Très Click
15.06.2020 von Très Click

Beautykiller Blue Light – und was ihr dagegen tun könnt!

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Fältchen, müder Teint, fahle Haut, Pigmentflecken… habt ihr auch gerade trotz wenig Partys und viel Schlaf einen Teint wie nach der Festivalsaison? What the F* da los ist? 🤔 Vielleicht geht es euch wie uns und ihr hängt zu viel auf Netflix, am Handy und auf Instagram ab und versorgt eure Haut so mit einer Überdosis an blauem Licht.

Beautykiller Blue Light

Blaues Licht – nie gehört? Blaues Licht ist so etwas wie die Partyqueen unter den Strahlen des Strahlenspektrums: Egal ob Outdoorfestival oder digitale Undergroundparty – Du triffst sie überall und sie sorgt für ein mega Entertainment. Aber eben auch für miese Nachwehen… sozusagen ein Kater für die Haut. Wie ihr den in den Griff bekommt, erklären wir euch jetzt! 😌

Blaulicht-Report: Was steckt hinter den Strahlen?

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Ein bisschen mehr Nerdwissen 🤓: Unter blauem Licht, auch Ultrablaulicht, Artificial Visible Light (AVL) und High Energy Visible Light (HEVL) genannt, versteht man das blau bis lila leuchtende Lichtspektrum, das sehr nah an der Wellenlänge von ultraviolettem Licht ist.

Ähnlich wie die bekannteren UV-Strahlen der Sonne, haben die Strahlen des blauen Lichts eine kurze Wellenlänge. Sehen kann man das aber nicht, denkt ihr? Falsch! Werft mal den Kopf in den Nacken. Die Sonne gibt große Mengen von blauem Licht ab und die sind der Grund dafür, warum unser Himmel blau ist. Guter Auftritt, oder? Aber nicht nur der Himmel steckt voll davon.

Auch unsere Handys, Tablets, Flatscreen-Fernseher und Computerbildschirme geben blaues Licht in kleineren Dosen ab. Wer den Ach-da-is-doch-nix-Test machen will, schaltet sein Smartphone in den Nachtmodus, bei dem der blaue Lichtanteil reduziert wird und das Bild in einem wärmeren Ton erscheint. Die extremen Gelbtöne zeigen, wie viel Blaulicht bei jeder Nutzung auf uns einprasselt. Und wie eintönig die Welt ohne es wäre. 👀

Horror für die Haut!

Wird die Haut ungeschützt längere Zeit blauem Licht ausgesetzt, sind Schädigungen so sicher wie ermordete Teenager in Horrorfilmen der 90er. 😳 Was passieren kann? Entzündungen, Verfärbungen und eine geschwächte Schutzbarriere.

Es steht außerdem im Verdacht, vorzeitige Hautalterung und polymorphe Lichtdermatosen hervorzurufen. Blaues Licht penetriert die Haut in der Tiefe und ruft oxidativen Stress und eine Schädigung der DNA hervor. Unser Kollagengerüst bricht zusammen. Das war’s mit praller ebenmäßiger Haut…

Viele Leute reagieren auf die blauen Lichtstrahlen sogar noch empfindlicher als auf UVA- und UVB-Strahlen. Rötungen und Schwellungen, wie man sie von einem richtig fiesen Urlaubssonnenbrand kennt, können bei diesen Sensibelchen die Folge sein.

Eine im April publizierte Studie aus Spanien ergab sogar, dass Menschen, die in einer blaulichtreichen Umwelt lebten, ein 1,5-fach höheres Brustkrebs-Risiko haben. 😳😳

Die Wissenschaftler vermuten, dass eine vermehrte Blaulichtdosis vor dem Zubettgehen die Bildung des Hormons Melatonin unterdrückt, das unseren Schlafrythmus steuert. Und Melatoninmangel – das ist bekannt – könnte in Zusammenhang mit hormonabhängigen Tumoren – wie eben Brust- oder Prostatakrebs – stehen.

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My screens are doing what? #byebyebluelight #goodhabitskin

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Habt ihr auch ein Netflix-Face?

Das National Center for Biotechnology Information berichtete kürzlich darüber, dass schon eine Stunde Nutzung unserer elektronischen Geräte dafür sorgt, dass Lipide und Proteine in der Haut – also die Arbeiter, deren Job es ist, Feuchtigkeit in den Zellen und Schmutz von der Haut fern zu halten und sie zu reparieren – angegriffen werden.

Eine Stunde!! 😣 Die verbringen wir alleine morgens vor dem ersten Kaffee mit Insta-Promi-Stalking zum Warmwerden… Das belegen übrigens auch Statistiken. Die haben gezeigt, dass Millenials durchschnittlich 157 Mal am Tag auf ihr Smartphone schauen – Insider sprechen schon vom Netflix- oder Screen-Face! 📱

Skin-Problems? Das hilft!

Die gute Nachricht vorweg: Ein ordentlicher Lichtschutzfaktur und Hautpflegeprodukte, die reich an Antioxidantien sind, sind ein effektives Mittel, um sich vor den negativen Auswirkungen von blauem Licht zu schützen. Warum ist das so? Viel blaues Licht beschleunigt den Oxidationsprozess, wodurch Inflammationen ausgelöst und die Hautbarriere geschwächt wird.

Der Suncare-Hack

Wer gerade keine Extrakohle für Blue Light Skincare ausgeben will, kann im ersten Schritt schlicht auf seinen vorrätigen Sonnenschutz zurückgreifen.

