Der Überfall auf Kim Kardashian soll verfilmt werden – aber warum eigentlich?

Die gestandensten und schillerndsten Größen der Showbiz bekamen schon ihre Verfilmung. Und genau in dieser Riege darf eine besondere Gestalt – zumindest nach Meinung von Filmemacher Joann Sfar – nicht fehlen: Kim Kardashian (39). Reality-TV-Queen, Social-Media-Star und Selbstoptimierungs-Vorbild für die Botox-Affinen.

Erstarrt war Kim auch, als sie 2016, am Rande der Pariser Fashion Week, von mehreren Männern in einem Luxushotel überfallen und ausgeraubt wurde. Schmuck im Wert von mehreren Millionen Euro erbeuteten die maskierten Eindringlinge, während Kim in einer Badewanne gefesselt lag.

Es war ein Drama, das nur noch dramatischer mit Kim Kardashians dramatischen Ausführungen in der gleichermaßen dramatischen Familien-Show „Keeping Up With The Kardashians“ wurde.

An dieser Stelle hört die Vermarktung der – zugegeben, grauenvollen Tat – allerdings noch nicht auf.

Denn wie das US-Magazin Variety berichtet, möchte sich jener Joann Sfar, französischer Comicautor, Filmregisseur und Drehbuchautor, nun den Pariser Raubüberfall in einen Film übersetzen. Der 48-Jährige hat bereits ein Comic im Buchformat über den Überfall kreiert.

Es handele sich bei dem Film um eine „Komödie, die die Themen Feminismus, Maskulinität und Patriarchat in der heutigen Gesellschaft“ beleuchtet.

Ein spannendes Genre für derlei gewichtige, gesellschaftsspezifische Erscheinungsformen? Könnte man sagen. Das war es aber noch nicht. Denn mit dem Film, der den schlichten Titel „Fashion Week“ trägt, möchte er darüber hinaus gerne darlegen, wie sich Gewalt gegen Frauen darstellt. Außerdem soll die Beziehung zwischen armen und reichen Menschen wie auch die Welt der Mode Eingang in den Kardashian-Film finden.

Wie es möglich ist, derlei epische inhaltliche Ausmaße in einen dosierten Filmstoff zu bringen, weiß wahrscheinlich nur der liebe Gott. Also im Zweifel Kims Mann Kanye West.

Übrigens möchte Sfar kein Lookalike von Kim Kardashian für den Film casten, schon aber jemanden, der die Welt eines Reality-TV-Stars-aka-Super-Mega-Influencers glaubhaft macht. Was Mrs. Kardashian zu den Film-Plänen sagt, ist bisher nicht bekannt.

Man kann sich nun also entweder auf die filmische Aufbereitung des Paris-Überfalls freuen, auch aus dem Grund, da sich mit Joann Sfar tatsächlich ein mehrfach ausgezeichneter Filmemacher der Sache annimmt (Er gewann drei Cesar Awards für „Gainsbourg: A Heroic Life“).

Oder man lässt es bleiben. Etwa weil man keine Lust hat, sich nun auch noch den Dreitausendstel Bruchteil des Lebens einer sowieso schon schmerzhaft transparenten TV-Frau zu verabreichen.

 

Credits: Giphy

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