4 super einfache Wege, um Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu retten

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Wir müssen mal ganz kurz die Luft anhalten. Denn diese Zahl ist so schrecklich, unvergleichbar, unnötigerweise HOCH, dass es uns sonst sowieso gleich den Atem verschlagen würde…

Trotzdem ist es auf gar keinen Fall der richtige Weg, einfach wegzuschauen. Also schauen wir stattdessen lieber ganz genau hin. Denn, so unvorstellbar es auch klingt: Allein in Deutschland werden tatsächlich jährlich über 20 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll geschmissen.

Und nee, nee, nee! Wir sprechen hier nicht von verschimmelten oder ungenießbaren Waren. Sondern von solchen, die meist aus „ästhetischen“ Gründen aussortiert und damit verschwendet werden. Weltweit wandern aus diesem Grund ein Drittel aller genießbaren Lebensmittel in den Müll. 

Denn ob Backwaren, Gemüse oder Milchprodukte – der Verbraucher will alles so frisch, makellos und wohlgeformt wie möglich. Krummes Gemüse landet erst gar nicht im Supermarkt. Brötchen vom Vortag lassen sich nur schwer verkaufen.

Und dann kommt da noch die Sache mit dem Haltbarkeitsdatum hinzu. 84 % der Verbraucher in Deutschland geben an, die meisten Lebensmittel in ihrem Haushalt deshalb in den Müll zu schmeißen, weil das Datum abgelaufen ist. Und dabei kann man hier keinesfalls von einem VERFALLSdatum sprechen, ab dem die Produkte nicht mehr essbar wären…

Wir alle können etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun

Genau deshalb müssen wir endlich auch selbst aktiv werden! Und in unserem ganz persönlichen Rahmen etwas tun, um dieser erschreckend hohen Zahl entgegenzuwirken.

Und yes! Zu unserem Glück gibt es da inzwischen tatsächlich auch so eiiiinige Möglichkeiten. Also keine Ausreden mehr! Denn wunderbar findige Menschen haben sich bereits Wege (für uns) ausgedacht, um Lebensmittel so gut wie möglich vor dem unnötigen Wegwerfen zu bewahren.

Naaaaa, interessiert daran auch einen Beitrag im eigenen Alltag zu leisten, um dem Verschwenden von Ressourcen entgegenzuwirken? Dann haben wir hier 4 super einfache Möglichkeiten für euch, die psst, nebenbei auch noch Zeit und Geld sparen. Und keine Sorge, mit „in die Mülltonne steigen“ hat das schon laaaaange nichts mehr zu tun. 😉

Aussortiertem Obst und Gemüse eine zweite Chance geben

Obst und Gemüse hat es meist besonders schwer. Schon bevor es überhaupt im Supermarkt landen kann, wird rigoros aussortiert. Ob zu groß, zu klein, krumm oder schief: „Unansehnlich“ schafft es nicht bis in die Gemüsetheke. Auch Dellen oder angeknackste Stellen soll der Konsument nicht sehen.

Doch „schlechter“ schmecken die ausrangierten Produkte vom Feld deswegen noch lange nicht. Was also tun, um diese Lebensmittel vor dem sicheren Weg in den Müll zu retten?!

Unternehmen wie Etepetete und Rübenretter holen genau dieses Obst und Gemüse direkt von den Landwirten ab – und verkaufen es an uns Konsumenten in gut gefüllten Food-Boxen (ab 18,99 € für 5 kg). In regelmäßigen Abständen bekommen wir die Gemüseauswahl direkt zu uns nach Hause geschickt. Ganz sicher immer wunderbar regional und saisonal! Gutes tun und das frische Gemüse gleichzeitig bis vor die Haustür geliefert bekommen – was will man mehr?!

Unverkäufliche Produkte aus dem Supermarkt retten

Das Haltbarkeitsdatum ist abgelaufen? Die Produkte können im Supermarkt nicht mehr verkauft werden? Kein Grund, sie gleich in den Mülleimer zu werfen!

Diese Einstellung vertritt auch SirPlus und hat mit einem tollen Konzept das Retten von Lebensmitteln auf eine neue Stufe gehoben. In Kooperation mit Real, BioCompany, Metro und vielen anderen Einzelhändlern und Landwirten, rettet SirPlus unverkäufliche Produkte im großen Stil. Egal ob Aufstriche, Gemüse, Nudeln, Getränke oder Süßigkeiten, die abgelaufenen Lebensmittel sind zum Verzehr geeignet und kosten im Weiterverkauf bei SirPlus meist nur noch weniger als 1 €.

Ein erster Laden hat bereits in Berlin eröffnet, zu kaufen sind die Retterboxen aber auch online (ab 24,99 €). Also ran da! Und an alle anderen Supermarktriesen: Bitte nachziehen!

Gemeinsam Mahlzeiten vor der Mülltonne bewahren

Ob Restaurant, Bäcker, Konditorei oder Hotel… sie alle bereiten oft mehr an Gerichten vor, als schließlich verkauft werden. Vieles muss daher ungegessen abends weggeschmissen werden.

Um das zu verhindern, haben verschiedene kostenlose Apps jetzt tolle Konzepte entwickelt. Unter anderem zum Beispiel „Too Good To Go“ und „ResQ“. Das Grundprinzip dahinter? Gastronomische Betriebe sollen mit Kunden und Verbrauchern vernetzt werden. Die Läden bieten dabei ihre überproduzierten Lebensmittel zum vergünstigten Preis an.

Wir als Nutzer können die nächstgelegenen Läden aufrufen, Essen bestellen und zum angegebenen Zeitpunkt abholen (gerne auch mit eigener Mehrweg-Dose). So müssen die Betriebe nichts wegschmeißen… und wir bekommen von asiatischen, italienischen bis süßen Leckereien alles für wenig Geld. Denn pssst, inzwischen machen deutschlandweit ziiiemlich viele Geschäfte mit – und das ist auch gut so!

Vorausplanen und kreativ werden

Manchmal muss man sich auch an die eigene Nase fassen. Denn nicht selten sind die Augen größer als der Magen… und wir kaufen mehr ein, als eigentlich nötig. Deshalb ist es gut, wenn wir uns schon im Supermarkt die nötigen Gedanken zu den gekauften Lebensmitteln machen.

Ist es dafür zu spät, gibt es auch hier einige hilfreiche Apps, die unsere Kühlschrank-Reste vor dem Mülleimer bewahren können. Wie wäre es zum Beispiel mit „Zu gut für die Tonne!“? Darin können wir unsere Restzutaten aufzählen und uns gewitzte Rezepte ausspucken lassen, mit denen wir auch übrig gebliebenes lecker verarbeiten können.

Und übrigens, nur weil etwas nicht mehr knackfrisch aussieht, muss es noch lange nicht ungenießbar sein. Auf dem Instagram-Account von SirPlus gibt es einige tolle Rettertipps für uns. Einfach notieren, anwenden und: ✔️

Worauf warten wir also noch?!

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