Très Click
20.03.2020 von Très Click

#StayTheFuckHome?! Von wegen! In Florida wird weiter „Spring Break“ gefeiert … und zwar SO

Während sich Wuhan nur langsam von den Auswirkungen des Coronavirus erholt, wendet sich Italien nahezu zeitgleich mit eindringlichen Worten an seine Nachbarländer – und an die ganze Welt: Macht es besser als wir. Nehmt die Vorsichtsmaßnahmen ernst. Bleibt zu Hause!

Dennoch schnellt die Anzahl der Infizierungen auch in Deutschland weiterhin in die Höhe. Mittlerweile sollte also wohl allen klar geworden sein: Dieses Virus verbreitet sich unaufhörlich – und kennt keine Grenzen. Das einzige, was zwischen uns und anderen Ländern liegt, ist die zeitliche Verzögerung. Manchmal nur eine von wenigen Tagen. Im besten Fall sollten wir also wohl aus den Fehlern der Vorgänger lernen … und alles tun, um die schnelle Ausbreitung bestmöglich zu verlangsamen.

Von diesem Memo haben in Florida wohl noch nicht alle etwas mitbekommen. Denn obwohl auch in den USA bereits offizielle Regelungen zum Social Distancing aufgestellt wurden … feiern sich am Strand von Miami aktuell noch immer etliche Jugendliche beim „Spring Break“ die Seele aus dem Leib. Auch die inzwischen gesperrten Strandabschnitte und frühzeitigen Schließungen der Geschäfte können daran nur wenig ändern.

Trotz Versammlungsverbot steigen die Partys

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Nichts mit #StayHome, nichts mit #StaySafe und am allerwenigstens wohl mit #StrongerTogether. Die Stimme der Unvernunft? Klingt in Florida vor wenigen Tagen noch so: „Wenn ich Corona bekomme, dann ist das eben so. Das hält mich nicht davon ab, Party zu machen“, erklärt der 23-jährige Student Brady Sluder etwa gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Dass auf diesem Wege andere angesteckt werden können, die zur Risikogruppe gehören oder über ein schwächeres Immunsystem verfügen, scheint vielen offenbar egal zu sein. Ebenso wie die Tatsache, dass auch jungen Menschen ein schwerer Krankheitsverlauf drohen kann oder dass sie, im Falle eines überlasteten Gesundheitssystems, auch mit unabhängigen Erkrankungen, nicht mehr ausreichend versorgt werden können.

Während die Saufgelage am Strand und in den wenigen geöffneten Bars weiter toben, trendet auf Twitter parallel sogar der Hashtag #BoomerRemover. Bezogen auf die geburtenstarke Eltern- und Großeltern-Generation, um die es, der feiernden „Generation Z“ zufolge, offenbar nicht schade wäre …

Die Party-Crowd zeigt wenig Einsicht … oder Verständnis

So viel unreflektierte Ich-Bezogenheit ist tatsächlich nur schwer zu ertragen. Denn auch wenn wir als jüngere Generationen bisher (glücklicherweise!) noch keinen Ausnahmezustand wie diesen überstehen mussten, gilt es doch gerade deshalb nun, so besonnen, vernünftig und vorausschauend wie möglich zu handeln.

Bleibt also bitte einfach zu Hause. Quetscht euch nicht in Schlangen vor der Eisdiele (ja, das ist genau so am vergangenen Wochenende in Berlin passiert). Vermeidet größere Zusammentreffen unter Freunden im Park. Dann bekommen wir diese Kurve der Ausbreitung nämlich tatsächlich flach gehalten. Alle gemeinsam.

Das verstehen die Jugendlichen in Florida hoffentlich ebenfalls noch. Spätestens dann, wenn auch der letzte Strand als Vorsichtsmaßnahme gesperrt werden muss. Aktuell können wir über solche Bilder und dieses Verhalten wohl allesamt nur fassungslos den Kopf schütteln.

„Spring Break“ wird trotz Einschränkungen gefeiert

… wer weiß, wie lange noch?

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