Très Click
09.12.2022 von Très Click

Die 13 größten Enthüllungen aus Part 1 der „Harry & Meghan“-Doku

Wo fangen wir an? Vielleicht mal ganz einfach damit, dass Prinz Harry und seine Meghan hier gerade das ganze Netz zum Beben bringen. Wobei diese Umschreibung wohl noch eine nette Untertreibung ist. Nachdem gestern (8. November) die ersten drei Folgen ihrer brisanten Netflix-Doku „Harry & Meghan“ online gingen, schwappte eine regelrechte Welle aus Kritiken, Meinungen aus aller Welt, vor allem aber empörten Nachrichten durch die sozialen Medien. Ja, Harry, Meghan und ihre Doku sind DAS Gesprächsthema Nummer 1. Die Zwei trenden seit gestern auf Twitter, während sich parallel die Schlagzeilen überschlagen… was kaum überraschend ist. Immerhin versprachen die Zwei schon in den Teaser-Clips zu ihrer Doku, dass sie endlich die Wahrheit – ihre Wahrheit – zu all den Geschehnissen der vergangenen Jahre erzählen wollen. Man konnte das Zittern im britischen Königshaus schon zu diesem Zeitpunkt bis aufs heimische Sofa spüren. Und auch wenn man die ersten drei Folgen nun noch kaum als totale Abrechnung mit der royalen Familie interpretieren kann (es werden vor allem die Anfänge ihrer Beziehung und der Medien-Krieg gegen Meghan beleuchtet), sorgen die Szenen dennoch bei den meisten für einen Riesenaufschrei. Vielen Leuten geht es gehörig gegen den Strich, dass Meghan und Harry überhaupt mit einer Doku (die dem Couple halt so ganz nebenbei Millionen von Dollar einbringen wird) an die Öffentlichkeit gehen, wenn sie sich doch eigentlich über all die Jahre nur eines gewünscht haben: mehr Privatheit! Und von den britischen Medien müssen wir eigentlich gar nicht erst anfangen. Die Journalistin Lucy Mangan vom Guardian beispielsweise betitelte ihre Review-Story mit der Headline: „So widerlich, dass mir fast das Frühstück wieder hochgekommen wäre“. Und der britische Reporter Piers Morgan rastete auf Twitter völlig aus und bezeichnete das Ganze als „schlimmer als bei ‚Keeping Up With The Kardashians’“.

Der Ton wird also klar. Und falls ihr bei all dem Getuschel schon keine Lust mehr haben solltet, die Doku selbst zu schauen, aber trotzdem irgendwie mitreden wollt, haben wir jetzt mal die krassesten Enthüllungen und Bombshells aus den ersten drei Folgen zusammengefasst! You’re welcome!

1. Kein Statement von der royalen Familie

Die Doku startet mit den Worten: „Dies ist ein Bericht aus erster Hand über die Geschichte von Harry & Meghan (…). Alle Interviews wurden bis August 2022 abgeschlossen.“ (Also vor dem Tod von Queen Elizabeth im September.) Danach liest man: „Mitglieder der königlichen Familie lehnten es ab, den Inhalt dieser Serie zu kommentieren“. Mehrere Medien berichten allerdings, dass wohl weder der Buckingham Palace noch der Kensington Palace eine solche Anfrage im Vorfeld jemals erhalten haben.

2. Harry und Meghan haben sich über Insta kennengelernt

Jaaaa, große Liebesgeschichten können eben doch auf Instagram entstehen, Peeps. 😜 Und sogar wenn man einen Snapchat-Filter auf sein Foto gelegt hat. Genau dieses Bild hat Harry nämlich als allererstes von Meghan gesehen:

Tja, und so nahm die Geschichte ihren Lauf… obwohl Meghan zu dem Zeitpunkt eigentlich viel mehr auf einen Hot Girl Summer aus war. „Ich hatte wirklich vor, Single zu sein und Spaß (…) zu haben“, so Meghan. „Ich hatte eine Karriere, ich hatte mein Leben. Ich hatte einen Weg. Und dann kam H.“ Kleine Side Note: Meghan nennt ihren Harry gerne H oder Haz.

3. Ihr erstes Date in der UK – zu dem Harry zu spät kam

Ihr erstes Date hatten die Zwei dann 2016 in Großbritannien, als Meghan gerade für Wimbledon dort war. Sie verabredeten sich in einem Restaurant in Soho… und Harry kam direkt mal eine halbe Stunde zu spät. 😄 Der 38-Jährige geriet „in Panik, schwitzte und fing an auszuflippen“, während Meghan sich fragte, ob dieser Prinz nur wieder einer dieser „egoistischen Männer“ sei, die meinen, dass jede Frau gerne auf sie wartet.

Am Ende hatten die beiden aber zwei aufeinanderfolgende Dates, nach denen feststand: Wir wollen uns wiedersehen!

