Très Click
18.11.2020 von Très Click

Frag‘ Kate: Was sind die besten Hacks für die ersten Kinderjahre?

Ab sofort beantwortet Kate Gelinsky, Influencerin, coole Mum & heiße Anwärterin auf den „Miss Germany“-Posten (gerade hat sie es unter die Top 5 aus Niedersachsen geschafft – hier lest ihr ihr Programm) exklusiv bei trèsCLICK Moms eure Fragen rund um Babys, Kinder und das Mama-Sein!

„Hätten wir das mal früher gewusst“, haben wir so manches Mal gesagt, als wir mal wieder viel zu spät auf DEN Erziehungs-Hack gestoßen sind. Einige jedoch konnten wir noch super in die Tat umsetzen und präsentieren nun hier unsere fünf besten Hacks für ein entspannteres Leben mit kleinen Kindern:

Der Schnuller-Hack

Bei unserem ersten Kind kam die Schnullerfee. Die entpuppte sich allerdings als eine Hexe. Dabei waren wir so gut vorbereitet, dachten wir zumindest. Bücher, die die Abgewöhnung erleichtern sollten, ein Geschenk zum Trost und der Glaube daran, dass ein knapp 3-jähriges Kind vernünftig über seine Zahngesundheit mitbestimmen würde. Pustekuchen. Nächtelanges Geschrei und kein Weg zurück, da am Tag des Entzuges direkt die Müllabfuhr alle Vorräte mitnahm. Puhhhh…

Bei unserem zweiten Kind versuchte ich dann mal einen Tipp, den mir meine Nachbarin gab. Ich schnitt über zwei Wochen hinweg alle drei Tage ein kleines Stück von der Schnullerspitze ab. Zunächst war das Gefühl im Mund komisch, unser Kind entschied aber, besser so, als gar kein Schnuller. Es gewöhnte sich schleichend daran, dass immer weniger den Mund ausfüllte. Zum Schluss war es so angenervt von diesem Ding, was mal sein größter Schatz war, weil er andauernd aus dem Mund fiel und die Zähne ihn nicht mehr beißen konnten, so dass es mir erklärte, ich soll bloß abhauen damit. Das war herrlich! Wichtig, macht das bei allen Schnullern, das Kind darf nicht noch irgendwo ein komplettes Ding in der Dublokiste finden.

Der Durchschlaf-Hack

Viele schwören ja aufs Familienbett, es gibt dem Kind die Geborgenheit und Nähe, die es braucht. Sind wir aber mal ehrlich, es raubt den Eltern den Schlaf, den sie so sehr brauchen. Komfort geht aber anders, oder will mir jemand erzählen, dass Füße im Gesicht und in der Magenkuhle oder klebrige Finger an der Stirn etwas mit erfüllten Schlafgewohnheiten zu tun haben?

Es gab bei uns Nächte, da kam ich mir tatsächlich vor wie am Bahnhof. Aufstehen, rumlaufen, umherziehen, anschreien lassen oder flüchten.

» Unser Durchschlaftrick: Größere Betten für die Kinder «

Und wir haben alles versucht. Einschlafen im eigenen Bett war nie das Problem, irgendwann hatten sie es aber so verinnerlicht, dass sie immer um Punkt Mitternacht wach geworden sind und wie kleine Geister zu uns rübergelaufen kamen.

Wir haben uns nach den ersten engen, unbequemen Jahren zu dritt im Bett dazu entschieden, den Kindern größere Betten zu spendieren, in denen wir auch schlafen konnten.

Das machen wir, wann immer es das Kind braucht, bei Krankheit, in Wachstumsphasen. Das haben wir am Anfang dann oft gemacht, aber inzwischen ist es uns gelungen, die innere Uhr wieder umzupolen und die Nächte, in denen wir gebraucht werden, nehmen ab. Sie lernen so, besser durchzuschlafen. Und wenn wir nun doch nochmal rüber müssen, kommt wenigstens einer von uns zur Ruhe.

Der Rockzipfel-Hack

Eltern schüchterner Kinder kennen das bestimmt, man möchte zum Kinderturnen, Kindergeburtstag, Freundinnen mit anderen Kindern besuchen und die eigenen Kinder verstecken sich bis 10 Minuten vor der Abfahrt auf Mamas Schoß und wären am liebsten unsichtbar. Ich habe so zwei Exemplare. Was bei mir immer klappt, ist, selbst mehr Spaß zu haben als die Kinder.

Ich turne also begeistert mit, spiele mit den neuen Kindern und deren Spielsachen und esse leckere Kekse. Das alles, ohne meine Kinder zu beachten. Innerhalb kürzester Zeit eifern sie mir nach und vergessen dabei ihre anfängliche Unsicherheit. Ich kann mich wieder setzen, mit meinen Freundinnen quatschen und ihnen entspannt beim Spielen zusehen.

 Der Codewort-Hack

Wir alle haben Angst davor, dass unsere Kinder einfach mit Fremden mitgehen würden. Um selbst etwas mehr Sicherheit zu haben, haben wir ein Codewort ausgemacht. Diesen kennen nur wir. Also Mama, Papa und das Kind. Sagt also eine dem Kind fremde Person, es würde es gerne vom Kindergarten, der Schule, vom Freund, etc. abholen, muss diese Person dem Kind erst das Codewort sagen. Und dies von alleine. Wenn dieses Wort nicht fällt, weiß das Kind, dass es NIEMALS mitgehen darf.

Der Supermarkt-Hack

Seitdem unsere Kinder ganz klein sind, beziehen wir sie beim Einkaufen und Aussuchen der Gerichte mit ein. Finden sie im Supermarkt ein bestimmtes Gemüse spannend, nehmen wir es mit und überlegen uns lustige Dinge, wie wir es essen würden. Manchmal baue ich auch den Spannungsbogen zu Hause noch so hoch auf und sage, das gibt es aber erst morgen oder bitte gib deinem Bruder etwas ab von dem guten Zeug. Dadurch gewinnt dieses Gemüse einen ganz neuen Stellenwert, und die Kids lieben es. Beim Einkaufen bekommen unsere Kinder Aufgaben, so ist es einfach entspannter für alle. Der eine ist für Joghurts zuständig und der andere darf die Pasta suchen. Einige Dinge gelingen auch nur gemeinsam. Als mein Sohn zählen konnte, musste er mir sagen, wie viele Mitarbeiter gerade an der Käsetheke arbeiten oder wie viele Milchpackungen so in eine Reihe passen. Ich kann so auch mal stöbern oder mich von der Auswahl inspirieren lassen. Einkaufen empfand ich so noch nie als anstrengend. So müssen wir am Ende an der Kasse auch nicht über einen Lolli oder auch mal eine sinnvolle Zeitung diskutieren. Die gibt es dann für die großartige Mithilfe.

Ich freue mich immer über solche Tricks. Wenn ihr also gute habt, schreibt sie mir gerne.
Vielleicht gibt es demnächst einen zweiten Teil davon.

Eure Kate

P.S.: Du hast auch eine Frage an Kate? Dann schreib uns an info@tres-click.com oder schreibe Kate in ihren Stories, wenn sie dazu aufruft.

Credits: Kate Gelinsky Instagram

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