Julia Kiener
11.06.2017 von Julia Kiener

Ihr habt akuten Haarausfall? Daran könnte es liegen und DAS hilft dagegen

Unsere Haare sind so etwas wie unser Heiligtum. Schon als kleine Très Clicks haben wir sie gehegt und gepflegt, gebürstet und gekämmt, haben sie von Mama flechten lassen und irgendwann angefangen, uns selbst die schönsten Frisuren zu zaubern. Lange Haare waren irgendwie schon immer unser Ding, zumindest auf dem Kopf. Denn auf den Badezimmerfliesen, in der Dusche, im Bett oder auf der Couch und verheddert in unserer Haarbürste macht sich unsere Haarpracht nicht so besonders gut.

Dabei ist es vollkommen normal, etwa 50 bis 100 Haare am Tag zu verlieren – an Tagen, an denen die Haare gewaschen werden sogar noch mehr … Aber es gibt Phasen, da hat man das Gefühl, mit jedem Griff in die Haare quasi das ganze Haupthaar in der Hand zu halten.

Aber woran liegt das eigentlich und wie kann man das wieder stoppen? Das wollen wir euch nicht weiter vorenthalten und verraten euch, warum ihr mehr Haare als sonst verliert und was ihr dagegen tun könnt.

6 Dinge, die Haarausfall hervorrufen können und was man dagegen tun kann

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1. Immer top gestylt? Eher ein Flop für die Haare!

Klar, wir lieben unsere Haare und deswegen ist es natürlich keine Überraschung, dass wir sie auch gern stylen. Egal ob Bauernzopf, Pferdeschwanz oder einfach nur ein Dutt – mit jeder Frisur schaden wir auch unserer Walle-Walle-Mähne. Mit jedem strengen Zopf quälen wir unsere Haarwurzel. Da hilft es nur, unseren Haaren hin und wieder eine Pause zu gönnen und sie offen zu tragen – ganz ungestylt.

2. Diese Gene, immer diese fiesen Gene

Hat eure Mama volle Haare? Dann lehnt euch zurück und seht es entspannt. Eure Mama hat feines Haar, das auch irgendwie immer weniger wird? Ab zum Arzt, der kann nämlich schon mit einem Blick auf eure Kopfhaut feststellen, um was für eine Art Haarausfall es sich bei euch handelt. Sollte er genetisch sein, könnt ihr mit einigen Mitteln dem vorzeitigen Haarausfall entgegenwirken und eure Mähne mit den richtigen Mittelchen und Medikamenten pflegen beziehungsweise schützen.

3. Eure Hormone tanzen Samba

Es ist absolut unfair, dass unsere Hormone uns so krass im Griff haben. Und dann führen sie auch noch zu so blöden Nebenwirkungen wie Haarausfall, wenn man beispielsweise schwanger wird, die Pille absetzt oder anfängt zu nehmen. Oder aber, wenn man in die Wechseljahre kommt. Wir Frauen haben es echt nicht leicht.
Die Lösung? Besprecht euch mit eurem Arzt. Besonders nach dem Absetzen der Pille ist Haarausfall meist nur vorübergehend und hört schnell wieder auf – also keine Panik, Ladys.

4. Noch mehr Hormone, diesmal: Die Schilddrüse

Wie auf Prevention.com erklärt wird, ist die Schilddrüse für so ziemlich alle grundlegenden Stoffwechselaktivitäten in unserem Körper verantwortlich. Spinnt sie rum, spinnt alles rum, und so kann es auch zu Haarausfall kommen. Tatsächlich vermutet die Organisation Thyroid.org, dass etwa 20 Millionen Menschen an einer Schilddrüsenfehlfunktion leiden, Frauen fünf bis acht Mal häufiger als Männer.

Was hilft? Mithilfe mit Medikamenten den Schilddrüsenwert wieder in geregelte Bahnen bringen. Dann geht’s in der Regel nicht nur den Haaren wieder besser, sondern auch euch.

5. Telogeneffluvium hat nichts mit dem Fernseher zu tun

Was erst einmal irgendwie lustig klingen mag, ist für Betroffene wenig lustig. Denn bei Telogeneffluvium handelt es sich um extremen Haarausfall, für den oftmals ein zurückliegender Stressfaktor verantwortlich ist. Das könnte zum Beispiel eine größere Operation, das Ende einer Schwangerschaft, ein Todesfall oder drastischer Gewichtsverlust sein. Das Fiese: Meistens tritt der Haarausfall erst sechs Wochen bis drei Monate später auf.

Einzige Lösung: Sich irgendwie vom Stress freimachen und warten, bis die Haare wieder wachsen.

6. Vitamine klingen nicht nur wichtig, sie sind es auch ...

Ihr habt eine Crash-Diät gemacht, esst seit einiger Zeit nur noch vegan und nehmt keine Nahrungsergänzugsmittel oder habt einfach so viel um die Ohren, dass ihr es nicht einmal schafft, drei Mal am Tag zu essen? Dann verabschiedet euch schon einmal von einigen Haaren. Denn laut Healthline.com kann akuter Haarausfall durch einen Mangel an Zink und Eisen hervorgerufen werden, genauso wie durch einen Mangel an Vitamin D, Vitamin B12, Vitamin C, Vitamin A, Selen und Biotin. Die Lösung? Entweder auf eine ausgewogene Ernährung achten oder zusätzlich Vitamintabletten nehmen.

Mehr über: Haare, feines Haar, Haarpflege, Haarausfall
Credits: Pexels/Lum3n.com, Unsplash/Léa Dubedout
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Nein danke, ich bleibe schön beim Alten
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