Mareike Freier
20.04.2017 von Mareike Freier

Moderatorin reagiert auf Felix Baumgartners Figur-Diss mit dem besten Konter ever!

Extremsportler Felix Baumgartner ist 2012 aus dem All auf die Erde gesprungen, sein Horizont scheint dennoch relativ beschränkt zu sein. Das legt eine Äußerung nahe, die der Red-Bull-Mann in einem aktuellen Facebook-Posting kundtat.

Darin macht sich Baumgartner über eine Moderatorin lustig, die ein Kampagnen-Foto des Unterwäscheherstellers Palmers öffentlich kritisiert hatte. Weil darauf junge Frauen vor schäbiger Kulisse auf dem Boden liegend und von hinten fotografiert wurden, wurden bei Corinna Milborn Assoziationen zu den Machenschaften von Frauenhändlern wach. Auch diese würden ihre Opfer auf Fotos in ähnlichen Posen festhalten, unkenntlich gemacht und doch attraktiv, um sie den Abnehmern als „Ware“ anzubieten.

Inwieweit Corinna Milborn Recht hat mit ihrer Annahme, bleibt jedem, selbst zu beurteilen. Felix Baumgartner allerdings stellte daraufhin nicht Milborns Statement in Frage, sondern urteilte grob (fahrlässig). „Bei der Figur kein Wunder.“

 

Nicht nur das: ER sei ja schwerst angetan von den leicht bekleideten Damen und „springe da gerne mal dazwischen rein, auch ohne Fallschirm.“

Und die Puls-4-Moderatorin? Sah sich nun doch veranlasst, Baumgartners fragwürdigen Figur-Diss in einem Video ins rechte Licht zu rücken.

Sie habe zunächst gar nicht darauf eingehen wollen. Doch nachdem das Echo auf seinen Kommentar derart groß war, stellt sie jetzt klar:

„Sie sind nicht auf den Inhalt eingegangen, sondern haben zusammenhanglos mein Aussehen, meinen Körper thematisiert.“

„Zu hübsch, um ernst genommen zu werden, zu blond um gescheit zu sein“

Ein Problem, mit dem Frauen dauernd konfrontiert seien. „Zu hübsch, um ernst genommen zu werden, zu blond um gescheit zu sein, zu sexy oder zu unweiblich, zu stark geschminkt oder zu hässlich, zu dünn oder zu dick, zu alt oder zu dunkelhäutig (oder mit der falschen Figur um eine Meinung zu äußern – was, mit Verlaub, wirklich zum deppertsten gehört).“

Und genau das sei das Gefährliche: „Ich will nicht, dass Ihr Facebook-Posting – mit dieser Reichweite – dazu führt, dass irgendeine Frau da draußen das Gefühl hat, sie müsse sich erst irgendwelchen Schönheitsvorstellungen von Leuten wie Ihnen beugen, bevor sie in der Öffentlichkeit den Mund aufmacht.“

Gerne würde die Moderatorin ihn aber zu sich in die Sendung „Pro und Contra“ auf PULS 4 einladen, „um mit Ihnen über Ihr Frauenbild und die Auswirkungen zu diskutieren.“

„Sie sind ja schon aus dem All gesprungen, Sie sind also sicher nicht zu feig dafür“

Sagt’s und schließt mit dem besten und treffendsten Satz ab:

„Sie sind ja schon aus dem All gesprungen, Sie sind also sicher nicht zu feig dafür – oder, um es in Ihrer Sprache zu sagen: Sie haben doch sicher die Eier, sich der Diskussion zu stellen. Ich freue mich darauf.“

Und wir uns, Felix Baumgartner!

Seht hier Corinna Milborns komplette Antwort:

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Mehr über: Figur, Sexismus, Moderatorin, Felix Baumgartner, Palmers, Corinna Milborn
Credits: Getty Images, Corinna Milborn, Facebook/Felix Baumgartner
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