Eine Ernährungsexpertin erklärt, wie in der Corona-Isolation mit aufkommenden Essstörungen umzugehen ist

„Corona“ – gefühlt jetzt schon das Unwort des Jahres 2020. Der für die meisten von uns eher neue Begriff hat vorübergehend bereits den erschreckenden Stellenwert des „Klimawandels“  abgelöst. Ich komme manchmal gar nicht mehr hinterher. Unzählige Male höre, lese und sage dieses Wort am Tag. Ein einziges Wort, das so viel Macht und zahlreiche Auswirkungen auf allen erdenklichen Ebenen mit sich bringt. So gibt es viele neue Regeln und Maßnahmen, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, die mit zum Teil großen Einschränkungen und Veränderungen unserer Routinen verbunden sind.

Vieles davon ist ziemlich beängstigend und lässt unsere Emotionen bewusst und unbewusst überkochen. 🤯

Diese Pandemie und ihre Auswirkungen macht Angst, der Umgang damit fällt vielen Menschen schwer und kann das seelische und körperliche Wohlbefinden massiv beeinträchtigen. Laut amerikanischen Psychologen steigert die Angst vor Corona, die Ungewissheit unsere Zukunft, Phänomene wie Hamsterkäufe und das ständige Alleinsein in der Nähe des Kühlschranks, das Risiko an einer Essstörung zu erkranken extrem. 

Für dieses ernste Thema haben wir uns Rat und Antwort von Daniela Elena Laubinger (46), einer anerkannten Hamburger Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin geholt. 2010 gründete sie die NWL The Natural Weight Loss Company GmbH. In ihrer Praxis kümmert sie sich zusammen mit ihrem Team um Patienten, die mir ihrem Körper unzufrieden sind. Ungesunder Umgang mit Lebensmittel und Essstörungen gehören zu ihrer täglichen Arbeit. Ziel ihrer Arbeit ist es, eine gesunde und nachhaltig gute Beziehung zu Körper, Geist und Nahrung der Patienten aufzubauen und ihnen gleichzeitig zum Wunschgewicht zu verhelfen. 🙏

In einem Zoom-Telefoninterview hat sie mir verraten, wie derzeit die Auslastung in ihrer Praxis ausfällt, welche Gefahren sie für unsere Ernährungs-Balance sieht und wie man im Worst-Case-Szenario mit einer aufkommenden Essstörung umgehen sollte. Mehr dazu gleich.

Essstörungen und meine Geschichte mit ihnen

Vorher fürs Verständnis: Eine Essstörung gilt als Überbegriff für eine psychosomatische Erkrankung oder Verhaltensstörung, bei der die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“ eine zentrale Rolle spielt. Essstörungen betreffen die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung. Die drei häufigsten Essstörungen sind Anorexie (Magersucht), Bulimie (Ess-Brech-Sucht) und die Binge-Eating-Störung (Esssucht ohne Erbrechen).

Erschreckende ist, dass Essstörungen in unserer Gesellschaft – gerade bei jungen Frauen, aber auch Männern –  schon fast so „normal“ geworden sind, sodass viele die Symptome als natürlich abtun, die Gefahr nicht wahrnehmen und sich erst nach Jahren damit richtig auseinandersetzen und Hilfe zulassen. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigen 30 bis 50 Prozent Kinder und Jugendlichen in Deutschland im Alter von elf bis 17 Jahren Symptome einer Essstörungen.

Ich muss laut schnaufen. Ja, leider habe auch ich diese Erfahrung mit Essstörungen durchlebt und zu Beginn der häuslich-eigenen Quarantäne kleine Anzeichen eines ungesunden Verhältnisses zu Nahrung festgestellt, weshalb mir dieser Artikel sehr am Herzen liegt. ❤️Denn nur durch offene Kommunikation und das Gefühl, „nicht allein“ in dieser Situation zu stecken, können wir Verbesserung erreichen.

» Stress im Beruf, der Prozess des Erwachsenwerdens, Selbstfindungsängste, Versagensängste und familiäre Problematiken wurden einfach ausgekotzt «
Fine Bauer

Von meinem 17. bis mindestens 25. Lebensjahr war meine Beziehung zu Essen total gestört. Anfänglich bin ich in eine leichte Magersucht gerutscht. Ich habe krankhaft Kalorien gezählt, Tagebuch über mein Gewicht, den erfolgreichen Verlust davon und das schmerzhafte Scheitern geführt. Da ich immer schon „mehr“ auf den Rippen hatte, habe ich innerhalb kürzester Zeit ordentlich an Gewicht verloren und wurde von meinem Umfeld für die optische Verbesserung gefeiert. Ich dachte damals, mein Verhalten hätte lediglich mit dem Wunsch, „schlank“ zu sein und dazuzugehören, zusammengehangen.

