Darum regt sich die ganze Welt über Meryl Streeps T-Shirt auf

Everybody’s darling Meryl Streep hat einen waschechten Shitstorm angezettelt! Wie so oft bei Netz-Schlammschlachten dieser Art, hatte Meryl allerdings eine ganz andere Absicht, als sie ihren neuen Film „Suffragetten – Taten statt Worte“ (voraussichtlicher Kinostart in Deutschland: 4. Februar 2016) mit einem Statement-Shirt promoten wollte.

„I’d rather be a rebel than a slave“ (dt.: „Ich möchte lieber ein Rebell, als eine Sklavin sein“), dieses gekürzte Zitat von Emmeline Pankhurst, die Meryl im Film verkörpert, prangt auf ihrer Brust. Emmeline gehörte der „Suffragetten“-Bewegung an. Dies war eine Gruppe von Frauenrechtlerinnen in den USA und Großbritannien am Anfang des 20. Jahrhunderts.

Das gesamte Netz ist sich einig: Das Zitat ist weder zeitgemäß  noch politisch korrekt.

Als wäre das allein nicht schon Aufreger genug, macht dieser Fakt auch noch die Runde: Suffragetten kämpften zwar als Feministinnen für ihre Rechte als Frauen, aber die ursprünglichen Suffragetten setzen sich damals auch dafür ein, dass Afroamerikaner Menschen zweiter Klasse bleiben – und beispielsweise kein Wahlrecht bekommen sollten.

Hinzu kommt, dass Meryl sowie ihre Co-Darstellerinnen wie Carey Mulligan, die die Shirts promoten, allesamt weiße Schauspielerinnen sind. Meryls PR-Berater und Film-Produzenten hielten die T-Shirt-Kampagne offenbar trotzdem für eine gute Idee (WHY?!?). Auf Twitter & Co. kam das Statement-T-Shirt allerdings alles andere als gut an:

Mittlerweile gibt es hunderte Tweets von Usern, die sich über das Shirt aufregen. Das Original-Zitat von Emma Pankhurst im Kontext entschärft das T-Shirt-Statement zu „Suffragetten“ allerdings etwas, denn es lautet:

„Ich weiß das Frauen, sobald sie überzeugt sind, dass sie im Recht sind, weiter rebellieren werden, egal unter welchen Schwierigkeiten oder Gefahren. So lange, bis es noch immer eine lebendige Frau gibt, die die Flagge der Rebellion aufrecht hält. Ich wäre lieber eine Rebellin als eine Sklavin (unter Männern, Anm. d. Red).“

Meryl sollte trotzdem dringend ihr Shirt wechseln – und ihre PR-Berater gleich mit.

Credit: Mary Rozzi, Twitter.com

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