Wie die Luca-App unseren Corona-Alltag schon bald erheblich verbessern könnte

Es scheinen Welten dazwischen zu liegen. Zwischen der aktuellen Zeit… und dem vorherigen ‚Normal‘. Und nein, damit meine ich keineswegs das Pre-Corona-Zeitalter. Ich rede von den angenehmen Spätsommerstunden, die wir im vergangenen Jahr im Restaurant und auf Parkbänken verbringen konnten.

Mit sicherem Abstand versteht sich – aber eben doch irgendwie zusammen. Ja, man ist mit den Monaten doch ganz schön genügsam geworden. Die Pandemie lässt sich nun mal nicht einfach ignorieren… oder gar weg tanzen. Also müssen Alternativen her. Sicherheitskonzepte, Impfstrategien, Abstandsregelungen. Und im besten Fall sichere (!!) Apps, die uns den Umgang innerhalb des noch neueren Normals ein wenig einfacher gestalten.

Die Warn-App für den Restaurantbesuch

Genau so eine soll es nun geben. Und sie könnte der erhoffte Lichtblick für die kommenden Monate sein. ‚Luca‘ heißt die unscheinbare Applikation – die hoffentlich gekommen ist, um zu funktionieren. Denn mit ihrer Hilfe ließe sich die notwendige Kontaktverfolgung bei Verdachtsfällen tatsächlich erheblich vereinfachen… und vereinheitlichen.

Nichts mehr mit Zettelwirtschaft in jedem Lokal. Nichts mehr mit offen einsehbaren Adressen und Telefonnummern auf Tischen und in Eingangsbereichen. Luca funktioniert ganz einfach mit QR-Code. Und das laut den Entwickler*innen basierend auf absoluter Datensicherheit! Gastronomie, Einzelhandel und die Unterhaltungsbranche könnten so zukünftig mit nur einem Klick die Daten jedes Besuchers und jeder Besucherin erfassen.

Aufgeschlüsselt und ans Gesundheitsamt weitergeleitet werden diese aber nur, wenn sich auch wirklich ein positiver Corona-Fall in der Nähe bestätigt hat. Mit dieser Möglichkeit gehen wir also nicht nur einen Schritt auf mögliche Lockerungen zu, wir unterstützen auch das Gesundheitsamt dabei, Erkrankungen schneller erkennen und nachvollziehen zu können. Die ‚Luca‘-App dient damit als hilfreiche Ergänzung zur Corona-Warn-App und kann mögliche Übertragungen genau dort eindämmen, wo sie entstanden sind.

Vor allem den Gesundheitsämter wird damit die Arbeit leichter gemacht. Und das bei einer absoluten Priorisierung unserer persönlichen Daten. Die hinterlegen wir zwar in der App, um sie mit unserem individuellen QR-Code verschlüsselt weiterleiten zu können, darüber hinaus werden sie aber nicht angerührt. Mit-Gründer Patrick Hennig erklärt, was aus den Fehlern vergangener Apps gelernt wurde: „Wir haben frühzeitig die Datenschützer mit ins Boot geholt – es hilft ja niemandem etwas, wenn wir erst etwas entwickeln, das von den Datenschützern so nicht abgenickt wird. […] Wir finden es wichtig, dass Luca positiv besetzt ist. Es sollen für Betreiber und Gäste keine Kosten entstehen, niemand muss Angst um seine Daten haben.“

Ein Konzept, das in den letzten Tagen bereits ordentlich Anklang findet. Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar schwärmt in Anne Wills Talkrunde von der Schnelligkeit der App. Michael Bernd Schmidt, besser bekannt als Smudo und Rapper der Band „Die Fantastischen Vier“, begleitet die Entwicklung der neuen Warn-App sogar schon seit Dezember 2020.

So sieht ‚Luca‘ in der Benutzung aus:

Das Approval von Seiten der Prominenz gibt’s also schon mal. Wenn die App jetzt noch von uns, also der breiten Masse, angenommen wird, dann geht hoffentlich alles ganz schnell. Immerhin ist sie kostenlos erhältlich und bereits für alle gängigen Devisen im App-Shop verfügbar. Zudem überzeugt sie mit ihrem schlichten Design (sorry, dafür gibt’s von uns Pluspunkte!) und einer intuitiven Handhabung.

Komisch wird der erste Moment vermutlich dennoch sein. Vor dem ersten Restaurant stehend… mit Smartphone und QR-Code in der Hand. Aber eben immer noch besser, als ohne Schutz. Oder ohne Restaurants.

Luca‘ gibt uns mit wenig Aufwand vielleicht ja schon bald ein riesiges Stückchen Alltag zurück. Alltag, der die Geschäfte nicht vor neue Herausforderungen stellt. Und Alltag, der uns so geschützt wie möglich ins Leben entlässt. Wenn das den Probe-Download nicht allemal wert ist, dann wissen wir auch nicht. 🙏

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