Als ich mit 19 wieder anfing, „normaler“ zu essen, bin ich von Diät zu Diät gewandert. Ich habe sie alle  – auf langfristiger Sicht erfolglos – durchlebt und angefangen mir den Finger in den Hals zu stecken, wenn das Essen, aber auch alles in meinem Umfeld zu viel für mich wurde.

Stress im Beruf, der Prozess des Erwachsenwerdens, Selbstfindungsängste, Versagensängste und familiäre Problematiken wurden einfach ausgekotzt, anstelle sie zu kommunizieren, zu verarbeiten und gar zu verbessern. Der Umgang mit Essen war für eine lange Zeit mein emotionaler Katalysator. 🤯

Mithilfe einer tollen Therapeutin und Freunden habe ich gelernt an mir – immer wieder – zu arbeiten und andere Wege gefunden, liebevoll mit Essen und natürlich auch mit mir selbst umzugehen. Doch immer noch in stressigen Zeiten, oder wenn unerwartete Veränderungen und Ängste aufkommen, merke ich schwache Anzeichen, kleine Symptome die mir zeigen, dass mein Körper und meine Psyche immer noch diese Bewältigungsansätze in sich tragen. Nur bin ich mittlerweile stabil genug, sie frühzeitig zu erkennen und ihnen nicht mehr zu verfallen. Ich weiß, wie ich damit gesund umzugehen habe. ❤️

Nur wie ergeht es gerade den unzähligen Menschen, die aktiv in Essstörungen stecken, die noch nicht stabil genug sind und dadurch zu einem Rückfall tendieren? Oder denjenigen, die das erste Mal mit diesen Gefühlen und Auswirkungen konfrontiert sind?

Was macht eine Corona-Pandemie mit Menschen, die zu Essstörungen tendieren und wie können sie damit umgehen?

TC: Wer kann an einer Essstörung erkranken und welche grundlegenden Gründe gibt es gerade in der Corona-Krise dafür?

Daniela Laubinger: Grundsätzlich ist niemand von einer Essstörung gefeit. Diese kann sich langsam oder auch durch Krisensituationen (wie aktuell) entwickeln. Im Studium lernte ich, dass psychische Krankheiten oftmals nur das „Quentchen mehr“ sind. Wo ist die Grenze von depressiver Verstimmung und manifester Depression? So ist es auch bei den Essstörungen. Jeder reagiert in Krisen- und Stresssituationen anders.

Essen ist Tröster, Belohnung oder Langeweile-Killer und wird durch Alkoholkonsum getriggert (durch Kiffen übrigens auch). Soziale Isolation trifft insbesondere Single-Haushalte schwer. Nicht nur der persönliche Austausch mit Freunden und Familie fehlt, sondern auch die Stagnation zuhause. Keine Bewegung im Sportstudio fördert ebenfalls den Frust und die regelmäßige Bewegung ist leider manchmal nur noch die vom Wohnzimmer zum Kühlschrank und zurück.

Zu Beginn der Corona-Krise war die Motivation von vielen noch hoch. Man machte seine Home Workouts und achtete auf sich. Dann kam der Einbruch, als der Lock Down verlängert wurde. Man verfällt gerne in kindlich erlernte Muster. „Iss deinen Teller auf“ wird dann aus Kummer selbstauferlegt praktiziert, das Sättigungsgefühl ignoriert und weitergegessen, der Kontrollverlust der Situation (zur Passivität gezwungen zu werden) tut sein Übriges dazu und überfordert komplett, indem man sich auf die Dinge konzentriert, von denen man glaubt, sie immer kontrollieren zu können: die Ernährung, sein Gewicht und die Bewegung.

TC: Experten zufolge sind Menschen, die schon einmal unter einer Essstörung gelitten haben oder eine ungesunde Beziehung zu Essen ausleben, derzeit besonders gefährdet. Haben Sie in Ihrer Praxis einen Zuwachs an Patienten seit Beginn der Corona-Krise erlebt? Wenn ja, in welchem Ausmaß?

