Wie es ist, wenn du als Einzige NICHT GoT guckst

Winter is coming, Leute! Schon gewusst? Die Reiter sind da, aber auch die Drachen. Und Daenerys wird bald ein Baby bekommen. Wenn sie denn überlebt. Wenn denn überhaupt jemand überlebt in diesem Gemetzel … eines, bei dem trotzdem immer noch genügend Zeit bleibt, sich noch mal gepflegt vor dem verrucht lodernden Kamin auf dem groben Bärenfell zu verlustieren.

Ihr merkt: Wenn es um die 8. Staffel von „Game of Thrones“ geht, kann ich vor allem mit einem glänzen: gefährlichem Halb-bis-gar-nicht-Wissen.

Gefährlich vielleicht insofern, weil ich immer mehr das Gefühl bekomme, ich sollte das nicht mehr laut aussprechen.

Aha, so eine ist sie also. Sie schaut keiiiiiiin GoT. Jetzt sagt sie bestimmt gleich auch noch, dass sie Pizza nicht mag. Tzzzzzz. Pikiert wendet man sich von mir ab – und den wichtigen Dingen zu: Die nächste GoT-Folge herbeisehnen, viel im Vorhinein über sie sprechen, sie schauen, um dann wieder möglichst viel über sie zu sprechen.

„Game of Thrones“ hat meinen Freundeskreis seit dem Staffelstart in eine sehr aufgeregte, großäugige Gruppierung zappeliger GoT-Warrior verwandelt. Sie setzen sich für das Gute ein – das nächste Sky-Abo – und bekämpfen das Schlechte unter Einsatz ihres Lebens/einer sehr hysterischen Stimme: Spoiler! Gnade GoT(t), wenn auch nur einer auf die Idee kommt, etwas über die letzte Folge zu verraten.

Spoiler: Geht auch, wenn man eigentlich gar nichts weiß. 😉

Jetzt mag man annehmen, dass ich mit „Game of Thrones“ auf dem Kriegspfad stünde oder gar mit den Abermillionen Zuschauern auf der ganzen Welt. Nein, nein. Denn auch wenn ich durchaus das Gefühl habe, dass GoT die Welt in zwei Lager geteilt hat – die der Gucker und die der Nicht-Gucker (Grüße!), kann ich sehr gut nachvollziehen, wenn man unbedingt wissen will, wie die Lieblingsserie weitergeht, vor allem aber natürlich, wie sie endet. 

Wahrscheinlich liegt das Problem darin, dass mich GoT latent an meinen Lateinunterricht vor einigen Jahren erinnert: Es waren etwa zwei Wochen, in denen ich von anderen – ganz bestimmt pubertätsbehafteten – Dingen abgelenkt war. Als ich das nächste Mal versuchte, dem ältlichen Lehrer vorne an der Tafel zu folgen, war … ich … verloren!

Die Vokabeln? Alle neu, alle fremd. Die Grammatik? Komplett unverständlich. Das alles? Ein großer Griff in die Latrine. Ich war komplett ins Hintertreffen geraten, ein Aufholen war schier unmöglich. Genau so verhält es sich mit „Game of Thrones“: Wer nicht von Anfang dran geblieben ist, der wird durch den Dolch der Unwissenheit für immer verdammt sein. Aus gut unterrichteten Kreisen weiß ich, dass selbst das Lager der Gucker seine Schwierigkeiten hat, wieder in den Plot zu finden. Keine Chance also für unsereiner, mal gemütlich reinzuzappen, um doch noch zu erfahren, worüber da immer so wissend gewispert wird.

Hast du GoT nicht von Anfang an geguckt, ist Winter im Kopf. So einfach ist das.

Was also tun? In der Apathie verharren? In den Tag leben ohne Plan und ohne Ziel? Nein, denn auch die schönste Serie wird ihr Ende finden. Und mit ihr sicherlich – und das sagt mir mein innerer GoT-Amateur – jede Menge Figuren.

Von der anderen Seite werde ich das Spektakel beobachten, die Thronbesteigung durch Jon, Ron, Cersei oder Morsei. Und in mir wird vielleicht der Gedanke reifen, in diese Welt doch noch einzutauchen – bingewatchend von Anfang bis Ende.

Latein-Nachhilfe habe ich letztlich auch genommen.

Credits: Giphy, Giphy, Giphy

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