Gichtanfall nach zwei Tagen: Was Jenke mit einem Kilo Fleisch am Tag seinem Körper antut

Uuuuund Jenke hat es wieder getan! Der Reporter, der bekannt dafür ist, sich in seinen TV-Experimenten den extremsten Bedingungen zu stellen, ist mit einem viralen Fernsehauftritt zurück. Die Zuschauerzahlen des gestrigen Abends (2,5 Millionen) sprechen für sich, die Social-Media-Reaktionen ebenfalls: Dieses Jenke-Experiment sorgt für ordentlich Gesprächsstoff.

Klar, denn es behandelt verschiedene Ernährungsformen … und deren jeweilige gesundheitliche Auswirkungen auf unseren Körper. Ein schwieriges Thema. Niemand will sich hier schließlich so wirklich belehren lassen. Zuhören sollten wir aber trotzdem, denn dieses Experiment lässt so einige Schlüsse zu.

Das Jenke-Experiment und die Ernährung

Für die gestrige Folge mit dem Titel “Tiere lieben, Tiere essen – wie viel Fleisch muss sein?” hat sich Reporter Jenke von Wilmsdorff gleich mehreren Bedingungen gestellt: Zwei Wochen lang versuchte er, ein Kilo Fleisch am Tag zu verzehren. Im Anschluss lebte er im selben Zeitraum vegan, also von einer rein pflanzlichen Kost.

Und die medizinischen Folgen des ersten Teilexperiments werden schnell sichtbar. Bereits nach zwei Tagen geht es mit seiner Gesundheit bergab. Die Diagnose des behandelnden Arztes? Der hohe Fleischkonsum hat die Produktion von Harnsäure angetrieben, seine Gelenke leiden unter einer Gichtarthritis. Zusätzlich klagt der Reporter immer mehr über Verdauungs- und Hautprobleme. Doch das könnten noch nicht mal die einzigen Auswirkungen bleiben. Im Fernsehbeitrag von RTL erklärt Internist Dr. Hans-Georg Schöttler:

„Es gibt eine maximale Eiweißaufnahmemenge. Wer darüber liegt und das auch noch als Fleisch zu sich nimmt, der geht das Risiko einer Arterienverkalkung ein. Außerdem gibt es ein erhöhtes Darmkrebsrisiko, ein erhöhtes Diabetesrisiko und ein erhöhtes Gichtrisiko.“

Klar, ein Kilo Fleisch essen die wenigstens von uns an jedem einzelnen Tag. Über 60 Kilo sind es im Durchschnitt aber dennoch pro Jahr (mehr dazu hier). Was hier also so anschaulich auf die Spitze getrieben wird, soll vor allem die möglichen langfristigen Auswirkungen deutlich machen. Und das werden sie auch: Zu viel Fleisch kann in vielerlei Hinsicht krank machen.

Ein Kilo Fleisch will Jenke pro Tag essen – doch er scheitert

Auch eine Kommentatorin auf Facebook versucht das Experiment in den richtigen Kontext zu rücken: „1 kg ist zu viel, ja. Aber es soll eben auch zum Nachdenken anregen, was es bedeutet, wenn man billiges und antibiotikahaltiges Fleisch isst. Und viele denken ja leider immer noch, dass Fleisch auf Bäumen wächst und Kühe nur für uns Menschen Milch produzieren.“

Natürlich schmerzt es, so deutlich vor Augen geführt zu bekommen, mit welch einem gesundheitlichen Risiko der hohe Fleischkonsum verbunden ist. Noch mehr schmerzt es da wohl nur noch, zu sehen, wie sich Jenke in seinem zweiten Experiment der veganen Ernährungsweise stellt.

Auch hier hat er zu kämpfen. Vor allem aber mit seinem inneren Schweinehund. Und auch das ist wieder eine sehr kurze Zeitspanne, klar. Doch bereits diese zwei Wochen scheinen dem Reporter und seiner Gesundheit gut zu tun. Letztlich verlässt er das gesamte Experiment sogar mit besseren Werten, als die, mit denen er ursprünglich angetreten ist. Die pflanzliche Ernährung lindert seinen Gichtanfall, lässt in fitter werden und verbessert selbst durchweg schlechten Cholesterinwerte.

Es ist damit wohl, vor allem für ihn selbst, ein erfolgreiches „Jenke Experiment“. Und es ist eines, das vielen von uns vielleicht noch ein Weilchen im Kopf bleiben wird. Die Argumente für eine Minderung von tierischen Produkten auf dem eigenen Teller sind da. Und das längst nicht erst, seit die schlechte Umweltbilanz eben jener bekannt ist. Vielleicht auch deshalb entscheidet sich der Protagonist letztlich tatsächlich sogar für eine dauerhaft vegetarische Ernährung.

Wer sich die gesamte Folge jetzt erst recht genauer anschauen will, der kann das aktuell auf TV NOW kostenlos tun.

Credits: Instagram/jenkevonwilmsdorff, TVNOW / Verena Sieben, TVNOW / Stefan Gregorowius

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