Das passiert, wenn du eine Hautanalyse machen lässt

Heute ist der Tag der Wahrheit! Nein, ich plane keine Aussprache mit meiner BFF und auch der Steuerprüfer hat (noch) nicht angeklopft. Ich habe einen Termin bei der Hautanalyse gebucht. Oh, oh! Jetzt kommt alles ans Licht: All die Male, die ich ohne Sonnencreme in der Sonne lag (shame on me!), stundenlang an meinen Pickeln herumexperimentiert habe und mit Make-up ins Bett gegangen bin.

Ob ich wohl noch schnell absagen kann? Zu spät… ich stehe praktisch schon im Kosmetikstudio. Also Augen zu und durch – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Nach einer kurzen Erklärung, warum ich mir das freiwillig antue warum ich da bin (Pickel, immer wieder Pickel und dazu schon die ersten Falten ), sitze ich mit dem Gesicht in einer Art Mini-Fotoautomat und schon blitzt es dreimal. Dann zur Seite drehen, es blitzt wieder drei Mal. Dann noch die andere Seite, und schon geht es an die Auswertung:

„Ganz klar: Sie haben eine klassische Mischhaut!“ Erwartungsvoll schaue ich sie an und bin darauf gefasst, dass jetzt die Worte Akne, tiefe Falten und alles furchtbar fallen. Doch das bleibt überraschenderweise aus. Stattdessen schauen wir uns zusammen die Fotos an, die auf jeden Fall NICHT als neues WhatsApp-Chatfoto oder Facebook-Profilfoto geeignet sind: In Negativ-Positiv-Optik, Wärmebild-Style & Co. werden verschiedene mögliche Hautprobleme (etwas zu) anschaulich dargestellt. Aber Überraschung! Alles im grünen Bereich: An der Seite jedes Problembereichsfotos gibt es eine Skala, die anzeigt, wie gut oder schlecht der Zustand ist. Ist er auf grün ist alles top, falls nicht, geht es in Richtung rot. Flecken? Kaum. Falten: Unter den Augen: Yes! Unebene Stellen? Seitlich neben der Nase sieht es aus wie Ackerlandschaft. Große Poren: Hallo Nase, hallo Wangen!

So weit, so okay. Die Spezialkamera zeigt aber noch gaaanz andere Sachen: UV-Flecken, braune Flecken und Porphyrine? Por-phy-WAS? „Das sind die Ausscheidungen, die Bakterien auf der Haut zurücklassen!“ Aha und ihhh. Hier nichts wirklich Spannendes, aber dann: Das Thema „Rote Bereiche“ sieht bei mir nicht gut aus. Will heißen: Ich neige später zu Couperose aka geplatzte rote Äderchen im Gesicht. Also nicht zu oft scharfes Essen und super heiße Sauna.

Insgesamt hatte ich mir das Ganze viel schlimmer vorgestellt und bin eigentlich ganz erleichtert, als ich das Studio verlasse. Die Hautanalyse-Ausdrucke habe ich in der Tasche – noch! Denn ich plane, sie mir im Bad unter den Spiegel zu hängen. Zumindest so lange, bis ich endlich aufhöre, ständig an meiner Haut herum zu doktorn.

Credits: Imaxtree, Babor

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