Grillen, aber nachhaltig: So klappt das Barbecue auch vegetarisch und umweltbewusst

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Die Tage werden länger, die Sonnenstrahlen wärmer … und unser Hunger immer größer. Nicht nur darauf, jeden dieser Sonnenstrahlen in uns aufzusaugen, sondern auch, endlich das beste aus der Zeit im Freien herausholen zu können. Mit dem Grillabend auf der Terrasse, einem Picknick im Park oder der Barbecue-Feier unter Freunden. Mit Abstand, is eh klar!

Doch gerade weil wir örtlich so gebunden sind, wird der Wunsch nach den wenigen möglichen Aktivitäten aktuell eben immer drängender. Wir wollen raus, Freunde aus der Ferne sehen, leckeres Essen genießen. Nur soll das alles natürlich auch mit unseren anderen Prinzipien bestmöglich einhergehen. Wie einem guten Umgang mit der Welt um uns herum zum Beispiel. Heißt im Klartext: Wir wollen grillen, picknicken, schlemmen – aber in nachhaltig bitte.

Ist das in der Umsetzung denn nun aber überhaupt möglich? Schmeckt ‚Barbecue‘ auch ohne Fleisch? Kann ich auch beim Grillen zuverlässig Müll vermeiden? Und was für Tools sind nötig, um die Ökosysteme dieser Welt so wenig wie möglich für meinen eigenen Spaß zu beanspruchen? Wir wollten es genauer wissen. Und haben die wichtigsten Tipps und Tricks mal eben zusammengefasst. Für den perfekten Grillabend – von nachhaltig bis vegan.

Auf den Inhalt kommt es an

Noch bevor wir den Grill überhaupt aufwendig belegen können, machen sich schon die ersten Probleme breit. Ein großer Akteur ist schließlich vor allem er selbst – der Grill. Oder besser: Die Kohle und der Anzünder, mit deren Hilfe wir den schönen Abend überhaupt erst zum Laufen bringen. Denn gerade für einfache Holzkohle wird oftmals flächendeckend Regenwald abgeholzt. Außerdem sorgen etliche Brennzusätze für schädliche Chemikalien in der Luft.

Wichtig ist also gerade auch hier, auf Natürlichkeit zu setzen. Mit Siegeln wie „FSC“, „PEFC“ und „Naturland“ etwa, die alle für nachhaltige Holzwirtschaft stehen. Auch Anzünder kommen mit entsprechender Zertifizierung ohne chemisch Zusätze aus. Als alternativer Beschleuniger wird beispielsweise Wachs verwendet.

Vorbereitung ist alles

Klar, oftmals fällt die Entscheidung, loszuziehen recht spontan aus. Nicht selten wird deshalb wohl auch auf den Einweggrill und das Pappbesteck aus dem Supermarkt gesetzt. Dabei geht ‚Barbecue‘ auch mit so viel weniger Müll – und Aufwand. Ist einmal die nötige Ausstattung parat, kann genau die nämlich immer wieder von neuem verwendet werden. Ob Besteck, Grillschalen, Becher, Transportdosen oder der Grill selbst. Mit ein wenig Vorbereitung lässt es sich nicht nur umweltfreundlich und handlich grillen, sondern letztlich sogar günstiger. Auf Dauer läppert sich schließlich auch das ewig-neue Einweg-Besteck. Für das es inzwischen nun wirklich genügend Alternativen gibt.

So kommt Gemüse auf den Grill

Nicht etwa das Fleisch auf dem Rost macht den Genuss aus, sondern (wenn wir mal ehrlich sind) doch vor allem die Marinade darum herum. Und genau die lässt sich auch wunderbar auf andere Lebensmittel übertragen. Ob eingelegte Zucchini, marinierte Kartoffeln oder gefüllte Paprika – Gemüse muss auf gar keinen Fall langweilig sein. Im Gegenteil. Food-Blogs wie „Zucker&Jagdwurst“ oder „eat-this.org“ entführen uns in eine pflanzenbasierte Welt voller Gewürze, Dips und Geschmacksexplosionen. Ganz ohne tierische Zusätze.

Kreativität ist angesagt

Was es also meist vor allem braucht, ist ein erster Impuls. Ein Anstoß, der uns über alte Tellerränder hinausschauen lässt. Wer an Tofu-Würstchen oder Seitan-Steaks trotzdem (noch) nicht herankommt, der kann sich auch ganz andere, vielseitige Alternativen verschaffen. Wie wäre es zum Beispiel mit kleinen gegrillten Mini-Burgern, die vor Ort nur noch belegt werden müssen? Dafür einfach Patties (beispielsweise aus Kidneybohnen oder Linsen) vorbereiten, auf dem Grill anbraten und sie anschließend gemeinsam mit vorgeschnittenem Gemüse und hausgemachten Soßen in zwei Brötchen-Hälften verschwinden lassen. Fertig ist der Gourmet-Ersatz fürs Würstchen mit Ketchup.

Die Beilage macht’s

Wer kennt es nicht? Der Tisch ist gedeckt, die Salate stehen bereit … nur der Grillschalen-Inhalt, der brutzelt noch fleißig vor sich hin. Ehe man sich’s also versieht, ist da vermutlich schon das erste Baguette vertilgt. Beilagen haben eben durchaus ihre Berechtigung – und werden meist maßlos unterschätzt. Wer bisher also mit dem klassischen Würstchen-Paket zum Angrillen kam, der darf den Anspruch ruhig mal etwas in die Höhe schrauben. Verschiedene Salate, Saucen, Dips, gebackene Kartoffeln, Gemüse-Sticks, der Anti-Pasti-Teller. Mehr ist manchmal wirklich mehr. Vor allem, weil auf diesem Wege letztlich weniger „drauf“ muss – auf den Grill. Und wenn wir mal ehrlich sind: Kommt es am Ende doch sowieso auf das Miteinander an. Ob nun mit Fleisch oder gefülltem Gemüse-Spieß? Wird da ganz schnell zur Nebensache!

Diese Tools sorgen für ein nachhaltiges Grillerlebnis:

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