Ex-GZSZ-Liebling Felix Isenbügel: „Meine Rolle hat sogar Schwule in China bestärkt“

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Das 25-jährige Jubiläum von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ist momentan in aller Munde. Heute Abend wird endlich die lang ersehnte Jubiläumsfolge ausgestrahlt und wir, als superduper GZSZ-Fans, sind schon total aufgeregt!!

Anlässlich dieses 25-jährigen Geburtstages unserer Lieblingssoap schwelgen wir ein bisschen in Erinnerungen: Angefangen bei den überaus witzigen Modesünden unserer GZSZ-Lieblinge, über die abgefahrensten Storys bis hin zu Darstellern, die uns in all den Jahren am meisten beeindruckt haben.

Wie Felix Isenbügel, der vor knapp 10 Jahren eine ziemlich polarisierende Rolle bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ hatte.

Damals spielte er den schwulen Bundeswehr-Ausbilder Carsten Reimann, der ein Liebesverhältnis mit Lenny Cöster (Alexander Becht) anfing.

Wie Felix diese positive Resonanz der Fans aufgenommen hat, ob er überhaupt damit gerechnet hat und wie seine Zeit bei GZSZ sonst so war, verrät er uns exklusiv im Interview!

Interview mit GZSZ-Felix Isenbügel

Très Click: Von 2008 bis 2010 hast du ja bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ den Carsten Reimann gespielt. Die Rolle hat für ziemlich viel Aufsehen gesorgt, da du einen homosexuellen Bundeswehr-Ausbilder gespielt hast. Wie hat sich das angefühlt?

Felix Isenbügel: Als ich die Rolle bei GZSZ neu begonnen hatte, war mir das alles noch gar nicht so bewusst. Für mich war das aber eine großartige Erfahrung! Es hat mir wirklich großen Spaß gemacht und war eine Bereicherung. Und es hat ja auch überall positiven Anklang gefunden.

» Einige schreiben, dass meine Rolle des Carsten Reimann ihnen geholfen habe, mit ihrer Homosexualität umzugehen. «

TC: Hast du denn mit so viel positiver Resonanz von den Fans gerechnet?

Felix: Nee, aber das hat mich natürlich sehr gefreut! Damals hab ich die ganze Aufmerksamkeit gar nicht so richtig wahrhaben können. Manchmal bekomme ich aber heute sogar noch Nachrichten aus anderen Ländern wie zum Beispiel China oder Russland, wo die alten GZSZ-Folgen mit Untertiteln im Netz gezeigt werden. Einige schreiben, dass meine Rolle des Carsten Reimann ihnen geholfen habe, mit ihrer Homosexualität umzugehen. Das ist einfach schön!

TC: Wie blickst du auf die Zeit bei GZSZ zurück? Hast du noch Kontakt zu den Darstellern?

Felix: Ich blicke sehr positiv auf die Zeit zurück! Ich hab auch immer noch Kontakt zu ein paar Leuten, unter anderem zu Sarah Tkotsch oder auch Tayfun Baydar.

» Nach meiner Schauspielschule hab ich gesagt „Ich mach alles, außer GZSZ“ «

TC: Zu Promiflash hast du 2014 gesagt, dass du dir ein Comeback vorstellen könntest. Wie stehst du heute dazu?

Felix: Wenn ich nochmal gefragt werden würde, würde ich, glaub ich, nicht „Nein“ sagen! Nach meiner Schauspielschule habe ich zwar gesagt, „Ich mache alles, außer GZSZ“, weil ich auf Dailys eigentlich nicht so Bock hatte, aber als ich dann angefangen habe, hat sich meine Meinung ganz schnell geändert. Das Arbeitsklima war einfach so gut bei GZSZ …

Nebenbei habe ich aber trotzdem noch viel Theater gespielt. Was mich besonders gefreut hat: Manchmal haben sich zwanzig oder gar vierzig Fans zusammen geschlossen und sind zu meinen Theater-Vorstellungen gekommen. Einige der Fans sind mir auch bis heute noch treu!

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

TC: Jetzt findet ja das 25-jährige GZSZ-Jubiläum statt: Wirst du dir das angucken? Bist du gespannt was passieren wird?

Felix: Ich muss jetzt „Ja“ sagen, oder? (lacht)

TC: Nein, musst du nicht (lacht). Verfolgst du denn GZSZ generell noch?

Felix: Recht wenig. Das liegt aber auch an meinen Arbeitszeiten. Ich mach ja sehr viel Theater und bin familiär auch teilweise ein bisschen eingebunden, da ist es manchmal einfach schwierig.

TC: Erzähl uns noch: Was sind denn so deine anstehenden Projekte?

Felix: Im Sommer werde ich wieder viel Sommertheater machen. Seit ein paar Jahren spiele ich fest beim Theater „Poetenpack“.

Credits: RTL
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