Diese Dating-App geht ab sofort gegen Rassismus und Bodyshaming vor – und wir feiern es hart!

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Warum nicht gleich so!? Diese Frage stellt sich bestimmt einigen von euch! Doch bevor wir jetzt hier so negativ starten, lasst uns lieber jeden noch so kleinen Schritt in die richtige Richtung feiern! 😜 Und den ist Bumble (das ist die Dating-App, bei der Frauen den ersten Schritt machen müssen, um mit ihrem Match in Kontakt zu treten) mit den Änderungen in ihren Nutzungsbedingungen definitiv gegangen.

Neu ist jetzt nämlich, dass Bumble aktiv gegen Bodyshaming und Diskriminierung vorgehen will. 👏

Bye-Bye Shaming

Im Klartext heißt das, dass beleidigende Nachrichten und Kommentare, die die Körperform, Gesundheit oder die optische Erscheinung einer Nutzerin oder eines Nutzers abwerten, nicht mehr toleriert werden und schlichtweg verboten sind.

Auch Profil-Biografien, die angeben, dass eine bestimmte Art von Körper inakzeptabel oder unerwünscht ist, fallen unter die neuen Nutzungsbedingungen und werden zuerst verwarnt und im nächsten Schritt notfalls auch gelöscht.

Bumble schreibt im Detail, dass Bodyshaming Fettbeschämung, Gesundheitsbeschämung, Kritik an Haut oder Haaren, Skinny-Shaming, unaufgeforderte Meinungen und Verspottung der körperlichen Merkmale einer Person umfasst.“

Und die App geht noch einen Schritt weiter. Denn auch Bemerkungen und Begriffe, die als rassistisch, koloristisch, ableistisch, fettfeindlich, homophob oder transphob gelten, werden ab sofort verbannt. 👏

Ein Bod gegen Bodyshaming, Rassismus, Homo- und Transphobie

Wow, das sind tolle News! Denn wer schon einmal eine diskriminierende Erfahrung online oder auch im Real Life erlebt hat, weiß, wie beschissen Shaming sich anfühlt und welche weitreichenden Folgen das für das Selbstwertgefühl und natürlich auch das Online-Dating-Verhalten mit sich bringen kann.

Doch wie soll das Banning von Bodyshaming und Diskrimierungen funktionieren?

Ganz einfach, mit Hilfe eines Bods, also einer künstlichen Intelligenz. Der installierte Bod (engl. für robot; ‚Roboter‘) ist also ein Computerprogramm aka. ein automatischer Sicherheitsmechanismus, der alle Bumble-Profile, deren Profiltexte Bodyshaming enthalten, filtert und moderiert. Das gilt auch für alle Bodyshaming-Kommentare, die direkt über die Chat-Funktion der App versendet werden.

Die Personen, die in ihrem Profil oder über Nachrichten registrierte Bodyshaming-Ausdrücke verwenden, erhalten dann zunächst eine Verwarnung für unangebrachtes Verhalten. Bei wiederholtem Vorkommen oder besonders verletzenden Kommentaren wird Bumble die Person dauerhaft aus der App entfernen.

Das passiert jedoch nicht alles über die künstliche Intelligenz, sondern wird noch an einen menschlichen Moderatoren zur Überprüfung weitergeleitet, der daraufhin entscheidet, welche Maßnahmen ergriffen werden. 🥴

All we need is love and respect

Da hat sich Bumble doch wirklich Mal etwas Sinnvolles einfallen lassen! Denn tatsächlich beweist eine Studie, dass jede 2. Frau zwischen 18-35 schon einmal online ungefragt Kommentare über den eigenen Körper bekommen hat. Kein Wunder also, dass die Skepsis gegenüber Dating-Portalen bei vielen von uns doch recht groß ist. Gleichzeitig ist Single-Sein im 21. Jahrhundert, speziell zu Corona-Zeiten, keine leichte Sache! Zu zweit ist es doch einfach erträglicher. 😜

Deswegen freuen wir uns über diese Entwicklung und hoffen, dass nicht nur andere Dating-Apps diesen Veränderungen folgen, sondern auch, dass die Nutzer auf allen Social-Media- und Dating-Plattformen, sowie im Real Life, endlich lernen, was sich hinter den Wörtern „Respekt und Anstand“ verbirgt! Seid bitte einfach lieb zueinander, ja?! 

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Daten (falls ihr jetzt wieder Lust bekommen haben solltet). Und wenn ihr vielleicht selbst schon mal Bodyshaming oder Diskrimierung erfahren haben solltet, lest unbedingt das Interview mit Julia Kremer, um zu erfahren, wie wir mit solchen Übergriffen gesund umgehen können! 👇 💜

Credits: Unsplash

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