Ist die Dusche vielleicht doch der perfekte Ort zum Masturbieren? Eine feuchtfröhliche Analyse

Habt ihr schon mal in der Dusche masturbiert? 

So morgens ’nen kleinen Quickie vor der Arbeit? Oder abends ’ne schöne Self-Love-Einheit mit dem Brausekopf? Oder generell halt irgendwann? Ich nämlich nicht. Krawuuuums, da scheppert’s sicher bei einigen der Anwesenden, oder? Denn tatsächlich scheinen viele ja doch gewisse Körperteile untenrum gelegentlich in der Dusche mal etwas ausgiebiger zu „schrubben“. 😉

Warum ich ausgerechnet jetzt darauf komme? Weil ich kürzlich auf einen Artikel der amerikanischen Cosmopolitan gestoßen bin, in dem das Masturbieren in der Dusche quasi als der heilige Gral angepriesen wird. Als das i-Tüpfelchen unter den Orten, an denen man sich selbst definitiv mal was Gutes tun sollte. Was für viele – mich eingeschlossen – sonst ja doch eher das gute alte Bett oder meinetwegen auch das Sofa ist. Ist bequem. Man kann sich genüsslich ins Kissen pressen. Und man hat seine Goodie-Schublade nur einen Handgriff entfernt. Praktisch.

Aber in der Dusche? Im Stehen? Nö, klingt solo irgendwie nach mehr Arbeit als Vergnügen. Zumal ich on top auch noch zu der Fraktion Morgenduscherin gehöre und mit meinem Zehn-Phasen-Schlummer-Programm unter der Woche kaum in Ruhe meine Haare eingeseift bekomme. 😄 Da ist also schon mal no time für ausgiebige Me Time. Geschweige denn, dass ich überhaupt einen Gedanken daran verschwende. Und nachm Sport will ich unter der Dusche auch nicht nochmal zu Höchstleistungen auflaufen.

Aber jut, wenn man die Sache mal ausprobieren will, räumt man sich halt ein bisschen mehr Zeit dafür ein. Was nun aber natürlich auch nicht bedeutet, dass man jeden Tag zehn Stunden das Wasser laufen lassen sollte. Stichwort: Umwelt und so. Is‘ wichtig, Kinder! ☝️ Wisst ihr ja aber natürlich.

Und trotzdem kann man sich ab und an natürlich mal was gönnen. Vor allem auch, weil die Dusche – je länger ich da so drüber nachdenke – vielleicht doch ein ziemlich nicer Ort zum Masturbieren sein könnte. Obwohl die Meinungen hier im Office da tatsächlich eher in die andere Richtung gehen. ‚Ne Kollegin zu dem Thema gerade nur so zu mir: „Ich finde die Stimmung komisch. Es ist viel anstrengender, ich muss mich da konzentrieren. Und das ist ja eigentlich nicht der Sinn.“ Jepppp. True. Aber vielleicht muss man es eben auch nur richtig anstellen. Right? Right! Und damit wir das vielleicht alle das nächste Mal hinbekommen, habe ich euch jetzt mal ein paar hilfreiche In-der-Shower-masturbieren-Tipps zusammengetüftelt.

Beim Duschen masturbieren? WARUM und WIE das ziemlich nice werden kann

1. Da seid nur ihr

Okay, dieser Punkt ist mir persönlich tatsächlich als allererstes bei dem Thema in den Sinn gekommen. In der Dusche seid ihr völlig bei euch. Ihr mit euren Gedanken und dem prasselnden Wasser über euch. Da ist kein Handy, das ihr mal kurz beim ersten Bing in die Dusche holen könnt, ohne ’nen Komplettschaden zu riskieren. Und das ist echt mal nice. Denn ich gebe ganz ehrlich zu… wenn ich im Bett liege, mir vielleicht gerade meinen Vibrator geschnappt habe und plötzlich bimmelt mein Handy, bin ich die Erste, die das Ding noch in derselben Sekunde in der Hand hat. Was doch ziemlich traurig ist. Und auch garantiert nicht zur Entspannung beiträgt.

