Exklusiv: Barbara Meier äußert sich zu ihrer Kleiderwahl bei den Golden Globes

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Viele Frauen werden heute im Zuge der Time‘s Up Bewegung auf dem Roten Teppich schwarz tragen. Ich finde diese Initiative im Allgemeinen super und extrem wichtig. Trotzdem habe ich mich entscheiden, heute ein buntes Kleid zu tragen. Wenn wir wollen, dass heute die Golden Globes der starken Frauen sind, die für ihre Rechte kämpfen, ist es in meinen Augen der falsche Weg, sich nicht mehr körperbetont anzuziehen und uns die Freude am Ausdruck unserer Persönlichkeit durch Mode zu nehmen. Wir haben uns diese Freiheit lange erkämpft, dass wir tragen können, was wir möchten und es auch in Ordnung ist, sich sexy zu kleiden. Wenn wir das einschränken, weil sich einige Männer nicht unter Kontrolle haben, ist das in meinen Augen ein Rückschritt. Wir sollten nicht schwarz tragen müssen, um ernstgenommen zu werden. Wir Frauen sollten strahlen, farbenfroh sein und funkeln. So wie es in unserer Natur liegt! Das symbolisiert in meinen Augen unsere Freiheit und neue Stärke. Um das aber dennoch nochmal klar zu sagen: Viele schreckliche Dinge sind passiert und dürfen sich nie wieder wiederholen! Und wir sollten das immer wieder und direkt ansprechen und aufklären! Ich freue mich auf starke und inspirierende Reden heute Abend! (c) @gettyentertainment --- A lot of women will wear black tonight to support the time‘s up movement! I think this is a great and extremely important initiative! Nevertheless I decided to wear a colorful dress tonight. If we want this to be the Golden globes of the strong women who stand up for their rights, I think, it’s the wrong way not to wear any sexy clothes anymore or let people take away our joy of showing our personality through fashion. We were fighting a long time for the freedom to wear what we want to and that it is also ok, to dress up a little more sexy. If we now restrict this, because some men can’t control themselves, this is a huge step back in my opinion. We should not have to wear black to be taken serious. US women should shine, be colorful and sparkle. Just like it is our nature. In my opinion this symbolizes our freedom and our new strength. But to make clear: A lot of bad things happened and should never happen again!!!

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Es war eine wahre Shitstorm-Lawine, die nach den Golden Globes über Barbara Meier hereinrauschte.

Denn sie entschied sich, entgegen des inoffiziellen Dresscodes (schwarz), für ein pastellfarbenes Kleid auf dem roten Teppich. Und brachte damit viele Menschen gegen sich auf.

Zu Recht? Die Frauen solidarisierten sich an diesem Abend mit der Bewegung „Time’s Up“ und den Opfern von sexueller Gewalt und Ausbeutung. Es sollte ein Zeichen gesetzt werden – für den Beginn einer neuen Ära.

Jetzt steht die Frage im Raum: Warum machten da einige nicht mit? Etwa für ein eigenes, modisches Statement? Oder doch für mehr Publicity?

Immerhin ist Barbara jetzt in aller Munde:

Was Barbara selbst zu den Anschuldigungen sagt? Wir haben nachgefragt:

Wir wollten das natürlich genauer wissen und haben direkt zum Telefonhörer gegriffen… Wie kam es zu der Kleiderwahl? Und vor allem… ist das wirklich der entscheidende Punkt bei ihrem (fragwürdigen) Auftritt?

Barbara zeigt sich in ihren Antworten gegenüber trèsCLICK jedenfalls offen schockiert:

„Ich habe nie beabsichtigt jemanden damit zu verletzen. Es war an dem Abend selbst auch überhaupt kein Thema. Viele haben mir sogar Komplimente für mein Outfit gemacht. Der Wirbel um das Kleid hat mich daher schon etwas überrascht.“

Der Sturm der Medien kam erst am nächsten Tag. Und Barbara gibt sich unwissend. Nicht nur drei, sondern deutlich mehr Frauen hätten kein Schwarz getragen. Auf der Veranstaltung selbst sei sie zunächst also gar nicht so sehr aufgefallen.

Aber ändert diese Tatsache etwas daran, dass sie sich an dieser wichtigen Aktion nicht beteiligt hat? Und sich stattdessen an genau dem falschen Abend für die „bewusste modische Entfaltung“, von der sie auf Instagram spricht, entschieden hat?

Nutzt Barbara die wichtige Bewegung tatsächlich aus, um Aufmerksamkeit zu bekommen?

Auch dazu hat das 31-Jährige Model eine klare Meinung:

» Die „Time’s Up“-Initiative war auch mir sehr wichtig! Niemals würde ich so einen wichtigen Anlass für meine eigenen PR-Zwecke nutzen. «

Diese Kritik hatte sie in den letzten Tagen häufig einstecken müssen. Und die Aufregung hat sicherlich auch ihre Berechtigung. 

Aber ob nun beabsichtigt oder einfach, weil ihr die Wichtigkeit dieses Dresscodes nicht vollständig bewusst war… Mit einer Aussage stehen wir auf jeden Fall hinter ihr:

„Es ist schade, dass jetzt eher über die berichtet wird, die KEIN schwarz trugen, als über die sehr wichtige Initiative selbst.“

Und damit hat sie wohl den wunden Punkt getroffen. Denn obwohl ihr sicherlich vorgeworfen werden kann, die falsche Entscheidung in Bezug auf ihr Outfit getroffen zu haben: Ihre Handlung alleine bringt diese wichtige Aktion nicht zum Stehen oder Fallen.

Wichtig dabei ist doch, dass überhaupt dieses große Zeichen der Solidarität und des Aufbruchs gesetzt wird und dass sich Frauen gemeinschaftlich dazu bekennen. Über ihre Worte, die Taten, den Dresscode…  und am besten natürlich über alles zusammen. ??

Barbara bekennt sich mit ihren Worten zu der „Time’s Up“-Bewegung

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