Wenn Melodie Michelberger über Feminismus spricht, wollen wir vor allem eines – zuhören und lernen

„Wusstest du, dass ich beim Shooting mit Sara Nuru auf einem Schemelchen stand?“ Melodie Michelberger, die eigentlich Melanie-Jasmin Jeske heißt, lacht laut und kurz auf – vor allem aber ansteckend. Wir schauen uns das Bild des Kampagnen-Shootings an, während wir in einem Hamburger Café – richtig – Kaffee schlürfen. Und tatsächlich. Mit ihren 1,60 m ist sie „in echt“ doch kleiner, als ich sie mir vorgestellt habe. Vielleicht weil ihre laute und positive Art, mit der sie sich auf Instagram für Vielfalt stark macht, dann doch ein paar Zentimeter hinzuzaubert. Neben dem Schemel natürlich. 😉

Sonst ist die Frau, die mir mit aufmerksamem Blick gegenüber sitzt, aber genau so, wie man sie auch online wahrnimmt. Nämlich bunt, laut, reflektiert, optimistisch. Seit dem 8. März strahlt uns diese Mischung jetzt auch von Werbeplakaten entgegen. Denn Melodie ist Teil der „WE ALL“-Kampagne von Esprit und der Organisation „UN Women Nationales Komitee Deutschland“. Daraus entstanden, ist eine weltweite Bewegung, die sich gegen Ungleichheit und für die Gleichberechtigung der Geschlechter stark macht. Für Frauen, für Menschen, für uns alle.

Gemeinsam mit fünf anderen Rolemodels will die Bodypositive-Aktivistin und Geschäftsfrau auf diesem Weg Bewusstsein schaffen und ihre persönliche Botschaft für Vielfalt und gelebten Feminismus in die Welt hinaustragen.

» Wir geben einfach nicht auf. Wir machen immer weiter. «

Und es scheint zu funktionieren. Die Unisex-Shirts, deren Erlös zu 100 % an gemeinnützige Projekte des „UN Women Nationales Komitees Deutschland“ gespendet wird, bekommen ordentlich Aufmerksamkeit. Nicht nur, weil sie modisch sind – sondern weil gleichzeitig mehr als nur ein wichtiges Statement damit gesetzt wird. Was genau dahintersteckt, wie viel wir mit einem modischen Accessoire aussagen können und wie wir uns sonst noch Gehör verschaffen können? Das alles und noch viel mehr verrät Melodie in unserem wunderbar empowernden Interview über Feminismus, Schönheitsideale… und Solidarität. Ganz viel Solidarität. 💪

TC: Cooler Icebreaker, dieses Shirt! Wir haben es beide an und schon gibt es dieses Lächeln, diesen Moment, der uns vereint: „Oh, du trägst es ja auch. Wir sind Gleichgesinnte.“. Geht es genau darum, um genau dieses Gefühl, in der „WE ALL“-Kampagne?

MM: Absolut. Das T-Shirt ist eine wunderbare Einladung, bei einer größeren Sache mitzumachen. Und auch ein Angebot dafür, seine Stimme selbst und gemeinsam zu erheben. Es ist ein einfacher aber wirksamer Schritt, sich feministisch zu äußern und gemeinsam etwas auszusagen. Man fühlt sich verstanden, als Teil einer Bewegung.

Also ist es ein guter Weg, wichtige Themen wie den Feminismus, über ein Fashion-Piece auszudrücken?

Ein Shirt ist erstmal sehr sichtbar – und der Slogan darauf lädt dazu ein, die Aussage mit eigenem Inhalt zu füllen. Eine eigene Bedeutung hinzuzufügen. Warum denn eigentlich „WE ALL“? Was bedeutet eigentlich „WIR ALLE“? Jeder von uns schafft damit den Anfang für einen Dialog, es können wunderbar Diskussionen angeregt werden. So lässt sich eine Message verbreiten, gerade auch dann, wenn die Umgebung sich noch nicht so viel mit der Kampagne oder feministischen Inhalten im Allgemeinen auseinandergesetzt hat. Wenn dann die Frage kommt „Hey, was trägst du denn da?“, kann über das Shirt schnell und einfach ein Gespräch angeregt werden.

Natürlich besteht trotzdem die Gefahr, dass bei einem Statement-Shirt und ner coolen Phrase schnell mal der Hintergrund außer Acht gelassen wird. In unserem feminsitischen Diskurs dürfen wir schließlich auch die Frauen nicht ausschließen, die unsere Kleidung herstellen. Wie sieht es damit bei diesem Shirt aus? Inwiefern wird auf die Herkunft und die Arbeitsbedingungen geachtet?

