Datteln essen für eine schnelle Geburt? So geht es!

Wenn wir eins gut können, ist es essen. Wenn es einem höheren Ziel dient, erst recht. Eis essen gegen Liebeskummer, Samen- und Nüsse knabbern gegen Hormonschwankungen oder – das Neueste – Datteln essen gegen eine aufreibende Geburt? All in!

Es gibt wohl keine Frau, die nicht schon mal überlegt hat, wie es wohl ist, ein Kind auf die Welt zu bringen. Ist der Gedanke erstmal da, tauchen wir schnell ab in eine wilde Mischung aus Film-Fiktion, Erzählungen der Tanten, anderen Verwandten und vielleicht sogar Freundinnen, die das Wunder der Geburt (klingt schmalzig, aber es ist wirklich ein Wunder 🙏) schon erleben durften. Von Horrorgeschichten bis Traumgeburten ist da alles dabei und alles dazwischen auch.

Wer mir hier in der trèsCLICK Mom-Rubrik schon länger folgt, weiß, dass bei mir nicht alles so easy war (hier). Aber egal, wie eine Geburt läuft, eins ist sie auf jeden Fall: anstrengend! Oder sollten wir sagen, WAR sie auf jeden Fall? Eine neue Studie macht uns jetzt große Hoffnung auf einen easy Weg zum Baby! 😯

An der jordanischen University of Science and Technology in Irbid wurde 2017 in einer randomisierten Studie mit 182 Erstgebärenden im Iran der Effekt des Verzehrs von Datteln auf den Verlauf der Geburt und das Geburtsoutcome untersucht. In dieser Studie aßen 69 Frauen ab der 36. Schwangerschaftswoche sechs Datteln pro Tag bis zu ihrem errechneten Geburtsdatum. Die 45 Frauen der Kontrollgruppe ernährten sich gänzlich ohne Datteln. Die demografischen und schwangerschaftsbezogenen Daten beider Gruppen waren vergleichbar. Spannend!

Die Frauen der „Dattel-Gruppe“ zeigten bei Aufnahme zur Geburt eine deutlich größere Muttermundsweite (heißt: Geburtsvorgang ist weiter fortgeschritten und dadurch wird das Ganze schneller über die Bühne gehen und weniger schmerzhaft sein) als die Frauen der Kontrollgruppe.

Und es wird noch besser: In der „Dattel-Gruppe“ begannen die Wehen in 96 % der Frauen spontan, in der Kontrollgruppe in 79 %. Auch die Notwendigkeit der Wehenunterstützung mit Oxytocin war im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant seltener nötig. Hier war ja eines meiner Geburtsprobleme: Wird eine Geburt eingeleitet, kann es häufiger zu stärkeren Schmerzen und weiterem Bedarf an Geburtsbegleitung wie PDA (Betäubung gegen Schmerzen) und und und kommen.

Insgesamt liefen alle Phasen der Geburt deutlich schneller ab, wenn regelmäßig Datteln konsumiert wurden. Hätte ich das bloß vorher gewusst. Auf jeden Fall einen Versuch wert, denn Datteln essen ist ja nun wirklich nicht schwer! 😜

Es wird empfohlen in den letzten vier Wochen vor der Geburt täglich sechs Datteln zu snacken. Pur oder im veganen Snikers-Style bleibt natürlich euch überlassen.

Hauptsache, DAS bleibt uns erspart 😂😵😇

Mehr über: Studie, Geburt, Datteln

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