2. Der Duschkopf = euer neuer BF

Zu diesem Thema muss ich eigentlich nicht viel sagen, oder? Man kennt es aus etlichen Filmen und Serien, in denen der Duschkopf mal kurz zum Sextoy umfunktioniert wird. (Er hat’s verstanden 🤣👇)

Aber es ist eben auch so easy. Ihr könnt mit dem Wasserdruck spielen und so eure Klitoris stimulieren, um jetzt mal wieder gezielt Menschen mit Vulven anzusprechen.

3. Spielt mit den Temperaturen

Ja, das Spiel mit Kalt und Warm wird nicht nur als Garant für straffe Haut gehypt, auch beim Masturbieren ist das Ganze Fun. Immerhin sind unsere Nervenenden da unten sehr empfindlich, was wechselnde Temperaturen natürlich seeeehr interessant macht. Das gilt übrigens nicht nur für das Wasser an sich. „Nehmt eine warme Dusche und drückt eure Vorderseite gegen die kalte Wand, während ihr euch selbst berührt“, schlug Sexologin Jessica O’Reilly beispielsweise gegenüber Women’s Health vor. „Lasst eure Klitoris nacheinander auf die Empfindungen der kühlen Wand und des heißen Wassers reagieren.“ Okaaaay.

4. Sorgt für die richtige Stimmung

Klar, wer nun wie ich vielleicht das erste Mal zum Masturbieren in die Dusche springen (oder dem Ganzen nochmal neu ’ne Chance geben) sollte, muss natürlich für die richtige Stimmung sorgen. Und das kann selbstverständlich ganz unterschiedlich aussehen. Macht euch Kerzen an, legt eure sexy Playlist auf oder direkt ein erotisches Hörbuch. Sorgt einfach für gute Vibes. Macht das, was euch auch im Bett in die richtige Stimmung versetzt.

5. Sextoy gefällig?

Klar, es gibt natürlich auch Leute, denen der Brausekopf von der Dusche vielleicht nicht unbedingt zum Masturbieren in den Sinn kommt. Oder die (Ich hasse euch alle!! 😆) einfach mal ’ne mega geile Regendusche haben. Dann fällt die Etage down under natürlich weg. Aber wofür gibt es Sextoys, right? Die man auch herrlich schön mit ins hotte Nass nehmen kann. Hier müsst ihr natürlich darauf achten, dass es sich um wasserfeste Vibratoren handelt (googelt einfach mal) oder Dildos aus Glas oder Gummi. Eben alles, was unter Wasser nicht sofort seinen Geist aufgibt.

Auch ’ne Option: Ein Dildo mit Saugnapf, den ihr euch einfach an die Fliesen, die Scheibe der Dusche, den Boden oder jede andere glatte Oberfläche backen könnt. So ein prächtiges Ding hier beispielsweise. Abnehmen im Anschluss aber bitte nicht vergessen, falls ihr in ’ner WG wohnen solltet oder noch Besuch erwartet. Das könnte sonst doch für gewisse Fragen sorgen. 😄

Ich stelle mir die Sache mit so einem Saugdildo allerdings in der Umsetzung auch eeeetwas hakelig vor. Gerade wenn man nur ’ne kleine Dusche hat. Und selbst in der Badewanne… idk. Die Wahrscheinlichkeit, dass man währenddessen mal kurz die Biege macht und sich hinlegt, ist doch ziemlich hoch. Also seid da bitte vorsichtig – generell, wenn ihr erstmal loslegt – und kauft euch vielleicht noch ’ne rutschfeste Badematte oder so. Ich möchte hier nicht für irgendwelche Unfälle verantwortlich sein, haha. Aber who knows… wenn man den Dreh erstmal raushat, könnte das natürlich ziemlich hot werden. 😜

Ach, und falls ihr auf Gleitgel nicht verzichten wollt, nutzt in der Dusche eins, das nicht wasserbasiert ist. Das ist mit dem Wasser sonst nämlich ruckizucki weg. Da wären dann eher silikonhaltige oder ölbasierte Gele die bessere Wahl. Obwohl man erstere auch wieder nicht mit Silikontoys zusammen benutzen sollte, weil diese dadurch porös werden können. Man, man, man… jetzt wird’s complicated hier.

Also vielleicht doch erstmal der gute alte Brausekopf? 😜 Oder generell herausfinden, ob man die Vibes in der Dusche fühlt? Ich bin dafür. Und werd der Sache jetzt definitiv nochmal ’ne Chance geben. Und ihr?

Mehr über: Dusche, masturbieren

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