Katzen denken tatsächlich, dass Menschen ebenfalls Katzen sind – nur eben in Groß und Nackt

Hast du dich auch schon mal gefragt, was deine Katze eigentlich den lieben langen Tag so denkt? Wenn sie sich in der Sonne räkelt, eine weitere Putzaktion startet oder miauend durch den Garten streift? Ganz ehrlich? Wir uns schon. Quasi täglich. Denn wenn man es sich mal ganz genau überlegt, dann leben diese Tiere eigentlich den ultimativen Traum. Essen, schlafen, streunen, repeat.

Anders, als erwartet sind wir Menschen für unsere Katze aber längst nicht nur ein Mittel zum Zweck Futternapf. Mehrere Experten sind sich inzwischen einig und erklären gegenüber National Geopraphic: „Katzen könnten tatsächlich denken, dass wir Menschen einfach nur ihre größeren Artgenossen sind.“

Größer, klobiger, etwas weniger haarig vielleicht – aber eben doch Katzen. John Bradshaw, Experte für Katzenverhalten und Autor eines Bestsellers über Katzenwissenschaften, sieht für diese Hypothese etliche Belege gegeben:

„Wir müssen das Verhalten von Katzen auch weiterhin erforschen, doch bisher spricht nichts dafür, dass sie eine separate Box im Hirn haben, in die sie uns stecken, wenn sie mit uns in Kontakt treten. Sie wissen zwar, dass wir größer sind, doch ansonsten verändern sie ihr soziales Verhalten kaum. Weil sie nicht glauben, sich uns anpassen zu müssen.“

Wir und unsere Katze – das ist mehr als nur Freundschaft

Wahre Worte, lieber Experte, wahre Worte. Anstatt sich den Gegebenheiten ihres Futtergebers anzupassen, sind es am Ende doch wir, die schnurrend und purrend über den Boden rutschen, Krallen im Arm ertragen und reihenweise Nasen küssen. Aber immerhin, als relevante Mit-Katze empfinden sie uns dann doch in ihrem Leben. Als eine tollpatschige zwar, aber deshalb nicht weniger bedeutend:

„Sehen wir der Wahrheit ins Auge: Nicht viele Katzen stolpern über Menschen. Andersherum dagegen schon. Wir werden also wohl nicht nur als große, sondern auch als ungeschickte Katzen angesehen. Das bedeutet aber nicht, dass sie uns für weniger intelligent oder minderwertig halten. Im Gegenteil. Sie legen sogar Verhaltensweisen an den Tag, die sie sonst gegenüber ihrer Mutter haben. Alles, was sie uns gegenüber zeigen, ist in gewisser Weise von der Mutter-Kätzchen-Beziehung abgeleitet.“

Das Treteln mit den Pfoten zum Beispiel. Ein Zeichen des Wohlfühlens, aber eben eigentlich dazu da, den Fluss der Muttermilch anzuregen. Und ganz ehrlich? Dieser Gedanke tröstet uns doch wahrlich recht schnell über unsere eigene Tollpatschigkeit hinweg. Dann sind wir halt klobig und nackt. Gleichzeitig sind wir eben immerhin die allerliebste Bezugsperson. Oder doch eher Bezugskatze?! 😏

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