Das ist der traurige Insta-Beweis: So gemein sind wir zu uns selbst

Diese Situation kennst du bestimmt: Du bittest deine BFF mal eben schnell ein Foto von dir zu machen. Macht sie natürlich auch gerne. Nichtsahnend, dass sie damit den Schlund der Hölle geöffnet hat. Denn die Diskussion, die jetzt folgt, wird in etwa so laufen: „Oh Gott, ich sehe ja schlimm aus“, sagst du. „Du siehst super aus“, entgegnet sie. „Waaas, hast du meine Arme gesehen??? Und meine Pickel??“ „Du spinnst! Echt!“ Und schon befindet ihr euch in einer Freundschaftskrise und du bist auf dem direkten Weg in eine handfeste Beautykrise.

Ooo-kay, wir wussten ja schon, dass wir uns oft mit anderen, viel zu strengen, Augen sehen. Ja, Selbstbild und Realität können weit auseinander gehen. Erleben wir selbst ständig. Aber so weit? Dafür musste uns erst die Body-Positive-Bloggerin Louise die Augen öffnen. Durch das Onlinemagazin Self sind wir auf sie gestoßen und müssen zugeben, das Ganze mal aus der anderen Perspektive zu betrachten, ändert echt den eigenen Blickwinkel:

Das Posting, das deinen Blickwinkel ändern wird

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⚡️ I am guilty. I am here to always be completely honest, because I feel social medias need more of it. | As much as I preach self love and truly made some progress accepting myself, there is something I really struggle with : pictures. . . Whenever I see a picture of me, the first things which catches my eyes are my FLAWS. I always see what is wrong. "Too close". "My nose appears too big." "My legs look too white". "I look terrible" This is usually what follows when someone show me a picture they took of me. . . YET, I really do not look at people's flaws first when I look at a picture of someone else ! On the contrary, I tend to focus on their assets. . . So why not do the same with yourself ? We really need to learn not to be so harsh on ourselves. It is not healthy. I am going to work on it, and I hope you will too. 💛 _____________________________________ ⚡️ Je plaide coupable. Vous savez que l'honnêteté est une valeur que je chérie; et je trouve que ca manque sur les réseaux sociaux. | Malgré que je prêche l'acceptance et l'amour de soi et que j'ai fait de réels progrès sur le sujet, il y a quelque chose avec lequel j'ai toujours beaucoup de mal : les photos. . . A chaque fois que je vois une photo de moi, tout ce que je vois en premier sont mes défauts. Je vois toujours ce qui ne va PAS. "Trop proche" "Mon nez paraît trop gros" "J'ai l'air trop blanche" "Supprime" : ce sont généralement mes premières réactions après avoir vu une photo de moi. . . Pourtant, ce n'est pas du tout comme ça que je réagis quand je vois une photo de quelqu'un d'autre ! Au contraire, j'ai plutôt tendance à voir leurs atouts . . Alors pourquoi ne l'applique-t-on pas à nous-même ? On doit vraiment apprendre à ne pas être aussi dur envers soi-même. Ce n'est pas sain. Je vais travailler dessus, et j'espère que vous aussi. 💛

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Zu dem Foto schreibt Louise: „(…) Ich versuche immer positiv und ehrlich zu sein. Ich habe in Bezug auf Selbstliebe echt schon große Fortschritte gemacht, aber über eine Sache stolpere ich immer wieder: Wenn ich Fotos von mir sehen, sehe ich immer nur die Fehler. Mein Nase sieht zu groß aus, meine Beine zu weiß (…).“

Puh, erwischt! Geht uns genauso. Eine Frage könnte uns aber helfen aus dieser falschen Innensicht auszubrechen: Würdest du jemals so gemein über das Foto einer anderen urteilen? Die Antwort ist klar: Nein. Niemals. Bei anderen sehen wir zuerst oder auch nur die positiven Seiten. Vor allem bei Menschen, die wir mögen oder sogar lieben. Das könnte der Schlüssel sein: Vielleicht gelingt es uns ja, uns auch ein bisschen mehr durch die Augen anderer zu sehen. Erste Übung auf dem Weg in diese (richtige) Richtung: Der BFF glauben, wenn sie sagt, dass das Foto von uns gut ist. Im Gegenteil zu unserer Selbstwahrnehmung lügt sie nicht …

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