Miley Cyrus‘ feministische Hymne „Mother’s Daughter“ ist da – und das Video ist Empowerment pur

Nichts scheint bei Miley Cyrus ohne großen Knall zu passieren. Oder eben ohne Abrissbirne. Denn wer zwischenzeitlich mal dachte, die wilde Miley hätte sich in den Ruhestand verabschiedet, der wird spätestens heute eines Besseren belehrt. Und das ist auch gut so.

Denn Miley ist und bleibt Miley. Was bedeutet: Sie ist wild, laut, leise, sinnlich, provokant, ehrlich – und aktivistisch. Eine Sängerin, die nur selten ein Blatt vor den Mund nimmt und damit hoffentlich allen Personen, die sich als weiblich identifizieren, eine laute, knallige, sichtbare Stimme geben kann.

Ihr neuester Angriff auf normative, veraltete Strukturen, die immer noch unsere Gesellschaft prägen? Ist das Musikvideo zu ihrer neuen Single „Mother’s Daughter“. Der Songtext dazu, die Bilder, die Message – sie alle sind Sinnbilder für weibliche Stärke. Miley Cyrus bricht Tabus und zeigt damit einmal mehr, wie notwendig es auch heute noch ist, für Gleichberechtigung einzustehen. Deshalb gibt sie denjenigen eine Bühne, die tagtäglich als Aktivistinnen, Feministinnen und Vorbilder für eine vorurteilsfreie, offene Welt ohne Diskriminierung einstehen.

Unter anderem spielen so Body-Positive-Aktivistin Tess Holliday, Behinderten- und Transgender-Model Aaron Philip und die queere Skateboarderin Lacey Baker in dem knalligen Musikvideo mit.

Die Botschaft ist eindeutig: „Finger weg von unsere Selbstbestimmtheit“

Und ja, dabei ist es auch in Ordnung, dass die Sängerin sich in den Schritt fasst, dass nackte Körper gezeigt werden und dass mit den Abbildungen weiblicher Geschlechtsmerkmale gespielt wird. Unser Körper, unsere Regeln eben. Und damit auch unsere eigene Entscheidung, wie viel oder wenig, wie offen oder verschlossen wir diesen und uns zeigen. Ganz ohne dass wir dabei (sexuell) objektiviziert werden. Punkt!

Die nötige Portion Zuspruch und Stärke, die uns erfüllt durch den Tag gehen lässt, verpasst uns dieses Musikvideo auf jeden Fall. Und damit wäre dann eigentlich auch schon alles gesagt. Naja, vielleicht noch nicht ganz alles. Um es mit den Worten des Hollywood-Stars zusammenzufassen:

„Leg dich nicht mit meiner Freiheit an. Ich bin gekommen, um mir was zu holen. Also aus dem Weg, Junge.“ (Mitschreiben und verinnerlichen ist angesagt!)

Und jetzt? Lassen wir Mileys Hymne mal für sich sprechen:

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