Lippen à la Kylie Jenner: Das sind die Schattenseiten einer Lippen-OP, die ihr noch nicht kennt

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Einmal morgens durch den Instagram-Feed gescrollt und schon hat man das Gefühl, die eigenen Lippen gleichen zwei kleinen, vollkommen unterentwickelten Strichen. Denn die Girls, die sämtliche Lippenstifte und Glosse swatchen haben in der Regel die vollsten, schönsten Kylie-Jenner-Kussmünder, gegen die unsere Lippen wirklich traurig aussehen.

Klar, da könnte der Onkel Dr. schnell Abhilfe schaffen und uns ruckzuck volle Lippen auf Zeit zaubern. Aaaaaber, bevor wir uns jetzt mit unserer ersten Schönheits-OP auseinandersetzen und uns Kylies Wunderlippen zaubern lassen, sollten wir eines wissen: Es gibt auch eine Schattenseite beim Thema Lippen-OP.

Die kosmetische Dermatologin Karyn Grossmann aus New York erklärte gegenüber Allure, dass die behandelten Lippen im schlechtesten Fall ausleiern können.

„Wenn man immer und immer wieder die Lippen so weit wie nur möglich vergrößert, dann kann der Filler das Gewebe dehnen und die Haut dauerhaft stretchen und die Lippen so in einem schlechteren Zustand hinterlassen, als sie zuvor waren.“

Die einzige Lösung, wenn man dann doch wieder zu „normalen“ Lippen zurück will? Eine sogenannten Lip Reduction, bei der die überschüssige Haut entfernt wird und sichtbare Narben zurückbleiben können.

Die Schönheitschirurgin weist außerdem darauf hin, dass viele Millennials sich von dem Trend der vollen Lippen in die Irre führen lassen. „Es kommen viele Millennials zu mir und wollen eine ’natürliche‘ Lippenvergrößerung, aber dann zeigen sie mir Bilder von Frauen, deren Lippen viel zu sehr aufgeplustert sind. Sie sehen davon so viele auf Social Media, dass es anfängt normal auszusehen und das gibt ihnen das Gefühl, ihre schönen, normalen Lippen seien zu klein.“

Wir bleiben also bei unseren schönen, normalen Lippen und lassen das mit der OP doch. Ein neuer Lip Gloss tut es vermutlich auch erst einmal.

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