Daniela Laubinger: Ich hatte nach meiner Geschäftsreise erstmal mein Team und mich ins Home Office geschickt. Da wir viele Kunden aus ganz Deutschland und auch international haben, führen wir sowieso einen großen Teil der Gespräche telefonisch oder per Skype, somit war es gut machbar. Einen Zuwachs an Patienten mit manifesten Essstörungen konnten wir zum Glück nicht verzeichnen. Aber sehr viele Anfragen von Patienten, die völlig verunsichert waren, wie sie sich nun richtig ernähren sollten. Viele waren schlicht an ihre Grenzen gebracht.

Aus Partnerpraxen, die verstärkt mit Patienten, die mit Essstörungen wie Anorexie, Bulimie, etc. zu kämpfen haben, hörte ich, dass zu Beginn weniger Anfragen kamen. Allerdings ist dort die Nachfrage von o.g. Patienten seit 2 Wochen stark erhöht.

Insbesondere die Mütter und Väter von einem der mehreren Kindern waren gestresst von der Ohnmacht der Gesamtsituation. Vollzeit im Home Office und „nebenbei“ ein oder mehrere Kinder verschiedener Altersklassen zu beschulen/ zu betreuen, ist kaum machbar. In welcher Form wird dann belohnt oder kompensiert? In Form von schnell verfügbaren Kohlenhydraten (Nudeln, Pizza, Süsses), die einem kurzzeitig Freude, aber dann auch direkt ein schlechtes Gewissen erzeugen. Das obligatorische Glas Wein zum „runterkommen“ gab dann immer öfter dazu. Wir haben dann versucht gute Alternativen aufzuzeigen. Aber auch Verständnis für sich selbst aufzubringen, wenn man doch in alte Muster zurückfällt. Diese aber zu erkennen und gegenzusteuern, ist der erste richtige Schritt, um sein Essverhalten zu erkennen und zu ändern.

TC: Gerade im Bezug auf Bulimie und die Binge-Eating-Störung: Wenn mehr Essen durch Hamsterkäufe im Haus ist, ist auch das Risiko des Überessens größer, einfach, weil es da ist?

Daniela Laubinger: Die Versuchung ist sicher größer, wenn mehr als nötig Essen zuhause ist. Getriggert von den uns unbekannten Umständen der Corona-Krise kam es ja zu Beginn besonders zu angstbedingten Hamsterkäufen. Man hat insbesondere länger haltbare Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Milchreis, Fertiggerichte und Eintöpfe in größerer Menge eingekauft. Das sind starke Kohlenhydrat- und Fettlieferanten. Das birgt zwei Folgeprobleme:

Erstens: Man wird verführt Nahrungsmittel zu essen, die man normalerweise nicht isst, aber nun sind sie nunmal da. Jeder Zweite schleicht im Lockdown 3x öfter zum Kühlschrank als normal und das nicht, weil man hungrig ist, sondern Langeweile hat. Zweitens fördert das Überangebot im heimischen Kühlschrank bzw.  der Speisekammer den Heißhunger auf mehr.

Wichtiger ist natürlich die vorhandene psychische Stabilität. Wer seine Bulimie oder Binge-Eeating bereits verhaltens- oder psychotherapeutisch hat behandelt lassen und Strategien erlernt hat, damit umzugehen, ist sicher stabiler, als jemand, der sich noch inmitten dieses Prozesses befindet. Wichtig ist, sich dann sofort Hilfe zu holen.

TC: Wie wirken sich Die Lebensmittelrationierung und Kalorienrestriktion auf die Psyche im Bezug auf Magersucht aus?

Daniela Laubinger: Durch Restriktion und Rationalisierung kann eine Magersucht sehr gefördert werden. Die Psyche, die sich sowieso schon im seelischen Ausnahmezustand befindet, wird dadurch getriggert Nahrungsmengen noch stärker zu reduzieren, um Reserven zu haben, falls es plötzlich kein Essen mehr gibt. Der dadurch entstehende Mangel an Eiweissen, Kohlenhydraten und Fetten, aber auch wichtigen Vitaminen sowie Mineralien kann dann lebensbedrohliche Konsequenzen haben.

» Das Prinzip „Du bist, was Du isst“ ist aktueller denn je «
Ernährungsexpertin Daniela Laubinger

TC: Besteht die Gefahr, dass auch Orthorexie (eine Essstörung, bei der die übermäßige Beschäftigung mit Lebensmitteln aufgrund selbst auferlegter Regeln) unverhältnismäßig gefördert wird?