Es war uns allen super wichtig, dass genau darauf tatsächlich maßgeblich geachtet wird! Sonst hätten wir die Kampagne vermutlich gar nicht erst unterstützt. Das Shirt wird unter fairen Bedingungen hergestellt, es wird in Portugal genäht und besteht aus Organic-Baumwolle. Natürlich gibt es trotzdem viel Diskussionsstoff, weil Esprit seine Ziele zur Nachhaltigkeit noch nicht vollständig erreicht hat. Aber die Botschaft, das Engagement und der Schritt in die richtige Richtung sollten da doch eindeutig im Vordergrund stehen. Weil man mit Aktionen wie dieser einfach SO viele Personen erreichen kann. Es ist einfach eine riesige Chance, Themen wie Feminismus, Equal Pay und Gleichberechtigung in die Läden und großflächig auf die Straßen zu bringen. Und auf diesem Weg auch Menschen mitzunehmen, die sich sonst in einem feministischen Diskurs eher unterlegen und unsicher fühlen. Weil ihnen vielleicht die richtigen Worte fehlen.

Gutes Stichwort. Niemand will bei diesen Themen schließlich abgehängt oder überrannt werden. Was kann jeder einzelne von uns noch tun, um seine Werte und Einstellungen im Alltag gut zu vermitteln?

Wichtig ist es, mit dem Umfeld überhaupt mal ins Gespräch zu kommen. Das muss nicht auf einem hochtrabend intellektuellen Niveau stattfinden, sondern kann auch ein Plausch zwischen Freundinnen sein: „Findest du es nicht auch total ungerecht, wie das mit der Bezahlung bei uns läuft?“, „Wie sieht das bei dir auf Arbeit aus?“. Es ist total wichtig, dass man darüber spricht, damit Argumente sich festigen können. Dazu muss man sich natürlich schon Gedanken gemacht haben, in welcher Welt man eigentlich lebt und wo Ungerechtigkeiten und Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht und Sexualität tatsächlich überall vorkommen. 

» Es geht um Solidarität. Solidarität ist eigentlich das Stichwort. «

Gar nicht immer so einfach umzusetzen, dieses „auf Probleme hinweisen“ und „Ungerechtigkeiten aufklären“. Vor allem dann nicht, wenn uns Sexismus oder Rassismus tatsächlich im Alltag begegnet.

Ich würde sagen, da geht es vor allem um Solidarität. Solidarität ist eigentlich das Stichwort. Auch wenn du selbst etwas nicht erlebst oder darunter leidest, kannst du dir doch trotzdem vorstellen, wie es anderen damit gehen muss – und für sie einstehen. Wie in der Debatte um Paragraph 219a. Nur weil eine Frau für sich beschließt, nicht abtreiben zu wollen, kann sie doch nicht allen anderen Frauen absprechen, diese Entscheidung über ihren Körper nicht auch selber treffen zu dürfen. Dabei hilft es eben auch, den unterschiedlichsten Menschen zuzuhören. Nicht nur denen, die genauso aussehen oder die selben Probleme haben wie wir. Sondern auch denen, die aus unterschiedlichen Bereichen kommen und vielleicht auch andere oder noch mehr Diskriminierungsformen erfahren. Um die unterschiedlichsten Perspektiven mitzubekommen und dazuzulernen. Das ist genau dieser Solidaritätsgedanke, um den es eigentlich geht. Dass man sich gegenseitig hilft, und füreinander einsteht. Dass auch Männer, wenn sie einen sexistischen Witz im Freundeskreis mitbekommen, einspringen und dagegenhalten. Und auch untereinander – dass wir auch Freundinnen klar machen „Hey, ich will nicht, dass du so über Kollegin XY herziehst“.

Viele sind inzwischen schnell genervt und gehen in eine Abwehrhaltung, sobald Probleme tatsächlich angesprochen werden. Man könnte fast das Gefühl bekommen, je mehr versucht wird, aufzuklären und Diversität zu leben, desto lauter werden die Stimmen die sagen, „Das ist jetzt aber auch mal genug, ich kann’s nicht mehr hören“…

Das ist eine Sache, die mir sehr sehr oft Kopfschütteln bereitet (schüttelt den Kopf). Denn so etwas kommt meistens von denjenigen, die sich in einer total privilegierten Position befinden. Die zum Beispiel weiß und hetero sind. Warum erlaubt man sich dann ein Urteil? Und will anderen absprechen, gegen ihre erlebten Ungerechtigkeiten vorzugehen? Jemand, der keine Ahnung davon hat, wie es sich anfühlt, aufgrund der Hautfarbe, des Körpers oder der Sexualität nicht der Norm zu entsprechen, darf sich doch nicht herausnehmen, festzulegen, dass es Gleichberechtigung ja wohl schon längst gibt. 