4. Ihr drittes Date hatten sie in Botswana

Die einen gehen beim dritten Date ins Kino, die anderen verbringen zusammen eine Woche in einem Zelt in Afrika. 😅 Kann schiefgehen, klappte in ihrem Fall aber ganz offensichtlich mehr als nur gut. Auch wenn Meghan und Harry sich erst kurz wieder aneinander gewöhnen mussten. „Es war am Anfang sehr unangenehm. Ich dachte: ‚Oh Gott, küssen wir uns? Tun wir es?‘ Ich erinnere mich nur, dass er mir ein Hühnchen-Sandwich reichte“, so Meghan. Aber schon nach kurzer Zeit fühlte sich alles wieder ganz normal und natürlich an.

„Wir konnten beide einfach ganz wir selbst sein. Es gab keine Ablenkung. Es gab keinen Handyempfang. Es gab keinen Spiegel, kein Badezimmer. Und es gab kein ‚Wie sehe ich aus?‘ Zum Glück mochten wir uns wirklich“, fügt die 41-Jährige schmunzelnd hinzu.

Danach sahen die Zwei sich nur noch sporadisch, weil Meghan in Toronto arbeitete und Harry seine Verpflichtungen als Royal hatte. Trotzdem sei diese Zeit intensiv gewesen. Ende Oktober 2016 bekam dann jedoch die Presse Wind von dem Ganzen. Also beschloss das Couple noch einen letzten Abend „in Freiheit“ zu genießen. Und das unter anderem zusammen mit Prinzessin Eugenie und ihrem heutigen Ehemann Jack Brooksbank auf einer Halloween-Party.

5. Harry über seine Mutter Diana

In den ersten drei Folgen der Doku spricht Harry auch immer wieder über die Zeit mit seiner Mutter, Prinzessin Diana. Eine Zeit, an die der Prinz zum Teil nur verschwommene Erinnerungen habe. An was er sich allerdings erinnern kann, sei „ihr Lachen, ihr freches Lachen“.

„Ich habe eigentlich keine frühen Erinnerungen an meine Mutter. Es ist fast so, als hätte ich sie innerlich ausgeblendet“, so Harry. (Er war gerade einmal 12, als Diana verstarb.) „Der Großteil meiner Erinnerungen wird von Paparazzi überschwemmt. Wir hatten selten einen Urlaub, ohne dass jemand mit einer Kamera aus einem Busch sprang.“ 😒

Heute ist Diana aber immer bei ihm und seiner Familie. Dieses Video 🥺:

6. Harry vergleicht Meghan mit seiner Mutter

In einer weiteren Szene merkt Harry dann noch an, dass seine Frau seiner geliebten Mutter „so ähnlich“ sei.

„So viel von dem, was Meghan ist und wie sie ist, ist meiner Mutter so ähnlich. Sie hat das gleiche Mitgefühl, sie hat das gleiche Einfühlungsvermögen, das gleiche Selbstvertrauen, sie strahlt diese Wärme aus“, so der Rotschopf.

7. Meghans erstes Treffen mit der Queen

Tatsächlich hatte Meghan vor ihrem ersten Treffen mit Harrys Oma keine Ahnung, dass sie gleich die Queen treffen würde. „Ich erinnere mich, dass wir im Auto saßen und vorfuhren und [Harry] sagte: ‚Du weißt, wie man einen Knicks macht, oder?‘ Und ich dachte, es wäre ein Witz“, erzählt Meghan. War es nicht. „Wie erklärt man das den Leuten? Wie erklärst du, dass du dich vor deiner Großmutter verneigst und einen Knicks machen musst? Vor allem einer Amerikanerin. Das ist seltsam“, ergänzt Harry. Meghan soll sich dann aber ganz gut angestellt haben. 😜

8. Meghans erstes Treffen mit Kate und William – in „zerrissenen Jeans“

Natürlich spricht Meghan auch über ihr Kennenlernen mit Harrys Bruder Prinz William und dessen Frau Kate, das – nun ja – wohl sehr formal ablief. „Als ich Will und Kate zum ersten Mal traf, kamen sie zum Abendessen vorbei. Ich erinnere mich, dass ich zerrissene Jeans trug und barfuß war.“ Eben locker-flockig. Ganz im Gegensatz zu William und Kate, wie Meghan wohl schnell feststellen musste.

„Ich umarme Leute, das habe ich schon immer getan. Ich wusste nicht, dass viele Engländer das als unangenehm empfinden“, so Meghan weiter. Es habe sie überrascht, dass die Royals das „Formelle“ auch noch mit hinter verschlossene Türen nehmen. „Mir wurde schnell klar, dass die äußeren Formalitäten tief in ihnen stecken und dass Höflichkeits-Formen der Alltag sind“, erklärt die ehemalige Schauspielerin. „Diese Formalität überträgt sich auf beide Seiten“.

9. Ihre Verlobung und eine Party in Tier-Onesies

Harry machte Meghan romantisch im Garten mit vielen kleinen Lichtern und auf Knien (klar) den Antrag, wie wir dank der Doku erfahren.

