Ihr zweifelt an eurer Beziehung? Diese 4 Bedenken sind vollkommen normal

Eine Beziehung wie in einer Hollywood-Schnulze, so ganz ohne Probleme, Zweifel und Co. gibt es nicht. Tut uns leid, wenn wir da jetzt irgendwelche Illusionen zerstört haben, aber Zweifel sind vollkommen normal und okay. Klar, zu viele sollten es jetzt auch nicht sein, aber es gibt Zweifel, die fast jeder schon ein Mal im Laufe einer Beziehung hatte.

Die Beziehungsexpertin April Masini hat gegenüber Elite Daily über vier ziemlich normale und ziemlich häufige Beziehungszweifel gesprochen, aber auch über die Gefahren, die diese Zweifel so mit sich bringen.

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1. Vertrauen

Seinem (neuen) Partner komplett zu vertrauen, fällt dem einen leichter als dem anderen. Das kommt natürlich immer auf die Vorgeschichte an. Wer schon einmal betrogen wurde, ist vermutlich auch einem neuen Partner gegenüber etwas misstrauisch. Allerdings warnt die Expertin davor, dem Partner ständig und dauerhaft das Gefühl von Misstrauen zu geben. Dadurch könnte er sich angegriffen oder verletzt fühlen.

„Ironischerweise können die Zweifel dazu führen, dass sie in Erfüllung gehen und die Beziehung dadurch sabotiert wird“, so April Masini.

Schließlich ist Vertrauen die Basis für jede gute Beziehung. Anfängliche Zweifel sind also okay, allerdings sollten sie nicht Überhand nehmen. Falls der Verdacht, dass euer Partner euch womöglich betrügt, allerdings nicht verschwindet, dann solltet ihr es auf jeden Fall ansprechen.

2. Sex

Frisch verliebt, wer kennt es nicht, kann man einfach nicht genug voneinander bekommen. Es dreht sich gefühlt alles um Sex, so sehr, dass man irgendwann an den Punkt kommt, an dem man daran zweifelt, ob einen eigentlich noch mehr als die Lust aufeinander verbindet. Kommen dann noch die ersten Meinungsverschiedenheiten hinzu, ist die toxische „Ich zweifle alle an“-Mischung perfekt.

Halt, stopp! Das ist schließlich normal. Ihr seid mit eurem Partner nie immer einer Meinung, das ist auch gut so. Würde euch allerdings wirklich nur der Sex verbinden, würdet ihr das zwischen euch wohl eher eine lockere Affäre nennen, statt eine ernstzunehmende Beziehung, oder? 😉

3. Gefühle

„Mag er/sie mich eigentlich wirklich?“ Das ist wohl so eine Frage, die sich schon manch einer gestellt hat. Besonders in solchen Beziehungen, die ein paar Anlaufschwierigkeiten hatten und bei denen einer von beiden am Anfang mehr wollte als der andere …

Aber jetzt mal im Ernst: Sie wären nicht ernsthaft mit euch zusammen, wenn sie euch nicht mögen würden, ja, wir gehen sogar so weit, dass sie euch womöglich lieben.

4. Unterschiede

Je länger ihr zusammen seid, desto mehr lernt ihr über die Werte, Vorstellungen und Zukunftspläne eures Liebsten. Egal ob die Religion, die Ziele oder ob euer Partner eine Familie gründen will oder eben nicht. In einigen Dingen seid ihr euch sicherlich einig, einige Dinge werden euch vor die Frage stellen, wie ihr da nun einen Kompromiss finden sollt.

„Diese Feststellung kann Zweifel hervorrufen. Das ist nicht nur normal, sondern auch gesund. Dating ist ein Lernprozess, zumindest wenn man es richtig angeht. Man sollte die Unterschiede aufdecken und entscheiden, welche Dinge echte Probleme bereiten und mit welchen Verschiedenheiten man arbeiten kann“, erklärt die Beziehungsexpertin.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir alle zweifeln mal an unserer Beziehung. Sei es ganz am Anfang, wenn man zusammenzieht oder wenn es wirklich ernst wird. Aber das ist vollkommen normal, sofern die Zweifel nicht wachsen, ihr schlecht behandelt werdet oder jemand versucht, euch etwas vorzumachen.

Erinnert euch einfach selbst und auch gegenseitig daran, warum ihr zusammen seid, dass ihr es einander wert seid, den ein oder anderen Zweifel zu überwinden und, dass ihr euch mögt oder sogar liebt. Denn das ist am Ende die Hauptsache.

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