Ich habe daher immer ein paar vorgefertigte Antworten parat. Auch für Kommentare auf Instagram… Ich frage dann zum Beispiel „Hast du dir mal vorgestellt, wie du dich in der Situation fühlen würdest? Wie es für dich wäre, wenn du nicht mit deinem Partner Hand in Hand über die Straße gehen könntest?“ Viele wollen darüber aber auch einfach nicht nachdenken und sich gar nicht zum Umdenken bewegen lassen. Schließlich werden sie von den herrschenden Strukturen ja einfach auch sehr begünstigt. Aber alleine schon, dass Menschen wieder und wieder darauf gestoßen werden und darüber nachdenken müssen, dafür lohnt es sich jedes mal aufs Neue zu kämpfen und laut zu sein. Und deshalb darf man sich von dieser Haltung auch nicht abschrecken lassen. 

Vielfalt, Gleichstellung und Chancengleichheit

– das sind wichtige Ziele und Forderungen des Feminismus. Inwiefern ist deine Arbeit als Bodypositive-Aktivistin ein Teil davon? Wie gut lassen sich die Themen verbinden?

Der „WE ALL“-Gedanke ist ja übergreifend ein Standpunkt für Gleichberechtigung. Auch was verschiedene Körper und deren Größen angeht. Denn auch Größendiversität ist ein wichtiges Ziel, auf das wir weiter hinarbeiten müssen. Es ist daher immer wichtig, verschiedene Personen abzubilden. Gerade bei so einer großen Kampagne wie der von Esprit sollten auch Frauen wie ich repräsentiert werden, die nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen.

Denn es ist eben immer noch so, dass 99,9 % der Zeit auch weiterhin nur das Bild genau eines Typs Frau gezeigt wird. Und es ist noch immer nicht gegeben, dass verschiedene Frauenkörper (jenseits der Norm) in Kampagnen und Anzeigen gleichermaßen oft vorkommen.

Sind wir, davon ausgehend, überhaupt schon dabei, Bodypositivity nicht mehr nur zu sehen – sondern tatsächlich auch zu leben?!

Tja. Leider ist es immer noch absolut gar nicht Normalität. Alleine wenn man Magazine aufschlägt. Selbst wenn Curvy Models gezeigt werden, sind es davon allerhöchstes ein paar, die international überhaupt bekannter sind. Und auch die bilden ja meist nur eine geringe Erweiterung des Spektrums ab. Das sogenannte „acceptable fat“, wozu auch ich noch gehöre. Damit werden auch weiterhin viele, viele Frauen ausgeschlossen. Ich freu mich natürlich darüber, dass mein Körperbild vermehrt in den Medien ist – trotzdem ist das halt einfach immer noch zu wenig.

Gerade wenn man bedenkt, dass wir das noch so sehr abfeiern müssen, es immer noch etwas „besonders“ ist und für „mutig“ gehalten wird. Das zeigt ja eigentlich, wie sehr wir noch am Anfang stehen…

Eben! Vor allem wenn man davon ausgeht, dass 42 eigentlich die Durchschnittsgröße der Frauen in Deutschland ist. Als wäre es etwas Besonderes, die dann auch mal genau so zu zeigen… Warum soll es mutig sein, den durchschnittlichen Körper einer Frau zu haben?! Aber klar, da wird natürlich davon ausgegangen, wie viele Frauen unglücklich mit sich und genau dieser Größe sind. Der Diät-Kultur „sei Dank“.

» Immer muss man was leisten. Immer muss man irgendwas tun. Voll der Druck! «

Gibt es denn genau hier einen Weg, um sich selbst zu akzeptieren, wie man ist – ganz ohne den Drang, dafür abnehmen zu müssen? Bei dir sieht das immer so einfach aus… mit sich selbst ist man da doch schnell wieder viel kritischer. 

Erstmal sollte man versuchen, sich komplett von diesen Vorstellungen freizumachen, über die wir gerade gesprochen haben. Und dann geht es natürlich nicht darum, jetzt schon wieder irgendwas „leisten“ zu müssen. So von wegen „Wenn du schon nicht der Norm entsprichst, dann sei doch wenigstens glücklich mit dir selbst.“ Immer muss man was leisten. Immer muss man irgendwas machen. Voll der Druck (eifriges Nicken auf beiden Seiten). Es ist eben super schwierig, durch diese Welt zu gehen, sich zu mögen, wenn nie man selbst als erstrebenswert vermittelt wird. An keiner Bushaltestelle, in keinem Magazin. Das muss man sich auch selber zugestehen und mit sich gnädig sein. So ein Prozess passiert nicht von heute auf morgen. Und sollte nicht „geleistet“ werden müssen. Es ist voll in Ordnung zu hadern.

