Mit diesem Guide verschenkst du Geschenke in diesem Jahr so nachhaltig wie noch nie

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Irgendwie ist in diesem Jahr alles anders. Die Lichter leuchten weniger hell, das wohlige Spazieren über den Weihnachtsmarkt entfällt… und auch die besinnliche Stimmung will bei all den Unsicherheiten nicht so richtig dolle aufkommen. So geht es mir jedenfalls.

Einige andere Dinge sind dagegen doch irgendwie immer noch ziemlich gleich. Die Tage vergehen wie im Flug… und spätestens in der Woche vor Heiligabend (noch 13 Tage, Leute!! 😱) schleicht sich, wie in jedem Jahr, die alles entscheidende Frage ein: WARUM HABE ICH NICHT FRÜHER MIT DEM GESCHENKEKAUF ANGEFANGEN?

Der aufkommende Stress sorgt schließlich dafür, dass wir vollkommen willkürlich in die Läden stürmen – und liebloses Allerlei auf dem Verkaufsband stapeln. Oder alternativ halt online in den Warenkorb. Wirkliche Freude kommt da kaum noch auf.

Dabei sollte es genau darum doch gehen. Um Achtsamkeit, um ein liebevolles Miteinander, um Geschenke, die Freude bereiten und nicht aus der Not heraus entstehen. Muss wirklich „Hauptsache irgendwas“ unter dem Baum zu finden sein? Oder macht es da nicht viel mehr Sinn, lieber gar nichts zu schenken? Auf materielle Päckchen zu verzichten? Alternativen abzusprechen?

Wir wollen Weihnachten in diesem Jahr ganz bewusst noch ein wenig nachhaltiger denken. Und das nicht nur, weil die Zeit auf einmal wieder drängt. Wir wollen mit Bedacht schenken und auf die Herkunft der Produkte achten. Wir wollen lieber kleine, aber dafür passende Geschenke finden. Wir wollen Alternativen aufzeigen und weniger Ressourcen verschwenden. Und wir wollen all denjenigen unter euch, die das ähnlich sehen, einen kleinen Guide mit an die Hand geben. Um den Geschenkemarathon ein klein wenig umweltfreundlicher zu machen – und besinnlicher natürlich. ❤️

Mit diesen Tipps wird Weihnachten wieder zum Fest der Liebe

Unterstütze den Laden um die Ecke

Nicht immer äußern die Liebsten ganz explizit Weihnachtswünsche. Und nicht immer weiß man deshalb auch so ganz genau, welches Geschenk sich überhaupt anbieten würde. Wer da nicht ganz direkt nachfragen möchte, der geht am besten den diplomatischen Weg. Und denkt gleichzeitig noch an andere. Schließlich können materielle Geschenke nicht nur die beschenkte Person sehr glücklich machen.

Aktuell leiden vor allem kleine Geschäfte und einzelne Läden sehr. Wieso also nicht einfach mal dem nächsten Delikatessenladen einen Besuch abstatten? Oder dem Second-Hand-Spielgeschäft. Oder der verwinkelten Buchhandlung? Setzt bei unsicheren Überraschungsgeschenken immer auf kleine, schlichte Produkte. Oder solche, die man aufessen kann. 😉

Gestalte Fotografien und Grußkarten um

Nicht immer braucht es die Extraladung Chichi, um ein Geschenk richtig wirken zu lassen. Gerade angehängte Weihnachtskarten werden oft nur einmal gelesen – und verschwinden anschließend für immer im Schrank. Trotzdem kann eine persönliche Widmung natürlich sehr rührend sein. Warum also nicht stattdessen die Rückseite eines gemeinsamen Bilds beschriften? Oder aus Pappkarton eine eigene Karte basteln? Ein wenig Grün darauf geklebt – und schon können sich die netten Worte gleich doppelt sehen lassen.

Pssst: Ganz schlaue Füchse dürfen auch einfach alten Karten ein neues Antlitz verpassen. Dafür die beschriebene Rückseite (von der vergangenen Liebschaft vielleicht?) mit Sprühfarbe überdecken, trocknen lassen und mit neuem Leben erfüllen.

Schenke Erlebnisse oder Spenden

Na gut. Der Kino- oder Konzertbesuch muss aktuell wohl noch ein wenig warten. Gemeinsame Zeit lässt sich dennoch auch in diesem Jahr ganz wunderbar schenken. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Winterspaziergang, heißer Schokolade und selbst gebackenem Lebkuchen? Oder mit einem Fresspaket vor der Tür, um über Zoom beisammen kochen zu können?

Nicht immer müssen Geschenke teuer sein oder unterm Baum viel ‚hermachen‘. Oftmals ist es doch vor allem die Geste, die zählt. So kann man alternativ auch ganz direkt eine Spende an die Liebsten verschenken. Über treedom lassen sich beispielsweise Bäume in Aufforstungsprojekten pflanzen.

Rede mit denen, die du beschenken willst

Der Druck, der auf uns allen lastet, ist groß. Gerade in diesem Jahr. Oft fühlt es sich so an, als wären wir mit diesem Gefühl alleine – dabei geht es allen um uns herum vielleicht sogar ganz ähnlich. Redet also unbedingt miteinander darüber. Fragt nach, ob Geschenke für die anderen überhaupt notwendig sind. Klärt ab, ob es einen preislichen Rahmen geben soll und ob kleine Aufmerksamkeiten nicht genau so beliebt sind, wie große Präsente. Womöglich ist die andere Seite sogar dankbar, den Stress vor Weihnachten aus der Welt geschafft zu haben. Und unnötiges Zeug wird bei so viel Ehrlichkeit sicher auch nicht im hintersten Eck des Schranks verstauben.

Achte auf die Herkunft der Produkte

Falls es letztlich aber doch etwas zum Auspacken sein soll, bieten sich Geschenke an, die fair und klimabewusst hergestellt werden. Damit wir bei all dem Konsum wenigstens ein bisschen die Auswirkungen auf unseren Planeten im Blick behalten. Nachhaltig produzierte Geschenke müssen dabei nicht unbedingt teuer sein. Ganz im Gegenteil. Wer auf kleine, bewusste Käufe setzt, macht am Ende garantiert nichts falsch. Und schaut hoffentlich in viele leuchte Augen rund um den Weihnachtsbaum.

Individuelle Geschenkideen gefällig? Here we go!

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