Warum der #SaggyBoobsMatter-Hashtag gerade so vielen Frauen da draußen Mut macht

Brüste – Es gibt sie in allen möglichen Formen, Variationen und Größen. Mal winzig klein, mal Atombusen-artig groß, mal mit zarten Brustwarzen, mal mit dem absoluten Gegenteil davon, mal knackig fest, mal schlaff runterhängend. Und ja, die meisten Frauen gehen diese Liste wahrscheinlich gerade in Gedanken durch und setzen an der ein oder anderen Stelle nickend ihren Haken. Unabhängig davon, ob sie mit dem Ergebnis zufrieden sind oder nicht.

Denn sie sind nun mal da, unsere zwei Freunde Hans und Franz – wir mopsen mal kurz deinen Kosenamen, liebe Heidi Klum😉- und zwar so, wie Gott sie schuf. Doch manchmal entspricht eben genau DAS nicht der eigenen Wunschvorstellung. Eben nicht den Traumbrüsten, die einem dank prachtvoller „Mainstream“-Exemplare in Magazinen ständig entgegenspringen. Die häufige (und schlimmste) Folge: Unzufriedenheit und Unsicherheit.

Ein Umstand, den auch Chidera Eggerue nur zu gut kennt. Denn Chidera kann auf Grund ihrer großen Oberweite vor allem den letzten Punkt auf unserer Liste bejahen. Ihre Brüste hängen. Und nein, die Britin hat nicht bereits ein höheres Alter erreicht (irgendwann werden wir schließlich alle mal von der Erdanziehungskraft eingeholt), sondern kämpft bereits seit ihrer Jugend mit schlaffen, hängenden Brüsten.

Chidera Eggerue steht zu ihren Hängebrüsten…

Schon mit 18 habe sie deswegen von einer Brustkorrektur geträumt, wie sie vor kurzem in einem Interview mit dem Guardian zugab. Doch dazu kam es nie. Denn die heute 23-Jährige begriff irgendwann, dass nicht ihre Brüste das Problem waren, sondern die Gesellschaft, die Frauen ein durchweg falsches Körperbild vermittelt und glauben lässt, dass nicht jede Art von Brust ihre Berechtigung hat.

Eine Tatsache, die sich ändern musste – so viel stand für Chidera fest. Doch erst eine Reihe von Fotos brachten für die junge Engländerin den Stein letztendlich ins Rollen. Denn nachdem sie eines Tages durch ihre Handy-Aufnahmen scrollte und bewusst feststellte, dass ihre Brüste ohne BH schlaff herunterhängen, entschloss sie sich, ein Foto des Abends trotzdem zu veröffentlichen. Und das nur aus einem Grund: Weil sie darauf glücklich aussah – und zwar MIT ihren hängenden Brüsten.

… und will mit #SaggyBoobsMatter auch anderen Frauen Mut machen

In diesem Moment war der Hashtag #SaggyBoobsMatter (zu Deutsch: Hängebrüste sind von Bedeutung) geboren. Ein Hashtag, der sich schon kurze Zeit später wie ein Lauffeuer im Netz verbreitete und zahlreiche Frauen auf der ganzen Welt ansteckte. „Ich wusste zu der Zeit nicht, dass ich eine Bewegung lostrat, ich wollte nur ausdrücken, dass auch schlaffe Brüste wirklich ihre Berechtigung haben“, erzählte die 23-Jährige gegenüber Mashable

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#SAGGYBOOBSMATTER

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Und Chidera hielt an dem Hashtag fest: „Jedes Mal, wenn ich etwas trug, das ein wenig offenherzig war, benutzte ich diesen Hashtag, um das Thema am Laufen zu halten.“ Und genau das blieb es. Denn immer mehr Frauen ließen sich von der mutigen Aktion der Bloggerin (The Slum Flower) anstecken und posteten sich – und ihre Brüste – unter dem Hashtag in den sozialen Netzwerken. 👏🏼

Zahlreiche Frauen posten sich mit #SaggyBoobsMatter auf Instagram:

Es sind alles Frauen, die endlich offen zeigen, wer sie sind und womit sie von der Natur ausgestattet wurden. Ohne dabei sich oder ihre Brüste zu verstecken. Denn hey, am Ende sind es eben doch auch nur das: Brüste!

Brüste, die eine Daseins-Berechtigung haben, egal wie groß, klein, straff oder hängend sie auch sein mögen. „Nur kleinbrüstigen Frauen war es erlaubt, ohne BH rumzulaufen, weil man da eben nicht so viel beurteilen kann. Wenn man größere Brüste hat, erregt das aber die Aufmerksamkeit und die Leute sagen Dinge wie: ‚Das wackelt zu doll, ich kann deine Nippel sehen, bedeck dich’“, sagte die Instagram-Heldin zum Guardian.

„Die meisten Frauen haben keine straffen Brüste“

Eine Auffassung, die sich ein für allemal ändern muss! „Erstens: Hängebrüste werden einfach überhaupt nicht repräsentiert. Und zweitens, haben die meisten Frauen einfach keine straffen Brüste. Wir müssen mehr über Frauenkörper reden und vor allem darüber, wie wir uns selbst sehen“, stellte sie gegenüber Mashable weiter klar. Und mit #SaggyBoobsMatter dürfte Chidera den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht haben.

Und Girls, für alle, denen ein Typ schon mal blöd gekommen sein sollte, hat die 23-Jährige abschließend noch den besten Tipp ever: Das nächste Mal, wenn euch ein Typ fragt, warum eure Brüste schlaff sind, fragt ihr ihn einfach, warum seine Eier schlaff sind“. Danke! Made our day! 👏🏼😂

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