Très Click
20.04.2020 von Très Click

Ich habe „Finger weg!“ auf Netflix durchgesuchtet und, ähhh, WTF?!

Es ist soweit! Das nächste Meisterwerk steht in den Startlöchern … um uns nachhaltig den Atem zu rauben. 😂Ob vor Freude oder Fassungslosigkeit, das sei mal noch dahingestellt. „Love is Blind“ hat jedenfalls eine würdige Ablösung gefunden. Obwohl man die neue Netflix-Trash-Show sicherlich micht nichts vergleichen kann, was bisher dagewesen ist. 👀

Dürfen wir für euch Revue passieren lassen: „Too Hot to Handle“, oder auch: „Finger weg!“. Die Show, die uns alle mit dem weltgrößten „WTF“-Ausdruck ever zurückgelassen hat. Denn hier folgt ein Plot Twist auf den nächsten. Und eine grenzwertige Aussage auf die andere …

Ein Dating-Format mit Potenzial

Wer auf hochwertige Qualitäts-Serien steht, der kann hier also direkt wieder aufhören zu lesen. Für alle anderen gilt: Ihr seid herzlich Willkommen in unseren Reihen. Und hoffentlich bereit dafür, dieses Reality-TV-Meisterwerk mit uns auseinanderzunehmen. Denn das ist hierbei wahrlich notwendig, glaubt uns.

Obwohl zunächst noch alles recht unspektakulär beginnt. 10 hotte Singles (die sich gerne selbst als die attraktivsten Menschen der Welt beschreiben) werden gemeinsam auf eine Insel gesteckt. Bereit für Spiel, Spaß … und Unzüchtigkeiten. So weit, so vorhersehbar. Wäre da nicht alles entscheidende Kniff der Serienmacher. Lana, ein sprachgesteuerte Intelligenz in der Form eines Lufterfrischers, verkündet bereits nach 24 Stunden die eisernen Hausregeln: In Aussicht stehen 100.000 US-Dollar Gewinnerprämie.

Doch dieser Betrag ist niemals sicher. Denn bei jeder sexuellen Interaktion sinkt das Preisgeld. Küssen, aneinander rumspielen, vögeln – alles bleibt für die Zeit des Aufenthalts von vier Wochen verboten. Und yes: Jeder Regelverstoß kostet … ordentlich. So liegt der „Preis“ für einen Kuss bei 3.000 Dollar, Oralverkehr wird bereits mit 6.000 Dollar abgestraft, sexuelle Handlungen ohne Penetration kosten die Kandidaten 16.000 Dollar und das ultimative „Finish“, mit Geschlechtsverkehr, schlägt mit 20.000 Dollar zu Buche. 💥

„Finger weg!“ ist anders als jede andere Trash-TV-Show

Was sich zunächst nach einem fairen Deal anhören mag, scheint für die Singles vor Ort absolut nicht einhaltbar zu sein. Denn was diese Schwerenöter wollen – ist Sex. Kaum ein anderes Gesprächsthema findet da also überhaupt zwischen den flirtwilligen Teilnehmern statt. Fast hat man das Gefühl, in ein Rudel pubertierender Teenager geraten zu sein.

Das Dating-Format „Finger weg!“ hat mit dem Trash-Nachwuchs allerdings anderes vor. So sollen sie, durch die ausbleibenden Körperlichkeiten, tiefe, zwischenmenschliche Verbindungen aufbauen. Sie sollen sich kennenlernen, miteinander reden und sich, na klar, im besten Fall ernsthaft aufeinander einlassen … 😅

Wir können nicht anders. Ab jetzt gilt also: Spoiler-Alert

Höhö. Bei dieser Vorstellung lachen nicht nur wir uns wahrscheinlich heimlich ins Fäustchen. Und ihr merkt jetzt wohl schon: Dieses Format verspricht so einiges. Und liefert uns sogar noch viel mehr. Bereits nach wenigen Tagen wurden bereits 6.000 Dollar der Siegesprämie verspielt. Denn Regelbrüche gibt es so einige. Umso besser für uns. So ist Dauer-Kopfschütteln und Fassungslosigkeit vorprogrammiert. Und weil wir unsere Gedanken nach diesem Abenteuer endlich mit jemandem teilen müssen, ist jetzt +++ Spoiler-Alarm +++ angesagt. Und zwar vom allerfeinsten.

Hier kommen die vier krassesten „WTF“-Momente der Show

1. Eigentlich alles … rund um Francesca und Harry

Zugegeben, sich hierbei auf gerade mal vier Momente festzulegen ist quasi unmöglich. Also fassen wir die ungesunde, verwirrende, triebgesteuerte „Beziehung“ von Harry und Francesca einfach mal gekonnt in einem Punkt zusammen. Jüngling trifft auf Sex-Vamp. Horny Teenager auf Narzisstin mit Augenaufschlag. Besser könnte ein Drama-Couple wohl gar nicht aussehen. Nicht weiter verwunderlich also, dass ausgerechnet diese beiden mit ihren Handlungen den ersten Regelverstoß herbeiführen. Harry wählt zu seiner Verteidigung den einfachen Weg – und macht Francesca alleinig für den Kuss verantwortlich. Das gefällt der umworbenen Kanadierin – verständlicherweise – mal so gar nicht. Also lässt sie halt vor Mitkandidat Kelz die Hüllen fallen. Und damit meinen wir: Sie steigt mal eben kurz nackt zu ihm unter die Dusche. Doch Kelz, als selbst ernannter Buchhalter und Money-Protector der Gruppe, widersteht ihren Reizen.

