Julia Kiener
11.07.2017 von Julia Kiener

Erst das Vergnügen, dann die Arbeit! Ja, richtig gelesen, zumindest laut einer neuen Studie

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Wie oft mussten wir uns das schon anhören? Der Satz hat sich nicht nur in unsere Köpfe gebrannt, sondern auch in unsere Verhaltensmuster. Schließlich hat uns das jahrelange Verwehren von Spaß und Entspannung einfach geprägt.

Jetzt aber kommt die Rettung: Erst das Vergnügen und dann die Arbeit heißt das neue Kredo, schließlich hat eine Studie aus den USA belegt, dass es manchmal gar nicht so schlecht ist, sich vor der Arbeit etwas zu gönnen.

Veröffentlicht wurde die neue Studie, die von der Chicago Booth School of Business stammt, im Harvard Business Review. Getestet wurden natürlich Studenten, schließlich haben die besonders häufig Abgabetermine, Klausuren und Co. und sind demnach immer wieder mit einem kleinen Männchen im Ohr ausgestattet, das flüstert „erst für BWL pauken und dann Netflix und Chill“.

Das Experiment lief wie folgt: Die Studenten hatten die Qual der Wahl. Sie durften sich entscheiden, ob sie eine Woche vor ihren Abschlussarbeiten für eine Massage in den Spa gehen oder erst, wenn sie alles hinter sich haben. Dann sollten sie vor und nach der Behandlung bewerten, wie sehr sie den Erholungswert einschätzen würden.

Dabei wurde herausgefunden, dass die Studenten, die vor ihren Prüfungen zur Massagen gingen, dachten, sie könnten das Treatment nicht so sehr genießen, wie die, die sich erst nach der getanen Arbeit durchkneten lassen.

Aber, Tatarata, ein Mal unter den Händen der Masseure konnten selbst die gestresstesten Studenten nicht abstreiten, dass ihnen die Massage echt gut getan hat. Und was lernen wir daraus? Dass man sich eben nicht ständig eine kleine Auszeit verwehren sollte, auch wenn man supergestresst ist. Und nein, damit meinen wir nicht 48 Tequilas auf der nächsten Studentenparty zu trinken, sondern einfach mal eine kleine Auszeit im Dayspa zu machen.

Mehr über: Gesundheit, Studie, Arbeit, Stress, Entspannung, Wissenschaft, Wissenschaftliche Untersuchung
Credits: Unsplash/Jesse Schoff
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