5 gute Gründe, sich doch noch den dritten „Fack ju Göhte“-Film reinzuziehen

Ihr habt die Monate, Wochen und Tage gezählt bis eeeeeendliiiiiich „Fack ju Göhte 3“ (Start 26. Oktober 2017) in die Kinos kommt? Und wollt schon mal ein paar Infos, wie gut der „Final Fack“, also der wirklich allerletzte Teil der Elyas-M’Barek-Komödie wirklich ist? Dann bitte hier entlang! ?

Wir konnten auch nicht länger warten und sind gleich mal der Einladung zum Vorab-Screening gefolgt, um uns frech in den Kinosessel zu lümmeln und uns die Katastrophenklasse von Zeki Müller ein letztes Mal reinzuziehen.

Nachdem „Fack ju Göhte“ schon 2013 und 2015 gigantische Erfolge beim Kino-Publikum gefeiert hatte – der zweite Teil allerdings auch ein wenig nachließ – wollten wir natürlich wissen, was uns Regisseur und Drehbuchautor Bora Dağtekin diesmal abliefern würde. Immerhin war uns schon klar, dass wir auf Karoline Herfurth in ihrer Rolle als Lisi Schnabelstedt verzichten müssen …

Und so viel schon mal vorab: Ja, ein Kinobesuch lohnt sich – für die passionierten „Fack ju Göhte“-Fans sowieso schon, aber auch für all diejenigen, die Popcorn-Entertainment mögen, auf bösen Humor abfahren und Elyas M’Bareks Body auch ganz dufte finden.

5 Gründe, ein Kino-Ticket für „Fack ju Göhte 3“ zu kaufen

+++SPOILER-ALERT+++

1. Chantal

Chantal läuft im dritten Teil wirklich zu Höchstformen auf! Jella Haase, die die quietschebunte Elftklässlerin mit dem Dumm-Sprech darstellt, hat für ihre Rolle mal wieder ganz tief in die Schmink … äh, Trickkiste gegriffen und spielt selbst alte Film-Hasen an die Wand. Chantal alleine reicht schon, um „Fack ju Göhte 3“ sehen zu wollen. Und wenn es nur dafür ist, um ihren freakigigen 3D-Sex mit Ploppi anzuschauen, während Omi reinschneit und die beiden mit Keksen füttert. Klingt schon strange? Ist es auf der Leinwand noch viel mehr. ?

2. Bitterböse Sprüche

All diejenigen, denen bei bösen Witzen schnell die Ohren schlackern: bitte diesen Punkt elegant überfliegen. Alle anderen können sich auf „Final Fuck“ besonders freuen. Denn was Elyas M’Barek, Jella Haase und Co. an fiesen und politisch inkorrekten Sprüchen raushauen, lässt jeden moralischen Kompass in der Luft zerspringen. Kleine Kostprobe? Als Zeki Müllers Klasse im Berufsinformationszentrum über Job-Optionen nach der Schulzeit aufgeklärt werden soll, wird der der Altenpflegerin vorgestellt. Die erklärt in einem Film-Beitrag begeistert, wie schön es doch sei, alte Menschen zu pflegen, denn „wenn sie sterben bekommt man schöne Geschenke.“ Uh. Uh. Uh. Böse.

3. Elyas M'Barek nackt!

Ja, es ist ein alter Hut, der Elyas M’Barek ist ein Attraktiver. Nicht erst seit „Fack ju Göhte“ wissen wir das. Falls ihr euch aber jemals gefragt haben solltet, wie der Gute so nackig und unter der Dusche aussehen könnte, dann könnt ihr diese Kulturlücke auch noch schließen, denn ihr bekommt die Info im Film gleich mal frei Haus mitgeliefert. Spoiler: Jap, ganz gut. ?

4. Cameo-Auftritte

Pssst, und wem Elyas nicht reicht, der bekommt noch zwei Hotties oben drauf serviert. Ja, denn als Chantal auf ihrem rosafarbenen Fahrrad eine Gruppe Jogger unwirsch mit Worten wie „Lasst mösch dursch, Alta“ anblafft, wen quarkt sie da in Wirklichkeit an? Die beiden Kicker Mats Hummels (aaaaaah) und David Alaba (ooooooh). Der erste von beiden nimmt sprintenderweise auch gleich mal die Verfolgung von Chantal auf. Beeindruckt die allerdings wenig bis gar nicht. ?

5. Die Wahrheit

Die einen mögen es in einer Komödie als gefühlsduselig oder deplatziert empfinden, andere fühlen es einfach nur nach: Der dritte „Fack ju Göhte“-Teil behandelt neben PippiKacka-Themen auch ein deutlich ernsteres überraschend eindringlich: Mobbing. Nicht nur Chantal muss unter den beschränkten Einschüchterungen ihrer Mutter leiden, auch einige Schüler an der Goethe-Gesamtschule haben mit den Sticheleien ihrer Klassenkameraden zu kämpfen. Allen voran ein Junge, der äußerlich nicht zu den Gewinnern auf dem Schulhof zählt und der unter dem Druck seiner Mitschüler sogar im Superhelden-Kostüm vom Dach springt. Und nicht zuletzt die drei Mädchen, die gemeinsam Selbstmord begehen wollen, weil das Leben es nicht gut mit ihnen gemeint hat. „Fack ju Göhte“ kann auch das. Entkräftet wird die starke Message allerdings schnell wieder von Chantal. Ihre Reaktion auf die Aktion ihrer lebensmüden Mitschülerinnen? „Dafür ist etwas fällig, ihr Suizidfotzen“. Wir sagen ja … böse, sehr böse.

Erste Bilder vom dritten „Fack ju Göhte“-Teil

Credits: 2017 Constantin Film Verleih GmbH / Reiner Bajo, 2017 Constantin Film Verleih GmbH

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