Und im Anschluss folgte wohl eine kleine Verlobungsparty im besonderen Stil, wie Lucy Fraser, eine Freundin des Paares, in der Doku verrät: „Wir hatten eine kleine Verlobungsparty und alle waren in Tier-Onesies gekleidet. Meghan und Harry trugen passende Pinguin-Anzüge, weil Pinguine sich ein Leben lang treu sind. Sie waren so süß. Und wir hatten so viel Spaß.“ 🐧

10. Meghan und Harry über die Medien und Rassismus

Wir alle wissen, wie Meghan von den britischen Medien in den vergangenen Jahren auseinandergenommen wurde. Eine Schlagzeile jagte die nächste. Was vor allem auch für Harry beängstigend war. „Ich akzeptiere, dass es Menschen auf der ganzen Welt geben wird, die grundsätzlich nicht einverstanden sind mit dem, was ich getan habe und wie ich es getan habe, aber ich wusste, dass ich alles tun musste, um meine Familie zu schützen, besonders nach dem, was meiner Mutter passiert ist. Ich wollte nicht, dass sich die Geschichte wiederholt“, fängt er in einer Szene an zu erzählen. „Familienmitglieder sagten: ‚Meine Frau musste das durchmachen, also warum sollte deine Freundin anders behandelt werden? Warum solltet ihr besonderen Schutz bekommen?‘ Und ich sagte: ‚Der Unterschied hier ist das Rassenelement.’“

Dazu äußert sich auch Meghans Mutter Doria in einem Interview der Doku: „Ich weiß noch, dass ich zu ihr gesagt habe, hier geht es um Rasse“. Daran habe Meghan anfangs allerdings noch gar nicht gedacht…

„Der Palast war der Ansicht, dass das, was Meghan durchmachen musste, alle anderen auch mal durchmachen mussten.“ Also war die Anordnung, nichts zu sagen. Für Meghan war diese Zeit „furchtbar“. Über die Medien sagt sie nur: „Um ehrlich zu sein, egal wie ich es versuchte, egal wie gut ich war, egal was ich tat, sie würden immer noch einen Weg finden, mich zu zerstören.“

11. „Sie hatte vorher einen Vater und jetzt hat sie keinen Vater mehr“

In der Doku wird außerdem Meghans zerrüttetes Verhältnis zu ihrem Vater Thomas Markle angesprochen. Denn wir erinnern uns: Zwischen den beiden kam es kurz vor der royalen Hochzeit zum Bruch, nachdem Markle Paparazzi-Fotos in Zusammenarbeit mit einer britischen Boulevardzeitung inszeniert und seine Tochter darüber angelogen hatte.

Meghan erzählt dazu: „H und ich haben meinen Vater angerufen. Ich sagte: ‚Hör mal, es heißt, du nimmst Geld von der Boulevardpresse, um Fotos zu inszenieren. Ist das wahr?’“ Er habe Nein gesagt, verstrickte sich aber im weiteren Telefonat in irgendwelchen Ausreden. „Ich dachte mir: ‚Das macht keinen Sinn. Und als wir auflegten, sah ich H. an und dachte: ‚Ich weiß nicht warum, aber ich glaube ihm nicht.“

Und das Drama spitzte sich in der Woche vor der Hochzeit nur noch zu. „Und dann hieß es plötzlich, er sei im Krankenhaus“, erinnert sich Meghan in der Doku. „Selbst als es in den Medien stand, riefen [wir] immer wieder an und sagten: ‚Was ist hier los?’“ Doch keine Reaktion.

„Es ist unglaublich traurig, was passiert ist. Sie hatte vorher einen Vater und jetzt hat sie keinen Vater, und das nehme ich auf mich“, teilt Harry seine Gedanken dazu.

12. Prinz Harry zu seinem Nazi-Kostüm

2005 wurde Prinz Harry in einem Nazi-Kostüm auf einer Halloween-Feier fotografiert. Einer „der größten Fehler meines Lebens“, wie Harry es in der Doku betitelt. „Ich habe mich so geschämt danach, ich wollte es einfach nur wieder in Ordnung bringen“, erklärt er weiter.

13. Harry über ein „großes Maß an unbewussten Vorurteilen“ in der königlichen Familie

In der dritten Folge der Doku geht es unter anderem auch um die britische Kolonialgeschichte und die Verstrickung des Königshauses in den Sklavenhandel.

An einer Stelle wird in der Folge außerdem eine Aufnahme von Prinzessin Michael von Kent gezeigt, auf der sie eine Brosche im Blackamoor-Stil trägt. „In dieser Familie bist du manchmal eher Teil des Problems als Teil der Lösung. Es gibt ein großes Maß an unbewussten Vorurteilen.“ Daran sei zwar niemand selbst schuld, „aber sobald man darauf hingewiesen oder es in dir selbst identifiziert wurde, musst du es richtig machen. Es ist Bildung. Es ist Bewusstsein. Es ist eine ständige Arbeit für alle, mich eingeschlossen“, so Harry.

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Schauen wir mal, was uns nun noch in Folge 4-6 so erwarten wird. 👀 Part 2 der Doku geht am 15. Dezember online.

Credits: Courtesy of Prince Harry and Meghan, The Duke and Duchess of Sussex

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