Coldplay sagen ihre Tour ab – weil sie nicht CO2-neutral wäre

Es kann ein Event sein, wie kaum ein anderes. Das Konzert der absoluten Lieblingsband. Hämmernde Beats, gleißende Lichter, geniale Spezialeffekte. Das alles sorgt schon mal für Gänsehaut. Und ist mit ordentlich Aufwand verbunden…

Die Stars touren um die ganze Welt, fliegen von Land zu Land, über Kontinente hinweg – und powern vor Ort ihre Alben durch. Ein toller Weg für das Publikum wiederum, die Musik auch mal live zu erleben … aber eben auch ein ziemlich belastender. Nicht nur für die gestressten Performer selbst, sondern auch für die Umwelt.

Das ständige Fliegen, die Stromversorgung vor Ort, Feuerwerke, Lichtershows. All das bedeutet den Ausstoß unglaublich vieler Schadstoffe. Und für den einzelnen einen umso größeren CO2-Fußabdruck. Was nicht heißt, dass wir ab sofort vollständig auf Livemusik verzichten müssen. Doch einige Künstler ziehen jetzt eben ihre eigenen Konsequenzen daraus…

SO werden wir Coldplay erst mal nicht mehr sehen:

Coldplay zum Beispiel. Die Band rund um Chris Martin verzichtet ganz bewusst auf eine Welttournee zum aktuellen Studioalbum „Everyday Life“ (erschienen heute, am 22.11.2019). Der negative Einfluss auf die Umwelt wäre den Bandmitgliedern dabei einfach zu groß. Gegenüber BBC News gibt sich der Frontsänger allerdings optimistisch:

„Wir nehmen uns in den nächsten ein bis zwei Jahren Zeit, um herauszufinden, wie unsere Tour nicht nur nachhaltig, sondern sogar aktiv von Nutzen sein kann. Unsere nächste Tour wird die bestmögliche Version eines modernen, umweltbewussten Events sein. Es wäre enttäuschend, wenn wir es nicht schaffen würden, klimaneutral zu sein.“

Es sind große Ziele und große Ambitionen, die da in dieser Aussage stecken. Aber eben auch eine große Ansage. An andere Künstler beispielsweise. Und überhaupt: Für ein erweitertes Bewusstsein in diesem Bereich. Schließlich machen sich nicht alle ständig bewusst, wie umweltschädlich Konzerte heutzutage doch leider sind.

Die Band nimmt sich viel vor

Eine Klimaneutralität der Coldplay-Konzerte würde einen riesigen Anstoß geben. Und wäre bis heute absolut einmalig. Denn es würde bedeuten, dass bei jedem Auftritt ebenso viel CO2 kompensiert, wie produziert wird. Entweder, indem auf schadstofffreie Alternativen gesetzt wird, oder aber in Form von Kompensationszahlungen an nachhaltige Initiativen.

„Der schwierigste Punkt wird das Fliegen sein. Aber wir träumen zum Beispiel bereits davon, in unserer Show komplett ohne Einwegkunststoffe auszukommen und solarbetrieben zu sein.“

Ein Traum, den wir nur zu gerne wahr werden lassen würden. Um ein positives Beispiel für andere zu setzen. Und natürlich, um Chris Martin wieder herzzerreißend auf der Bühne „Yellow“ performen zu sehen. 😭

Damit es – in klimaneutral – bald wieder emotional werden kann:

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