Bitte was?! Designer wollen diese Sängerin nicht für die Grammys einkleiden – weil sie Kleidergröße 38 trägt

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Recording new jams.

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Für Bebe Rexha sollte die Welt eigentlich gerade dauer-fluffy und rosarot sein. Denn die Sängerin („I’m A Mess“, „Meant To Be“, „In The Name Of Love“) ist direkt mal für zwei Preise bei den diesjährigen Grammys nominiert. Bereits am 10. Februar 2019 wird der wichtigste amerikanische Musikpreis in Los Angeles verliehen – und Bebe Rexha könnte in den Kategorien „Beste Nachwuchskünstlerin“ und „Bestes Country-Duo“ eine Trophäe gewinnen.

Wie gesagt, beste Voraussetzungen also für ein fettes Strahlen im Gesicht. Eigentlich. Wäre da nicht dieser kleine (große!!) Dämpfer, der der Sängerin, zu Recht, doch ganz schön die Vorfreude ruiniert. In einem langen Video auf Instagram macht sie ihrem angestauten Ärger Luft.

Denn die Vorbereitungen für ihren ersten Grammy-Auftritt laufen alles andere als reibungslos. Anstatt von allen Seiten gefeiert zu werden, muss sie sich nämlich mit fiesen Bodyshaming-Attacken herumschlagen:

„Ich wurde endlich für die Grammys nominiert, was das Coolste überhaupt ist. Und oft kommen in so einem Fall Künstler mit Designern ins Gespräch, die ihnen dann Kleider nach Maß anfertigen, damit sie damit über den roten Teppich laufen, richtig? Du gehst also zu allen großen Designern und fragst an. Also hat mein Team genau das gemacht und überall Kontakt aufgebaut. Aber viele von ihnen wollen mich nicht einkleiden, weil ich zu dick bin. Wortwörtlich – ich soll zu dick sein.“

Auf Instagram klagt Bebe Rexha das Bodyshaming bewusst an:

Bitte was?! Wir können der Sängerin und ihrer Empörung nur zustimmen! Denn 1. (warum müssen wir das eigentlich immer noch betonen?!) eine Größe 38 ist ja wohl weit entfernt davon, „zu dick“ zu sein. Und 2. ganz egal welche Kleidergröße wir tragen, jeder hat ein Recht darauf, zu strahlen und sich zu präsentieren. Sich schön und wohl zu fühlen.

Online brach nach Bebe Rexhas öffentlicher Ansprache schnell eine Diskussion aus. Viele unterstützen die Sängerin, andere vermuten aber, dass die Designer keineswegs aus Boshaftigkeit oder Ausgrenzung handeln. Vielmehr soll es einfach daran liegen, dass die Kleider, die verliehen werden, eben nur in „Sample Sizes“ vorhanden sind. Doch selbst dann: Ist es nicht verrückt, dass die „Standardgröße“ in dem Fall ausschließlich Kleidergröße XS bedeutet?!

„Es vermittelt den Eindruck, dass Frauen ab Größe 38 nicht mehr schön sind“

Genau dieses Problem adressiert Bebe daher gleich mit:

„Wenn eine Größe 38/40 zu dick ist, dann weiß ich echt nicht mehr, was ich sagen soll. Dann will ich eure verdammten Kleider auch gar nicht tragen. Weil das verrückt ist und ihr damit eigentlich aussagt, dass jede Frau ab Größe 38 und darüber nicht mehr schön ist und eure Kleider nicht tragen kann. Also an all diejenigen, die sagen, ich sei zu dick und ich kann diese Kleider nicht tragen – f***t euch, ich will eure verdammten Kleider gar nicht.

So richtig! Denn wir müssen endlich davon loskommen, nur einen ganz bestimmten Körpertypen als normal und erstrebenswert anzusehen. Und uns stattdessen lieber mit unseren unterschiedlichen Körpern gegenseitig feiern und unterstützen. Das unterstreicht auch die Sängerin noch einmal bewusst:

„Wenn ihr meinen Modestil oder meine Musik nicht leiden könnt, ist das eine Sache. Aber sagt nicht, dass ihr jemanden nicht einkleiden könnt, weil er nicht der „Runway“-Größe entspricht. Bestärkt Frauen lieber darin, ihren Körper zu lieben, statt ihnen wegen ihrer Größe das Gefühl zu geben, weniger wert zu sein. Wir sind schön, egal in welcher Größe. Kleiner oder größer! Und mein Größe-38-Arsch geht trotzdem zu den Grammys.“

Word!

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