Lena Meyer-Landrut hat einfach mal das beste Interview der Welt gegeben!!!

Me at my favorit coffee spot in B . Can't tell you which one - it's a secret 😏🙈❤

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Also, wir sind ja schon sehr lange Lena-Fans. Aber seit ihrem Interview mit Markus Lanz, dürfte Lenas Fangemeinde um noch einige Mitglieder gewachsen sein. Denn dem Moderator und seinen bohrenden Fragen hat Lena mal so richtig gezeigt was ’ne Harke ist.

Aber von vorn: Lanz widmete sich in seiner gleichnamigen Sendung seiner Gesprächspartnerin gewohnt intensiv, kam auf ihre Teilnahme in der VOX-Doku „Sing meinen Song“ zu sprechen.

Fröhlich und doch bedacht beantwortete Lena Fragen nach den Dreharbeiten und erzählte ein paar lustige Insights.

Bei ihr verändere sich gerade sehr viel, verriet Lena. Eine Art Krise, die sie im Ent- und Verwerfen neuer Songs spüre, ließ sie Lanz und ihr Publikum wissen. Offene Worte, die dem Moderator aber noch lange nicht ausreichten.

Lanz kam dann auf Lenas Vater zu sprechen, dem die 26-Jährige ihren Song „If I Wasn’t Your Daughter“ gewidmet hat. Futter für Markus Lanz, um über das offensichtlich angekratzte Vater-Tochter-Verhältnis nachzuhaken. „Gab es da keinen Kontakt mehr?“, wollte er wissen.

 

Lenas sehr deutliche Antwort: „Das Gute an der Musik ist, dass man etwas sagen kann (…), Emotionen und natürlich Informationen mitteilen kann und in der Hand hat, wie viel man preisgeben kann und wie viel auch nicht. (…) Somit fühle ich mich auch wohl damit, zu sagen ‚Hey, alles, was in dem Song steckt, ist auch für die Öffentlichkeit. Das ist auch gut für mich, dass die Öffentlichkeit das weiß. Und mehr gibt es nicht.’“

Klare Message, oder? Nicht für den ehemaligen „Wetten, dass …?“-Moderator. Er versuchte, über eine vorgelesene Liedzeile mehr aus Lena herauszukitzeln. Als das nicht funktionierte, hakte er nach, ob Lena noch an dem Vater-Problem zu knabbern habe, nur um dann von seinem eigenen Vater-Verlust zu berichten. „Geht’s dir da auch so?“, wollte er wissen. Zeit, um endgültig einen Riegel vorzuschieben? Nein, Lena Meyer-Landrut blieb weiterhin ruhig, berichtete davon, dass sie viele Zuschriften von anderen Betroffenen bekommen habe, denen es ähnlich wie ihr ergangen sei.

Als Lanz dann aber noch auf Lenas vermeintlich zu geringes Gewicht zu sprechen kam, war das Maß sogar für Lena (von uns selbst wollen wir gar nicht erst reden) voll.

„Das ist aber schon wieder Quatsch, Markus“, konterte sie cool und erklärt:

„Ich habe manchmal das Gefühl: Wenn es nur genug Leute sagen, dann glaubt man es auch. Wenn nur genug Leute sagen, man ist zu dünn, dann ist man auch zu dünn. Ohne Scheiß, ich wiege seit acht Jahren genau das Gleiche. Das kommt immer auf einen zurück, und man selbst denkt sich nur: Mann, das stimmt überhaupt nicht.“

WORD, Lena! Und um es mit ihren Worten zu sagen: Wenn nur genug Leute sagen, „Das war ein gutes Interview, dann war es auch ein gutes Interview“, oder?

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