Foodies aufgepasst: Es gibt jetzt tatsächlich Eis, das nicht schmelzen kann

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Wir kennen es alle (wenn nicht aus diesem Sommer, dann aus dem vergangenen auf jeden Fall 😑): Das Außenthermometer zeigt sommerliche Temperaturen über 25 Grad an, man bestellt sich ein leckeres Eis und kaum versieht man sich, schmilzt es auch schon schneller, als man gucken oder schlecken kann.

Und für genau dieses „das Eis schmilzt im absoluten Turbo“-Problem hat ein japanisches Entwicklungscenter eher durch einen kuriosen Zufall wirklich eine Lösung gefunden: ein flüssiges Extrakt aus Erdbeeren.

Zusammen mit einem Konditor haben die Forscher einige Rezepte ausprobieren wollen, allerdings bemerkte dieser, dass das in einem Dessert enthaltene Erdbeer-Polyphenol den Milchrahm sofort verfestigt hat. Und da war sie: Die Entdeckung, die unsere künftigen Sommer für immer verändern könnte.

Die Erklärung der Forscher für dieses seeeeehr praktische Phänomen: „Das Polyphenol macht es Wasser und Öl schwer, sich voneinander zu trennen. Daher bleibt das Eis am Stiel länger in seiner ursprünglichen Form, da es schwerer zu schmelzen ist“, so Professor Tomihisa Ota von der Kanazawa Universität, an der das neue Eis entwickelt wurde, gegenüber Asahi Shimbun.

Wer jetzt denkt, dass das alles sicherlich noch total Zukunftsmusik ist, dass unsere Hände im Sommer nicht nach jedem Eis kleben, der hat sich getäuscht. Das Eis gibt es in Japan in vereinzelten Läden sogar schon zu kaufen und es kommt richtig gut an. So gut, dass einige die Food-Sensation auch schon ordentlich auf die Probe gestellt haben. Ein Journalist legte das Eis für 5 Minuten bei 28 Grad in die Sonne und passiert ist … NICHTS. Bei Raumtemperatur sieht der gefrorene Bär sogar nach 3 Stunden fast noch so aus wie vorher. Könnt ihr nicht glauben? Schaut selbst das Video etwas weiter unten an.

Und so sieht das Zaubereis aus

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