Daniela Laubinger: Auch diese Gefahr besteht. Die Angst zu erkranken ist hoch und fördert die noch stärkere Fixierung auf vermeintlich gesunde Ernährung, um dem entgegenzuwirken. Orthorektiker beschäftigen sich übermäßig damit und leben oftmals nach einem strengen (leider auch oft sehr einseitigen) Essensplan, der ihnen Sicherheit und Kontrolle bietet. Dadurch kann ein Mangelernährung resultieren, die genau das Gegenteil bewirkt von dem, was man eigentlich erreichen wollte. Es kommt zu einer psychischen und physischen Einschränkung der Lebensqualität. Wichtig ist es zu erkennen, dass es kein bestimmtes Lebensmittel gibt, was uns vor Corona schützt und sich auch hier Hilfe zu holen.

TC: Wie können Menschen sich vor entstehenden Essstörungen aufgrund von der Corona-Krise schützen?

Daniela Laubinger: Im ersten Schritt sollte man versuchen, sich mit seinen Sorgen und Ängsten auseinanderzusetzen. Wovor habe ich genau Angst? Ist es z.B. die Angst davor, ggf. einen Lebensmittelengpass (von bestimmten Lebensmitteln) zu erleben oder vielleicht es die Angst vor dem „Frustfuttern“? Auch wenn wir unsere engsten Vertrauten grad nicht persönlich sehen können, ist der regelmäßige Austausch essentiell. Sprechen hilft. Insbesondere sich den Kummer von der Seele zu reden, entlastet sehr. Eine Routine zu haben, wann man sich regelmäßig spricht, ist wichtig.

Die gesunde, vielfältige Ernährung ist wichtig, um auch weiter fit und leistungsfähig zu bleiben. Das Prinzip „Du bist, was Du isst“ ist aktueller denn je. Wer sich viel von „schnellen“ einfachen Kohlenhydraten ernährt (Nudeln, Pizza, Cornflakes, Schokolade & Co.), ist nicht so energiegeladen und zufrieden (und nimmt dauerhaft zu bei geringerer Bewegung als sonst), als jemand, der z.B. Gemüse und Obst in seinen Ernährungsplan einbaut. Nudeln sind ok, wenn man sie nicht täglich isst, und noch besser, wenn man sie z.B. als Beilage zu einem selbstgemachten Ratatouille genießt. Die Dosis macht das Gift. Den Satz kennen meine Patienten schon von mir.

TC: Wenn bereits eine Essstörung vorliegt, welche Möglichkeiten mit dem Umgang empfehlen Sie?

Daniela Laubinger: Unbedingt Hilfe holen! Z.B. an den Arzt seines Vertrauens wenden (das kann der Hausarzt, aber auch z.B. die Gynäkologin sein) oder eine Beratungsstelle. Auch kann es unterstützend helfen, sich seiner Familie oder einer engen Vertrauensperson zu offenbaren und gemeinsam nach Hilfe zu suchen. Das entlastet.cWer schon eine Therapie macht, wendet sich bitte direkt an seinen Therapeuten, um schnell gegenzusteuern.

Eine Essstörung ist eine Krankheit und für eine Krankheit muss sich niemand schämen. 🙏

Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin Daniela Laubinger

Achtet auf Warnsignale

Im Zusammenhalt liegt unsere Stärke und viele derzeitige Schwierigkeiten lassen sich dadurch leichter bewältigen.

Das funktioniert nur, indem wir auch auf uns selbst achten. Uns reflektieren, pflegen und Eigenverantwortung für unser Leben und unseren Körper übernehmen. Wie meine liebe Kollegin Anni mal geschrieben hat: „… nur, wenn wir uns um uns selbst kümmern können, haben wir auch die Ressourcen und die Kraft, anderen zu helfen.“

Denn ZUSAMMEN sind wir stark. Also passt auf euch, eure Gefühle und Gedanken auf und behaltet euer Umfeld im Blick. Wer ihr merkt, dass ihr selbst oder jemand in eurem Bekanntenkreis betroffen sein könntet, zögert nicht, in einen Dialog zu treten und, wenn nötig, professionelle Hilfe zu suchen.  ❤️

Danke an dieser Stelle an Daniela Laubinger für das aufschlussreiche Interview.

x Fine

Hinweis: Dieser Artikel hat lediglich eine journalistisch-aufklärende und informativ-unterstützende Funktion.

Informationen und Hilfe findet ihr zum Beispiel beim Psychotherapie-Informationsdienst (PID) des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP), auf www.bundesfachverbandessstoerungen.de oder auf der Internetseite www.bzga-essstoerungen.de von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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