Warum „Love Bombing“ nur ein weiterer fieser Dating-Trend ist

Love Bombing ist nach Gaslighting und Breadcrumbing ein neuer Dating-Trend.

Bei all diesen fragwürdigen Dating-Trends möchte man doch glatt zu Hause bleiben, sich die Decke über den Kopf ziehen und in sich gekauert Disney-Filme schauen, in denen es wenigstens ein Happy End gibt.

Nein, natürlich nicht. Zwar gibt es wirklich ziemlich fragwürdige Date-Phänomene – wie Breadcrumbing, Ghosting & Co. – aber mindestens genauso viele schöne Dinge, die sich zwischen zwei Menschen abspielen können. Dennoch möchten wir euch einen weiteren, ziemlich diskussionswürdigen Trend nicht vorenthalten. Einfach fürs Protokoll und so …

Wir sprechen von Love Bombing. Klingt erst mal nach etwas Gutem – überwältigende Liebe, die explosionsartig über einen niederprasselt. Und tatsächlich passiert genau das auch am Anfang eines Dating-Marathons: Der Gegenüber überschwemmt einen mit Liebe, Komplimenten, mit Geschenken und Zukunfts-Versprechungen (so berichtet Metro UK in Berufung auf einen Psychologen).

Nach einiger Zeit allerdings lässt diese extreme Zuneigung nach, der Andere zieht sich zurück, wird unzuverlässig, Versprechen laufen ins Leere … Spricht das Love-Bombing-„Opfer“ denjenigen darauf an, verweist der nur auf all die guten Taten, die er zu Beginn vollbracht hat.

Liebe und Aufmerksamkeit werden als Belohnung entgegengebracht, fieses Verhalten als eine Art Strafe. „Love Bomber“ suchen sich laut des Psychologen oft Personen aus, denen es an Selbstbewusstsein mangelt. Wollt ihr noch mehr hören? Wahrscheinlich nicht.

Uns erinnert Love Bombing ja latent an Gaslighting, eine andere, sehr manipulative Art seinen Partner zu behandeln.

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