Mushroom-Coffee ist kein neues Drogengebräu, sondern DER trendy Kaffee-Ersatz

Ein ganz normaler Start in den Home-Office-Alltag: Coffee und Bodylove-Vibes

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Ein guter Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. So heißt das schöne Sprichwort und JA (!!!), ich fühle diese Aussage sehr, vielleicht sogar ein bisschen zu sehr. Denn ich bin ein Kaffee-Junkie, genauer formuliert: ein Espresso-Junkie! Vor meinem Umzug aus der Redaktion ins Home-Office hat mein Tag mit zwei Espressi am Morgen (starke Röstung, ohne Zucker) begonnen. Ein herrlicher Start, denn ich liebe den Geschmack vom kleinen Kurzen, ich liebe den Geruch der frisch gemahlenen Bohnen und vor allem liebe ich meine Kaffeemaschine. ☕️

Jetzt im Home-Office steht die gute De’Longhi-Kaffeemaschine in greifbarer Nähe und aus zwei Espressi werden schnell zwei doppelte Espressi und noch ein paar einzelne oben drauf. 🥴 Hands up, wenn euer Kaffee-Konsum im Home-Office auch rapide zugenommen hat?! Doch ist das wirklich noch gut für den eigenen Körper? Wohl eher nicht.

Nein! So viel Koffein kann sich nicht gesund auf den Körper auswirken. Und von der stetigen Übersäuerung und der Ausschüttung von Stresshormonen mag ich erst gar nicht anfangen. Aber keine Sorge: Ich möchte niemandem seinen Gute-Laune-Coffee am Morgen ausreden (erst recht nicht mir selbst). Im Gegenteil:

Ich suche koffeinreduzierte, geschmacklich gute Alternativen, die dem Körper auch noch etwas Gutes tun.

Und genau das lässt mich auch direkt zu meinem Selbstversuch mit dem Trend-Getränk Mushroom-Coffee von dem finnischen Hersteller Four Sigmatic kommen. ☕️ Das Kaffee-Pilz-Gebräu, das Instantkaffee, also getrockneten Kaffee-Extrakt mit Vitalpilzen und Rhodiola-Rosenwurz vermischt, wirkt durch den reduzierten Koffeingehalt schonender auf den Körper. Gleichzeitig vereint es die tollen Benefits der Vitalpilze, die über eine Bio-Familienfarm in China angebaut werden – sowohl im Wohlbefinden, als auch in der Optik. 🍄

Ob der Mushroom-Kaffee a) schmeckt, b) sich bemerkbar positiv auf meinen Körper auswirkt, und c) mich von meinem Espresso-Junkie-Dasein abhält, erfahrt ihr in meinem Selbstversuch. Doch vorher kommen wir noch einmal ganz genau auf die Gründe für meine freiwillige Koffein-Reduzierung zu sprechen.

Gut aufpassen, die gelten für uns alle!☕️

Meine Gründe für den Koffein-Entzug

Kaffee-Konsum hat sicherlich einige Pluspunkte, gleichzeitig aber auch eine Menge unschöner Auswirkungen auf unseren Körper, über die wir uns vielleicht gar nicht genug bewusst sind. So entzieht das Kaffeevergnügen unserem Körper, den Organen und auch sichtlich unserer Haut den Wassergehalt. Ergo: Wir dehydrieren. Der Wassermangel lässt unsere Haut schneller altern. Gleichzeitig bremst das Koffein den Körper bei der Bildung von Kollagen aus und verlangsamt den natürlichen Detox-Prozess unserer Organe (zum Beispiel der Nieren). Das Ergebnis: Unsere Haut sieht glanzlos und schlaff aus.

Das ist noch nicht alles, denn gleichzeitig fördert das Koffein die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin, welche den Körper unter Strom versetzen. In dem Moment, in dem der Adrenalin-Kick wieder abebbt, bekommen wir die Anzeichen wie Erschöpfung, Müdigkeit, Angstzustände, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen oder Reizbarkeit zu spüren. Das ist dann auch der Moment, in welchem man (ich!!!) aufsteht, zur Kaffeemaschine geht und den nächsten Koffein-Schub sucht. Es entsteht sehr schnell ein Suchtpotential. Außerdem wird eine erhöhte Herzfrequenz gefördert, welche den Bluthochdruck anfeuert. 😖

Also, alles nicht ganz so cool und definitiv ein Grund, die Kaffee-Notbremse zu ziehen!

Ein Vitalpilz als Mushroom-Coffee-Mix

Für meinen Selbstversuch habe ich zehn Tage lang – das ist der Inhalt der kleinen Packung Mushroom-Coffee – meine Kaffeemaschine ausgestöpselt und meinen morgendlichen Espresso gegen Mushroom-Coffee, den neuen Star am Superfood-Himmel, ausgetauscht. Der Pilz-Kaffee wird wie Instant-Kaffee mit heißem Wasser aufgegossen – sprich, es ist keine teure Kaffeemaschine nötig.