Auch wenn wir im Haus sitzen ist der nämlich ein Muss! ☝️

Wer keine Spezialfensterscheiben mit UV-Filtern besitzt, hat wirklich keine Ausrede, um diesen Schritt seiner Pflegeroutine zu skippen. Wichtig hierbei: es muss ein Sonnenschutz mit Zinkoxid (findet ihr in der INCI-Liste unter zinc oxide) oder Titaniumoxid (titanium oxide) sein.

Diese mineralischen Blocker legen sich wie eine Decke aus Partikeln auf eure Haut und lassen schädliche Strahlen nicht durch.

Nachteil: Sie sorgen auch für den berüchtigten weißen Schleier, den wir nicht gerade lieben…

Die Blaulicht-Must-Haves

Hilfe aus dem Meer

Bei Charlotte Tilburys brandneuer fettarmen Lightversion der berüchtigten Magic Cream sorgen Carotinoide aus der Frischwasseralge dafür, dass die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und der Schutzmantel stabilisiert wird, um so den durch blaues Licht verursachte Stressfaktoren besser verkraften zu können.

Ein Lichtschutzfaktor 20 sorgt außerdem für einen Extraschutz vor UV-Strahlung. Praktisch für alle, die Pflege und Sonnenschutz nicht in zwei, sondern einem Schritt abfrühstücken wollen. Einen Antioxidantien-Booster mit Alge nutzt auch die Marke Niod. Im „Survival 0“-Serum (gibt’s etwa bei Net-a-Porter) ist reine Braunalge enthalten. Mit Spirulina-Alge geht man beim LR Zeitgard Blue Light Defender vor.

Grünes aus dem Garten

Grüne Blaulichtkämpfer gibt es in Hülle und Fülle. 💚 Ein paar Beispiele gefällig? Beim neuen Protecting Balm SPF 50 von Doctor Babor schützen Kerzenstrauchextrakt und ein Protect-Complex aus Tanninen und Sonnenblumensprossenextrakt vor HEV-Licht.

Brunnenkresse hingegen soll beim Blue Light Protection Hyaluronic Serum von Chantecaille helfen, wenn die ersten Erschöpfungszeichen durch Blaulicht bereits in der Haut zu sehen sind. Studien zeigten, dass der Extrakt der Pflanze einen rosigen Hautton unterstützt und das Strahlen des Teints zurückholt.

Wer unter Pigmentflecken, die durch eine Überbelichtung durch blaue Strahlen hervorgerufen wurden, leidet, sollte nach Produkten Ausschau halten, die fermentierte Inhaltsstoffe enthalten. Bei der Beautybrand SYS schützen Kakao-Extrakte und ein veganes Probiotic vor Blue-Light-Pollution.

#byebyebluelight

Auf der Suche nach coolen neuen Marken, die sich dem Thema Blaulicht verschrieben haben? Goodhabit ist eure Adresse! Die Marke für Digital Natives (Hi, it’s us! 😜) macht cleane, conscious und effektive Skincare, um unsere Smartphone-durstige Haut vor allen schädlichen Einflüssen zu schützen, die da von Bildschirmen aller Art auf uns hereinprasseln. 💁🏻

Mizellengel, Peelender Toner, Ölserum und Jelly-Creme: Key der Produkte ist die BLU5-Technologie, die auf aktiven Inhaltsstoffen aus dem Meer – genauer gesagt, den kalten tiefen Gewässern vor den Küsten Griechenlands – beruht. Alle Produkte sind frei von Silikonen, Parabenen, Sulfaten, Paraffin und allem, was unserem Teint nicht schmecken könnte.

Auch toll: Die amerikanische Dermatologen-Brand Dr. Loretta, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Haut vor Umwelteinflüssen aller Art zu schützen: Indoor- und Outdoor-Pollution, UVA, UVB und Blaulicht, sowie Klimaveränderungen werden abgeblockt. 👊

Vor HEV-Licht schützt in der Serie von Dr. Loretta Ashwagandha, auch Schlafbeere genannt. Der Extrakt erfährt gerade in Hollywood einen Riesenhype (Gwyneth Paltrow und Jennifer Aniston schwören darauf) und wird nicht nur äußerlich in Cremes und Seren genutzt, sondern auch in Form von Pulvern in Smoothies gerührt. Denn: egal, welches Hautpflegeprodukt ihr benutzt, einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht. Wer mehr machen möchte, kann seine Pflegeroutine mit Apps, die den Blaulicht-Anteil herausfiltern, Displayfilterschutz-Folien, Brillengläsern mit Blaulichtfiltern und der richtigen Ernährung unterstützen.

Denn ein Tipp gilt beim Blaulicht, wie bei allen Faktoren, die unserer Haut Schaden zufügen können: Ihr bekämpft sie am besten ganzheitlich und mit einer gesunden Ernährung. Antioxidantien und Vitamine stärken unser Immunsystem und wirken den freien Radikalen gegen, die das HEV-Licht ausstrahlt.

Shake it Baby!

Wollt ihr auch mal probieren? Dann hier das Rezept für Gwyneths Beautydrink „Moon Milk“:

Gebt 300 Milliliter Mandelmilch,

1 Esslöffel Mandelbutter,

1 Teelöffel Kokosöl,

1 Esslöffel Maca-Pulver,

2 Esslöffel Ashwaghanda-Pulver,

1 Teelöffel Cordyceps-Pilz-Pulver,

1 Esslöffel Moon-Dust-Pulver (gibt’s bei biomazing.eu),

eine Prise Himalayasalz und

etwas Vanilleextrakt in einen Mixer und mixt alles mit etwas Eis zu einem sämigen Saft.

Morgens trinken, ordentlich cremen und ein blaues Wunder vermeiden. Cheers! 😉

Und zum Schluss noch die besten Produkte gegen Blue Light zum Nachshoppen:

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