So einfach sparst du 19 Kilogramm CO2 – an nur einem einzigen Arbeitstag

Aufstehen, unter die Dusche springen, vor den Laptop packen, dabei Kaffee schlürfen… und REPEAT. So oder so ähnlich sieht wohl der Alltag von sehr vielen tagtäglich aus. Und das längst nicht nur im Lockdown-Einerlei. Gerade einer diesen ’normalen‘ Tage ist oft mit Routinen gefüllt und von gewohnten Abläufen bestimmt. Vor dem ersten Meeting darf es gerne schon der dritte Kaffee sein, zum Mittag muss es schnell gehen… und abends, sobald der mittelgroße Bildschirm Sendepause hat? Bewegen wir uns zum nächstgrößere hinüber.

Solche Routinen können hilfreich sein. Sie laufen beinahe von alleine ab, helfen uns dabei, Energie für den Rest des Tages zu schöpfen und sind der nötige Seelenstreichler, wenn alles doch mal nicht so richtig laufen will. We get that… 🙏

Dennoch kann es eben auch manchmal helfen, die eigenen Abläufe über den Tag hinweg genauer unter die Lupe zu nehmen. Tun wir uns wirklich etwas Gutes… oder haben sich da einfach nur Gewohnheiten eingeschlichen?! Brauchen wir wirklich die Scheibe Wurst auf jedem Frühstücksbrot, die halbe Stunde unter der Dusche oder den wiederholten Serienmarathon?

Und, mal in eine ganz andere Richtung gedacht: Wissen wir eigentlich, was für Auswirkungen dieser eingeschlichene Alltag auf unseren CO2-Verbrauch hat? Ihr merkt schon. Es kann sich in vielerlei Hinsicht lohnen, einige unliebsame Habits loszuwerden. Um ganz einfach mehr bei sich selbst zu sein. Aber eben auch, um den eigenen Energiebedarf etwas herunterzuschrauben. So kann eine Tasse Tee, die wir anstelle des dritten Kaffees trinken, bereits 56 Gramm CO2 einsparen. Wenn wir uns dann noch dazu entschließen, mehrmals die Woche nur drei statt 10 Minuten unter der Dusche zu stehen, verbrauchen wir anstelle von 10 Kilogramm C02 sogar nur 1,5. Jede kleine Anpassung kann also bereits eine große Veränderung sein. Und das, ganz ohne dabei unser Leben auf den Kopf stellen zu müssen.

Die Plattform heimwerker.de hat Zahlen wie diese – aus einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag – aufgeschlüsselt und durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzt. Kein Maßstab für einen allgemeingültigen Alltag natürlich, aber vielleicht doch die nötige Inspiration für dich und mich… oder uns alle?!

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Runde Stretching am Morgen, den wir alternativ sonst nur wieder scrollend vor dem Smartphone verbracht hätten? Ja, so sehr diese Erkenntnis auch schmerzen mag: All diese Lieblingsbeschäftigungen (oder doch Laster?) verbrauchen jede Menge Strom… und sind damit für den Ausstoß der entsprechenden Menge CO2 verantwortlich. Emissionen, die sinken müssen, wenn wir die Klimakrise verlangsamen oder gar aufhalten möchten. Dafür sind nicht wir als Einzelpersonen verantwortlich. Und diese Taten dürfen ganz sicher auch nicht auf dem Rücken des Individuums abgelegt werden. Dennoch kann bereits vieles im Kleinen passieren… zusätzlich zu all den Veränderungen, die Politik und Wirtschaft voranbringen müssen. 

So viel verbrauchen die Deutschen an einem durchschnittlichen Arbeitstag… und so viel weniger könnte es sein:

Wenn wir unseren Computer über Nacht ausschalten zum Beispiel… und ihn während der Mittagspause in den Ruhezustand versetzen. Oder wenn wir so oft wie möglich auf tierische Produkte im Lunch-Gericht verzichten. Das alles hilft bereits, um den hauseigenen CO2-Verbrauch erheblich zu senken.

Denn hinter all diesen Aktivitäten stecken Zahlen, die sich aufaddieren. Im negativen, aber eben auch im positiven Sinne. Pro Tag könnten wir mit einigen wenigen Anpassungen laut heimwerker.de demnach bereits 19 Kilogramm CO2 einsparen.  Und mal so ganz nebenbei: Auch diese neuen Routinen können sich etablieren – und vielleicht sogar viel größeren Spaß bereiten.

Vieles ist möglich…

Womit die Umstellung bestimmt noch ein wenig leichter fällt? Na, mit diesen Zahlen hier: Aufs Jahr hochgerechnet könnte jede*r von uns so eine Einsparung von über 4.051 Kilogramm CO2 erzielen. Denn wer sich an den Umstellungen von heimwerker.de orientiert, reduziert so innerhalb eines Jahres tatsächlich auf 850 Kilogramm herunter.

Natürlich muss auch hier nicht jeder Alltag dem anderen gleichen. Und natürlich gibt es noch ganz andere Möglichkeiten, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern. Und doch kann eine bebilderte Auflistung wie diese manchmal hilfreich sein. Um sich klarzumachen, was vielleicht schon (zu) alltäglich geworden ist. Um Bewusstsein zu schaffen – für die kleinen und großen Umweltsünder dieser Welt. Aber auch für die mögliche Freude daran, Dinge wieder mit neuer Wertschätzung und einem anderen Blickwinkel zu versehen. Denn glaubt uns mal, diese zweite Tasse Kaffe an einem Donnerstagnachmittag? Kann so viel besser schmecken, als jede dritte, vierte, fünfte, die wir bisher tagtäglich in uns hineingekippt haben. 🙏

… aber nicht alles muss möglich sein

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