichen Größen, Body Shapes, Hautfarben und ethnischen Herkünften. Auch Transgender-Aktivist*in Paris Leon, die sich selbst als Frau definiert, nahm an dem Videodreh teil, der schon eher einem Kunstprojekt mit schlagkräftiger Message gleichkommt. „Am liebsten hätte ich noch viel mehr Girls mit noch mehr Vielfalt am Set gehabt, bei mir sind ALLE willkommen!“
Bei so einem Statement möchte ich natürlich sofort verstehen, warum Bahar sich so für dieses Format eingesetzt hat. Also kommen jetzt, wie versprochen, die 5 Power-Gründe, warum „Flieder“ so ein unfassbar tolles Musikvideo ist. 💜

5 Gründe, warum Bahars Video der Knaller ist

1. Das Musikvideo ist Kunst

Das Musikvideo zu der Single „Flieder“ hat nichts mit dem sonst so typischen „Glamour-Dreh“, den wir aus der Musikbranche kennen, gemeinsam. Anstelle von übertrieben viel nackter Haut, sexy Outfits und einem Model-Cast, der mit den „geltenden Schönheitsstandards“ gesegnet ist, treffen in diesem Video reale, natürliche Frauen aufeinander. Sie posieren harmonisch und selbstbewusst in einem puren Styling, umgeben von Blumen. Und natürlich darf der Flieder hier nicht fehlen.

P.S.: Die schönen Kleider findet ihr übrigens bei Sheego.

2. Die Message hat richtig Tiefgang

Hier gibt es kein oberflächliches oder proletenhaftes Getue, sondern eine Message an unsere tiefen Emotionen, die jeder schon einmal, manchmal auch immer wieder empfunden hat: Es ist okay! Die schönen Gefühle und Erinnerungen an vergangene Beziehungen, von Liebe und Dankbarkeit bis hin zu Schmerz. Diese nostalgischen Momenten dürfen wir ruhig noch einmal durchleben – genau wie die Gefühle, die wir dabei gespürt haben.

 

3. Alle Frauen (und bestimmt auch Männer) können sich damit identifizieren

Hand aufs Herz, wir kennen diese Situation doch alle, oder?! Man sitzt auf dem Balkon, liegt in der Badewanne oder geht spazieren und boooooom, eine Erinnerung an eine vergangene Liebe schießt dir plötzlich in den Kopf und beschäftigt dich manchmal noch tagelang. Die Lyrics kitzeln eben genau diese Erinnerungen hervor und lassen die schönen Momente noch einmal aufblühen.

In einem fliederfarbenen Blumenmeer darf der Spaß am Set nicht fehlen

Trangender-Aktivist*in Paris Leon beim Videodreh zu „Flieder“

4. Wahnsinnig viel Liebe steckt in Song und Video

Bahar hat auf einen Songwriter für ihre Single „Flieder“ verzichtet. Die 32-Jährige wollte ihre eigenen Emotionen und Gedanken zu ihren vergangenen Beziehungen in dem intimen Stück ausleben. Und das spürt man als Zuhörer*in sofort. Baheltet es für euch, aber mir sind tatsächlich ein paar Tränen die Wange heruntergelaufen, als ich „Flieder“ das erste Mal gehört habe. 💜

5. Es haben 17 gute Gründe (Darstellerinnen) daran mitgewirkt

Bahar trifft es knallhart auf den Punkt: „Es wäre viel einfacher für uns, wenn die Norm, die uns von der Außenwelt aufgelegt wird, viel offenerer und diverser wäre.“ Deswegen geht sie mit gutem Beispiel voran und hat zusammen mit 16 Power-Frauen das Filmset zu „Flieder“ in allen Farben und Formen geschmückt, um in der Musikbranche mit gutem Vorbild voranzugehen.

Ich wünsche mir, dass in der Öffentlichkeit, speziell in der Musikbranche, mehr Diversity gezeigt und vor allem zelebriert wird! Jeder darf sich in seinem eigenen Körper wohl fühlen. Das ist das Recht von von uns allen!“ 💜

Hier ist das neue Video zu der Single „Flieder“ von Bahar Kizil:

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