Und jetzt lasst uns mal über die Pilze reden:

„Four Sigmatic“-Mushroom-Coffee bekommt man ab einem Preis von 14,99 Euro auf 10 Päckchen à 2,5 Gramm (nicht gerade umweltfreundlich) oder für 19,95 Euro für eine große Packung à 340 Gramm online zu kaufen. Es gibt weitere Hersteller des Pilz-Kaffee-Mixes, doch seid hier bitte vorsichtig bei der Bio-Qualität der Pilze, denn chemisch gespritzte Mushrooms heben den wohltuenden Effekt direkt wieder auf. ☝️

Ich war anfangs selbst sehr kritisch, als ich beschlossen habe, einen Kaffee-Selbstversuch mit einem Vitalpilz-Getränk durchzuführen. Pilze in meinem Kaffee?!? Klingt crazy. Zu meiner eigenen Beruhigung habe ich mich dann mal ein bisschen eingelesen und herausgefunden, dass es sich bei Mushroom-Coffee nicht um getrocknete und gemahlene Champignons oder Morcheln handelt, sondern um den berühmten Vitalpilz Igelstachelbart (engl. lions head) – von denen ich noch nie zuvor gehört hatte. 😅

Der Igelstachelbart-Pilz erinnert auf den ersten Blick an ein zotteliges Fellbüschel und gehört deshalb zur Kategorie „Vitalpilze“, weil ihnen (wie es der Name schon sagt) eine vitalisierende Wirkung zugesprochen wird. Seine bioaktiven Substanzen haben nämlich positive Auswirkungen auf den Körper, insbesondere auf das Gehirn, das Herz und den Darm.

Er enthält eine hohe Dosierung von Antioxidantien und Mineralien wie Kupfer, Eisen, Kalium, Kalzium, Zink, Germanium, Selen, Phosphor und zahlreiche für uns Menschen essentielle Aminosäuren. Auch viele Ballaststoffe und die Vitamine B1, B2, B3, B5, die vor allem für die Nerven und Psyche wichtig sind, sind im Igelstachelbart reichlich vorhanden.

Das heißt: Der Mushroom-Coffee fördert die Konzentration, stärkt das Immunsystem und kann nebenbei sogar frühzeitiger Hautalterung vorbeugen. Weeeeeeee like that!

Auch zeichnen den Igelstachelbart die enthaltenen bioaktiven Substanzen wie Polysaccharide und Terpene aus, die eine Reduktion milder Anzeichen von Ängsten und Depressionen und eine Reparatur von Nervenschädigungen begünstigen. Also das komplette Gegenteil, wenn man es mit den Wirkungen von Koffein vergleicht.

Ich halte also fest: Ja, die Vorteile klingen überzeugend! Der Mushroom-Coffee ist zwar milder als normaler Kaffee, wirkt aber trotzdem belebend, allerdings ohne Zittern oder Herzrasen. Auch dank des Vitalpilz-Anteils, der für einen beruhigenden Effekt sorgt. Außerdem ist der Mushroom-Koffee-Mix bekömmlicher für den den Magen, denn die enthaltenen Antioxidantien machen die Säure des Kaffees weniger aggressiv. Zusätzlich wirkt die Rhodiola-Rosenwurz positiv einer stressbedingten geistigen oder körperlichen Erschöpfung, leichten Depressionen und Ängsten entgegen und trägt somit zur Stabilisierung des Nervensystems, sowie zur Stärkung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit bei.

Schön und gut, aber nun zum Wichtigsten: dem Geschmack, Geruch und der Wirkung.

Mushroom-Kaffee vs. Espresso

Fazit meines Selbstversuchs

Und um ehrlich zu sein, ich bin positiv überrascht! Denn als absolute Espresso-Liebhaberin habe ich mich natürlich auf ein schlimmes Geschmackserlebnis eingestellt. Anyway, optisch bekommt der Mushroom-Coffee 9 von 10 Punkten, das cremige Häufchen hat mir ein bisschen gefehlt. 😜 Natürlich mangelt es mir als Filter-Kaffee-Verweigerin hier am Vergleichswert, weshalb eigentlich auch die vollen 10 Punkte angebracht wären. Der Kaffee kann nach belieben dickflüssiger (wie ein doppelter Espressi) oder mit Wasser (wie eine reguläre Tasse Kaffee) gestreckt werden. Ich habe mir von der Füllmenge einen doppelten Espressi-Mushrooms-Coffee angerührt, wie ihr im Bild oben sehen könnt.

Nicht nur von der optischen dunkelbraunen, schon fast schwarzen Farbe, erinnert das Gebräu stark an einen arabischen Kaffee, sondern auch der leicht ölige Glanz. 😍

Geschmacklich hat er mich völlig überzeugt! 10 von 10 Punkten! Hier hilft wieder ein arabischer Kaffee als Vergleichswert. Sowohl Geschmack, als auch Konsistenz sind mild, Kaffee-aromatisch und leicht ölig. Der bitter-herbe Touch eines Espressos fehlt zwar völlig, was aber nicht stört.

Auch beim Geruch gibt es nichts zu meckern. Das Pulver, sowie der Kaffee riechen lecker nach einer regulären Kaffee-Röstung. Ich weiß ja nicht, wie der Vital-Pilz in freier Natur riecht, aber gegen das Kaffee-Aroma hat er scheinbar keine Chance.😅

Last but not least, zur vitalen Wirkung: Ich hatte kein Herzrasen während meines Selbstversuchs (zumindest nicht wegen meines sonstigen Kaffeekonsums). Ob ich wirklich aufgrund des Mushroom-Coffees frischer, wacher und weniger verknittert bin, oder alleine der reduzierte Koffein mir gut tut, kann ich schlecht überprüfen.

Hält mich der Mushroom-Coffee von meinem Junkie-Dasein ab? JA! Ganz werde ich sicherlich nicht auf meine gute Kaffeemaschine verzichten, doch ich werde 50/50 machen! 1 doppelter Espresso, 1 doppelter Mushroom-Coffee.

By the way, der Mushroom-Coffee kann als Hot Coffee, Iced-Coffee oder Mischgetränk angerührt werden. Es lohnt sich für Rezeptvorschläge das Instagram-Profil von Four Sigmatic  im Auge zu behalten.

Überzeugt euch selbst. ☕️

x Fine

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