Für Francesca offenbar Grund genug, sich wieder von Harry angaffen zu lassen. Dem läuft bei ihrem Anblick aber auch wahrlich der Sabber aus dem Mund. Arg viel tiefgründiger werden entsprechend auch die Gespräche nicht. „Sollen wir die Regeln brechen, ja oder nein?“ Diesen Ablauf nimmt nahezu jede Konversation. Trotzdem verdienen die beiden unsere Aufmerksamkeit. Vielleicht auch, weil wir selten eine seltsamere Paarung am Netflix-Himmel begutachten durften (und dabei haben wir bereits Marc und Jessica gesehen!!).

2. Toxic Haley und ein besonderer Regelverstoß

Klemmt sich nicht gerade Hündchen Harry an Francescas Hintern, dann findet sich stattdessen ganz sicher Sidekick Haley neben ihr wieder. Die blonde Amerikanerin ist, drücken wir es mal freundlich aus, etwas einfach gestrickt … hat es dafür aber umso faustdicker hinter den Ohren. Wirklich leiden kann sie in der Villa eigentlich niemanden, außer ihre Bestie Francesca. Die dafür umso mehr. Um den anderen Teilnehmern eins auszuwischen lässt sie sich von Francesca sogar kurzerhand zum Rache-Kuss überreden. Ein eindeutiger Regelverstoß, über den sich die beiden genau so lange diebisch freuen, bis er von Computer Lana auch schon wieder offengelegt wird. An Haleys Unbeliebtheit ist spätestens danach nicht mehr zu rütteln. An ihrer Liebe zu Francesca allerdings auch nicht. Schade eigentlich, dass aus diesen beiden kein Couple wurde. Einen solchen Plot Twist hätten wir doch tatsächlich noch gerne gesehen. 👀

Von horny Singles zu liebeswütigen Lämmchen

Das Credo bei Einzug war (verzeiht uns die Wortwahl): „Ficken, vögeln, aufreißen“. So jedenfalls beschreiben die Kandidaten anfänglich noch ihre Absichten der Traumreise. Ohne sexuelle Interaktion kämen schließlich die wenigsten von ihnen überhaupt länger als einen Tag irgendwie aus. Nur haben sie da die Rechnung ohne Lana gemacht. Die wünscht sich schließlich emotionale Nähe und persönliche Entwicklung der Singles. Und wie durch ein Wunder (💸💵💰 *hust hust*) scheint dieser Wandel sogar möglich zu sein. Innerhalb von nur vier Wochen legen die Charaktere eine 180-Grad-Wende hin. Vom One Night Stand zur großen Liebe. Vom Popoklopfer zur zärtlichen Umarmungen. Von anzüglichen Anspielungen zu tiefgründigen Geheimnissen.

Auf einmal können sich die Ghosting-Experten offenbar doch irgendwie binden. Ganz ohne tränenreichen Abschied vom alten Ego-Ich. Harry will Francesca in Kanada besuchen, Sharron lernt via FaceTime sogar schon Rhondas Sohnemann kennen …  Wenn das mal nicht nach Läuterung der Extraklasse klingt.

Und Kori – der selbst Harry und Bryce übetrifft

Nur einen Verweigerer, den gibt’s zwangsläufig natürlich immer. Bei „Finger weg!“ heißt der Kori … und kommt erst später zur Gruppe hinzu. Ob ihm wohl die vorausgegangenen Challenges und Selbsfindungs-Spielchen gefehlt haben? Jedenfalls lässt gerade er sich sein Playboy-Gehabe so schnell nicht ausreden. Er kann schließlich jede haben (glaubt er) und das will er auch ausnutzen. Also lädt er kurzerhand die inzwischen an Harry „vergebene“ Francesca zum Traumdate ein. Nachdem er kurz zuvor noch mit Chloe die Siegesprämie hat schrumpfen lassen. Kori kennt also weder Schuldgefühle … noch die verbreiteten Regeln des Bro-Codes. Immerhin stößt er mit seiner Aktion auch Kumpel Harry vor den Kopf.

Weit kommt er mit dieser Ego-Tour allerdings nicht. Kurz vor knapp fliegt der prollige Strahlemann nämlich aus der Show. Hätte er doch nur mal einen Sinneswandel vorgetäuscht (wie all die anderen Kerle eben auch). Dann wäre er sicherlich um einige tausend Dollar reicher nach Hause gegangen …

Ihr müsst „Finger weg!“ also wirklich selbst gesehen haben. Sei es nur, um mitlästern zu können …

Sehr viel mehr (aka. alles) wollen wir jetzt aber natürlich noch nicht verraten. Nur so viel noch: Der Sex-Entzug bleibt längst nicht der einzige Plot Twist. Hier folgt wahrlich ein „WTF“-Moment auf den nächsten.

Befriedigend ist das Format damit aber eben doch irgendwie. Wenn auch nicht für die Singles vor Ort. 😏 Lasst euch nur nicht zu sehr von Harrys Stimme, Haleys Sprüchen und Chloes Unwissenheit in den Abgrund ziehen. Wer sich darin nämlich verliert, der kehrt ganz sicher mit ein paar Gehirnzellen weniger in die Realität zurück. 🙈

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