Wichtig ist da vielleicht erstmal zu schauen, wie man mit sich selber spricht und umgeht. Auch ich bin manchmal total unfair und negativ zu mir. Da hilft es schon mal zu registrieren, wie gemein diese innere Stimme sein kann – und daran zu arbeiten. Und glaub mir, das bleibt ein stetiger Kampf. Auch diejenigen, die Bücher darüber schreiben oder sich auf Instagram stark machen, sind nicht dauerhaft zufrieden mit sich. Denn die Außenwirkung hört ja nicht auf. Nett zu sich zu sein ist also total wichtig. Und im Umkehrschluss auch, nett zu anderen zu sein! Denn je mehr wir andere Frauen abwerten und kritisieren, desto „normaler“ wird diese diskriminierende Einstellung – auch uns selbst gegenüber. 

Es ist also unsere Aufgabe, erstmal bei uns selbst anzufangen?

Auf jeden Fall… aber eben nicht nur!! Auch andere können wir darauf hinweisen. „Lasst uns doch lieber über was Schönes reden, als über andere herzuziehen.“ Zeigen, dass es total egal ist, wie andere aussehen oder sich kleiden. So wird die innere Stimme nach und nach eben mehr mit Positivem gefüttert. Und das hat wiederum auch Auswirkungen auf uns selbst.

Ist es nicht oft erschöpfend und frustrierend, diese Kämpfe und Debatten immer wieder zu führen?

Absolut ist es das! Gerade wenn wildfremde Menschen einfach so anfangen, meine Figur zu kritisieren oder zu denken, sie wären mein Arzt und müssten über meine Gesundheit sprechen. Wenn man hundertmal erklären muss, warum dick nicht gleich krank ist oder auch wenn dick krank ist, man sich doch trotzdem selbst lieben darf. Oder wenn jemand nicht verstehen will, dass er nicht die Erlaubnis hat, über meinen Körper von außen zu urteilen. Das ist schon sehr ermüdend. Anfangs habe ich mich da noch auf Diskussionen eingelassen, inzwischen mache ich das schon gar nicht mehr. 

Vor allem ist es aber diese Empörung: „Was muss die sich da jetzt auch noch ausziehen?“ Wo ich mir immer so denke – ich mach das jetzt auch nicht unbedingt immer, weil es mir Spaß macht, meine Wampe überall in die Kamera zu halten. Aber so kann ich einfach schnell erklären, was ich mache… und vor allem werden so auf Dauer Sehgewohnheiten verändert, weil andere Frauenkörper eben auch mal gezeigt werden. Da gibt es noch so krass viel zu tun, also darf man es nicht zulassen, ermüdet zu bleiben.

Es klingt nach sehr viel Selbstbewusstsein, das man aufbringen muss, um immer wieder so laut und durchhaltend zu sein. Ist das auch Übungssache?

Man muss einfach im Kopf behalten, warum und wofür man das alles macht. Man muss seinen eigenen Gerechtigkeitssinn dahinter bestärken. Der sorgt schon dafür, dass man weitermacht und nicht nachlässt. Ich finde, das empowert einen aber auch vom einen zum nächsten Mal. Wenn man jemandem in der Bahn aushilft, also seine Stimme für andere erhoben hat – und dann im besten Fall positives Feedback bekommt. Das wiederum gibt einem total viel Kraft, um in Alltagssituationen, in denen Ungerechtigkeiten oder Diskriminierung direkt vor der eigenen Nase passieren, beim nächsten Mal noch ein Stückchen lauter zu werden. Man muss eben einfach mal anfangen. Weil es viel schlimmer ist, nichts zu tun. Und um auszuhelfen und sich stark zu machen, muss man auch kein Studium in Gender Studies haben. Was ja viele denken. Dass sie sich nicht verteidigen können, weil ihnen die richtigen Worte fehlen… Dabei geht es am Ende nur um Ungerechtigkeiten, die man nicht mehr einfach geschehen lässt – sondern stattdessen thematisiert und aufzeigt. Immer und immer wieder. Keine Ahnung, wie viele wir letztendlich damit zum Mitmachen und Umdenken bewegen können. Aber wir geben mal nicht auf. Wir machen weiter!

Word!

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