Très Click
21.03.2022 von Très Click

Ihr seid morgens nach dem Aufstehen eigentlich IMMER müde? Daran könnte es liegen…

6:45 Uhr. Mein Wecker klingelt. Ich drücke die Schlummertaste… so gefühlte 50 Mal, bis ich es irgendwann schaffe, dann wirklich auch mal die Augen aufzumachen. Nur, um dann genervt feststellen zu müssen, dass ich mich gerade fühle, als hätte mich ein Laster überfahren, und nicht, als wäre ich eben noch im Traum von Wolke zu Wolke gesprungen. Wtf. Wie kann das bitte sein? Warum bin ich müde und nicht topfit und energiegeladen nach immerhin so sieben bis acht Stunden Schlaf?

Na, wer fragt sich morgens manchmal dasselbe? Habt ihr auch oft das Gefühl, ein Teil von euch hängt noch im Schlafmodus fest? Willkommen im Club! Und ohne lange um den heißen Brei herumzureden: Schlafträgheit könnte ein Grund dafür sein. Schlafträgheit? Joa, das klingt ganz nach mir, haha. 😆

Also schauen wir uns doch mal an, was genau dahintersteckt. Und um das zu verstehen, müsst ihr wissen, dass wir vier verschiedene Schlafphasen durchlaufen: Einschlafphase, Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Phase. Also nix da mit hinlegen und dann war’s das. Auch im Schlaf passiert da nämlich noch so einiges. Natalie Pennicotte-Collier, Schlafexpertin im Premier Inn, beschreibt es gegenüber Cosmopolitan sogar als „ein atemberaubendes Ballett von Schlafzyklen. Schlafzyklen dauern durchschnittlich 90 Minuten und kein Zyklus ist gleich, wobei jeder von ihnen eine andere Rolle spielt“. 

Schlafträgheit? Die „Benommenheit nach dem Aufwachen“

Zu Beginn des Schlafes, also im ersten Teil der Nacht, sind wir relativ lange in der Tiefschlafphase, während die REM-Phase nur kurz ist. Das ändert sich dann langsam im Laufe der Nacht und die REM-Phasen werden immer länger und die Tiefschlafphasen von Schlafzyklus zu Schlafzyklus kürzer. So, und Fakt ist, dass sich jede Schlafphase auch anders auf unsere Gehirnaktivität (und generell noch andere Vorgänge in unserem Körper) auswirkt. Und genau deswegen ist es natürlich eigentlich auch nur logisch, dass unser Gehirn unserem Körper quasi etwas hinterherhinkt, wenn wir in der falschen Schlafphase aufwachen. Die Konsequenz: Wir fühlen uns desorientiert und sind hundemüdeeeeeee. Und genau das ist die sogenannte Schlafträgheit. The Sleep Charity beschreibt das Ganze als „das Gefühl der Benommenheit nach dem Aufwachen, weil man sich noch in einem Schlafzustand befindet. Es dauert normalerweise etwa fünf bis 30 Minuten, kann aber auch bis zu zwei bis vier Stunden anhalten“. Oder den ganzen Tag? 🙂

Was also tun?

Oder anders gefragt: Kann man da überhaupt etwas machen? Die Antwort ist: Ja! Und das, indem man seinen eigenen Schlafrhythmus mal etwas genauer unter die Lupe nimmt und schaut, wann man am besten aufwachen sollte (am Ende eines Schlafzyklus), um fresh in den Morgen zu starten. Es gibt dafür sogar extra Schlafrechner (googelt einfach mal). Die Expertin rät: „Der beste Weg, Schlafträgheit zu vermeiden, besteht darin, konsequent zu bleiben und sich auf fünf vollständige Schlafzyklen von 90 Minuten zu konzentrieren. Also zähle von dem Moment an, an dem du aufstehen musst, zurück und plane deine neue Schlafenszeit.“

Okayyyyyyy, fünf Zyklen, ist notiert. Und so planen, dass man am Ende eines Zyklus aufwacht. Allerdings betont sie auch, dass eine Schlafroutine wohl von Vorteil wäre. Heißt: Jeden Tag zur selben Zeit ins Bett gehen und aufstehen (auch am Weekend). Und das könnte natürlich schon etwas complicated werden. 😅 Aber gut, zumindest versuchen kann man das Ganze natürlich mal. Und vielleicht bringt es mich ja zumindest von meinem Schlummer-Wahnsinn weg. Denn dass der super schlecht ist, weiß ich ja selbst.

Und dann so richtig fit in den Morgen starten? Hach, wie nice wäre das?! 🤪

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