Dieser Mann hat 24 Flüchtlinge bei sich aufgenommen und ist ENTTÄUSCHT

Gerade in schlechten Zeiten sollte man die eigene Bilanz prüfen. Meine schaut so aus: Seit Juli rund 24 Leute aus...

Posted by Dirk Voltz on Montag, 2. November 2015

Nicht nur Sarah Connor nimmt Flüchtlinge in ihrer Wohnung auf. Auch Mario und Dirk aus Berlin haben seit Juli 24 Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak in ihrem Zuhause untergebracht.

Jetzt ist Dirk total enttäuscht und macht seinen Gefühlen via eines Posts auf seinem privaten Facebook-Profil Luft. Dieser wurde innerhalb von 48 Stunden schon mehr als 750 mal geliked und wird minütlich so oft geteilt und kommentiert, dass mit den Zählen nicht mehr hinterherkommen und auf den eingebetteten Post (links) verweisen.

 

So enttäuschend ist das Leben mit Flüchtlingen

Der Berliner Bernd Voltz schrieb: „Kein Muslim da gewesen, der uns im Schlaf abmurksen wollte. Keiner, der uns beschimpft, weil wir als Männer zu zweit ein Bett teilen. Niemand weit und breit, der die Scharia dem deutschen Grundgesetz vorziehen würde. Keiner da gewesen bislang, der nicht bereut, seine Heimat verlassen zu haben.“

„Wenn wir überhaupt eine schlechte Erfahrung machen mussten, dann die, dass alle neuen Freunde grundsätzlich zu viel Salz und zu viel Zucker brauchen“, witzelt Voltz und fügt hinzu: „Die Messer stecken noch da, und zwar genau dort, wo ich sie an meinem WMF-Brett installiert habe. Bevor Gäste aus Syrien oder dem Irak zu uns kamen (…) Zwischendurch wurden damit ein paar Zwiebeln, viel Knoblauch und noch vieeeel mehr Fleisch (bäh) gekillt. Mario und ich leben noch. Vielleicht sogar intensiver als zuvor.“

Die wahre Enttäuschung

Allerdings hat das Berliner paar nicht nur positive Erfahrungen gemacht, seit es sich engagiert. „Die wahre Enttäuschung kommt für uns in Form von gemeinen SMS, über Morddrohungen auf der Straße, über die beleidigenden Briefe an der Haustür (…) oder auch einfach von Schulfreunden, die lieber die AfD zitieren, jammern und sich selbst bedauern“, schreibt Dirk auf Facebook.

Am Ende seines Postings gibt der Berliner darüber hinaus zu bedenken: „Mag sein, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört (…) Vielleicht muss ich in zehn Jahren mehr für meine Rechte als Homosexueller kämpfen, als es mir lieb ist. Kann auch sein, dass ich irgendwann feststelle, ich habe Fehler gemacht. Vieles kann, nix muss! (…) Ganz sicher weiß ich, dass dieser Sommer und dass dieser Herbst unser Leben verändern werden. Ihr könnt dabei sein. Oder aber ihr habt einfach nur Angst. Und dann tut es mir leid.“

Aktuell müssen Dirk und Mario übrigens bis Mitte November pausieren und konnten keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen. Sie freuen sich aber ab dann wieder weitere nette Menschen aufzunehmen.

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