Über 5 Millionen Tonnen CO2 weniger: Warum Home Office so gut für unser Klima ist

Unser aktueller Home-Office-Status kann sich positiv auf das Klima auswirken? Say no more! Falls irgendwer also irgendwie noch irgendein Argument für die Arbeit zuhause benötigt hat – hier kommt es. Und zwar in geballter Ladung. Und noch dazu mit überzeugender Einfachheit.

Verantwortlich für die aussagekräftigen Zahlen ist die Non-Profit-Organisation Greenpeace. Dort wurde in den letzten Monaten nämlich fleißig recherchiert und berechnet, wie viele Klimavorteile unser (gesteigertes) Home Office wirklich mit sich bringen kann.

Die Ergebnisse sprechen dabei für sich! Und sie beziehen sich längst nicht nur auf den notgedrungenen Ausnahmezustand der ersten Corona-Monate. Ganz grundsätzlich stellt Greenpeace fest: Wenn 40 Prozent aller Arbeitskräfte in Deutschland an zwei Tagen in der Woche dauerhaft zuhause bleiben würden, könnten so im Jahr bereits 5,4 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

Wie wir im Home Office das Klima retten

Diese Zahlen lassen sich vor allem auf die spürbar gesenkte Verkehrsbelastung zurückführen. Trotz einer erhöhten Internet-Nutzung und der gestiegenen Anzahl von Online-Meetings bleiben die Auswirkungen also vorrangig positiv. Wer in den eigenen vier Wänden arbeitet, der lässt das Auto eben in der Garage stehen. In verschiedenen Szenarien ermitteln die Autor*innen der Studie dabei, dass insgesamt ganze 18 Prozent aller durchs Pendeln verursachten Emissionen eingespart werden könnten. Einfach nur, weil das Arbeiten zuhause attraktiver gemacht wird:

„Die Corona-Monate haben gezeigt, dass sich viele Arbeiten problemlos von zu Haus erledigen lassen. Bundesregierung und Unternehmen sollten die Arbeit im Homeoffice jetzt konsequent fördern, denn Telearbeit schützt das Klima, entlastet den Verkehr und schenkt Arbeitnehmenden Zeit und Flexibilität“, erklärt Greenpeace-Sprecher Benjamin Stephan dazu.

Die Greenpeace-Ergebnisse sprechen für sich

Auch in einer Welt nach Corona wünscht sich Greenpeace also einen Anstieg an Home-Office-Arbeit. Und fordert parallel den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Denn wenn beides Hand in Hand einhergeht, kommt das längst nicht nur dem Klima zugute. Sondern vor allem auch uns selbst.

Bereits bei zwei Home-Office-Tagen in der Woche (ausgehend von 40 Prozent der deutschen Arbeitskräfte) fallen durchschnittlich 35 Milliarden Pendlerkilometer im Jahr einfach so weg. Die Straßen werden also leerer, Arbeitnehmende sind weniger gestresst… und Städte können endlich wieder atmen. Dauerhafte Home-Office-Möglichkeiten sollten also unbedingt Teil eines klimabewussten Zukunftsdenkens sein. Weil damit der permanenten Luftverschmutzung so einfach und selbstbestimmt wie nie entgegengewirkt werden kann. 🙏

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