Was Twitter von Kim Kardashians neuem KÖRPER-Make-up hält? Gar nichts!

Es ist doch manchmal wirklich witzig… erst vor ein paar Tagen haben wir uns hier im Office noch darüber unterhalten, wie cool wir es doch finden, dass man so langsam immer mehr zu seinen kleinen Makeln, nein, wir nennen es lieber mal Besonderheiten stehen will – ohne sich dabei unwohl zu fühlen. Und wie sehr wir es doch zelebrieren, dass man eben nicht mehr so oft das Gefühl hat, seine kleinen Narben, Besenreiser oder was auch immer einen an sich selbst halt manchmal stört am Strand verstecken zu müssen, weil man sie an fast jedem anderen Körper in irgendeiner Art eben auch sieht.

Körper-Make-up… echt jetzt?

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Can’t wait for you to see #ComingSoon

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Weil all das „normal“ geworden ist und immer weniger Leute Lust darauf haben, ihre kleinen Besonderheiten zu verstecken. #BodyPositivity und so… Eine Bewegung, die man nur feiern kann.

SO, und dann kommt mal eben eine Kim Kardashian um die Ecke und wirbt für ein Körper-Make-up (eine Skin Perfecting Body Foundation, wie das Zeug so schön betitelt wird 🙄), das all diese Dinge (Venen, Blutergüsse und Co.) mal eben verschwinden lassen soll. Quasi das All-day-Photoshop-Finish für den Alltag.

Noooooo! 😫 Wer braucht denn bitte sowaaaas? Denn erstens: Schwitzt man das Zeug, gerade im Sommer, nicht eh direkt wieder runter? Und saut sich ganz nebenbei auch noch schön die Klamotten ein? Und zweitens: Waren wir nicht gerade dabei, mehr zu unserem Körper zu stehen? So wie er ist? Und ohne uns in ein Ganzkörper-Kunstwerk zu verwandeln? JA!

Und Kims Body-Foundation wirkt diesem Gefühl irgendwie ganz gewaltig entgegen.

Und das sehen nicht nur wir so, sondern die halbe Twitter-Gemeinde auch, die sich seit ein paar Tagen geradezu online gegen das Produkt auflehnt. Denn ihrer Meinung nach übermittelt diese Foundation vor allem eine Message: Unsere natürliche Haut ist ohne das Zeug nicht schön genug.

Gut, man muss dazu natürlich sagen, dass Kim hier keine totale Neuigkeit auf den Markt gebracht hat (Körper-Make-up gibt es schon in vielen Varianten), doch die Marke der 38-Jährigen polarisiert nun mal und erreicht somit auch viele Menschen. Menschen, die dadurch vielleicht eher unsicherer werden als alles andere.

Denn auch wenn Kim zwar betont, dass man sich wegen seiner Narben und anderer Stellen am Körper nicht schämen müsse (sie selbst hat eine Schuppenflechte am Bein, die sie laut eigener Aussage akzeptiert hat und manchmal eben einfach nur überschminken will), ist die Message irgendwie nicht gerade #BodyPositivity. Sorry, but that’s true!

Und das sagt auch Twitter:

Hey Ladys, habt ihr auch nur für 0,0005 Sekunden vergessen, dass euer Körper ekelhaft ist und dass echte Proportionen, Hautton-Variationen und -Texturen jederzeit versteckt werden müssen? Dann bitte sehr!“

Warum zum Teufel musst du auf deinen ganzen Körper Foundation packen? Hört auf, Frauen noch mehr Unsicherheiten zu verpassen. F*** off!“

„Das ist das Dümmste, was ich je gesehen habe. Ich muss ab und zu mal Körperschminke für die Arbeit tragen und ich hasse es. Also für mich ist das nur ein weiteres Beispiel von der Kardashian-Familie, die Frauen erzählt, dass sie nicht gut genug seien und ihre Körper verstecken und bedecken müssen, anstatt sie zu feiern. 🙄🖕

„Verpiss dich“

Als Vater, der sein kleines Mädchen zu einer zuversichtlichen, mitfühlenden und selbstbewussten jungen Frau erzieht, macht mich sowas traurig. Du trägst buchstäblich dazu bei, dass sich Mädchen in ihrer Haut nicht wohlfühlen. Jetzt sollen sie also mit Körper-Make-up rumlaufen? Raus mit dir!“

Abschließender Satz von uns: Am Ende muss natürlich immer noch jeder selbst entscheiden, ob und wie oft er Körper-Make-up tragen will (unsere Pickelchen und Augenringe decken wir schließlich auch ab, wenn wir mal ehrlich sind), aber ein neuer Trend soll das Ganze dann bitte auf keinen Fall werden. Danke!

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