Krass: Perioden-Schmerzen sind mit denen eines Herzinfarktes zu vergleichen!

Mädels, wir werden ENDLICH besser verstanden! Wer kennt es nicht? Die monatliche Periode tritt ein und mit ihr die Beschwerden: Übelkeit, Kopfschmerzen und diese unausstehlichen Bauchkrämpfe. Erzählen wir jemandem davon? Nein. Würden wir deshalb unserem Chef sagen, dass wir heute nicht zur Arbeit kommen? Natürlich nicht!

Dabei hat John Guillebaud, Professor am University College London nun herausgefunden, dass die Schmerzen, die uns während unserer ‚Tage‘ begleiten, mit denen eines Herzinfarktes gleichgesetzt werden können (O-M-G)!

Schön, dass wir unserem Freund und unserem Chef nun endlich einen passenden Vergleich vorlegen können, wenn wir uns mal wieder Sprüche wie „Hast du deine Tage oder was?!“ anhören dürfen.

Und nein, uns geht es dabei nicht um Mitleid. Und wir wollen eine schreckliche Erfahrung, wie die eines Herzinfarktes, der zum Tod führen kann, auch nicht als Aushängeschild vor uns hertragen…

Aber wir wollen bitte BITTE endlich offen über das Thema sprechen können – und ernst genommen werden, wenn wir über unsere Beschwerden klagen. Wir fordern mehr Verständnis, mehr Akzeptanz. Es sollte normal sein, sich wegen Menstruationsschmerzen elend fühlen zu dürfen. Und nicht Kopf- oder Magenschmerzen als Ausrede nutzen zu müssen.

Und deshalb sind wir auch so froh darüber, mit unseren Problemen nun endlich ernst genommen, anstatt immer wieder belächelt zu werden.

Menstruationsschmerzen sollten nicht unterschätzt werden

Dabei gibt es verschiedene Ursachen, die voneinander unterschieden werden müssen. „Dysmenorrhö“ nennen sich die (unterschiedlich starken) Begleitschmerzen der Periode – wie Krämpfe und Rückenschmerzen. Zusätzlich kann sich aber auch eine Endometriose bilden. Bei dieser Krankheit wachsen gebärmutterähnliche Zellen in anderen Regionen des Körpers, was neben einer sehr schmerzhaften Periode auch Müdigkeit, Probleme beim Stuhlgang und sogar Unfruchtbarkeit zur Folge haben kann.

Nur erkannt wird diese Krankheit selten. Daran ist vor allem die unzureichende Forschung schuld. Es fehlen Behandlungsmethoden und Ärzte, die die jeweiligen Symptome ernst nehmen… Stattdessen werden oft Schmerztabletten verschrieben, die aber bei Weitem nicht allen Frauen auch wirklich die nötige Schmerzlinderung verschaffen.

Und ja, genau deshalb richtet sich unser Dank (und unsere Hoffnung) an Menschen wie Professor Guillebaud. Denn offensichtlich (so traurig es auch ist) braucht es in unserer Gesellschaft Vergleiche wie seinen, um als Frau mit starken Regelbeschwerden ernst(er) genommen zu werden.

Das geht in Zukunft doch wirklich besser, Jungs!!

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