Jetzt können wir Nora Tschirners Superfilm „Embrace“ auch endlich im TV sehen und wir wissen sogar WANN

„Embrace“ – Ein Film, der im Kopf bleibt. Ja, Nora Tschirners Doku-Hit hat im letzten Jahr definitiv für ordentlich Furore gesorgt. Zurecht! Denn seine Message war bitter nötig: „Du bist schön!“ – und zwar in jeder Form, Größe und Hautfarbe.

YES – Genau von solchen „Body Positivity“-Vibes könnten wir definitiv mehr gebrauchen.

„Embrace“ kommt ins TV – und wir sind dabei!

Und für einen Abend kriegen wir das auch. Denn „Embrace“ kommt zurück – und zwar auf unsere Fernsehbildschirme. Am 11. April um 20:15 Uhr läuft der Superfilm auf Arte. Also markiert euch schon mal das Datum rot im Kalender, denn diesen Film sollte sich definitiv keiner entgehen lassen. ☝️

Wir schalten auf jeden Fall ein – und das solltet ihr auch!

Und für alle, die den Film noch nicht kennen und schon mal einen kleinen Vorgeschmack wollen, gibt’s unten direkt unsere kleine Kino-Review zum Film. Viel Spaß!

Hier lest ihr alles zu dem Kinoerlebnis „Embrace“:

Hier ein paar Dellen, da ein unliebsames Speckröllchen: Mit niemandem gehen wir Frauen so hart ins Gericht wie mit uns selbst. Was das mit einem Menschen macht und warum sich diese traurige Einstellung zum eigenen Körper dringend ändern sollte, das ist das Thema des Dokumentar-Films „Embrace“.

„Embrace“ hat eine so wichtige Message

Der von Nora Tschirner mitproduzierte Film feierte gestern Abend in Hamburg Premiere. Klar, dass es sich Très Click nicht nehmen ließ, diesen unglaublich inspirierenden Body-Positive-Streifen anzuschauen.

Denn eines wussten wir schon vor unserem Kinobesuch … Dass eine solche Message, aus lautester Kehle laut in die Welt da draußen gerufen, längst überfällig war.

Nicht, weil wir es nicht eigentlich besser wüssten. Besser wüssten, dass wir unserem kurvigen, androgynen, großen oder kleinen Körper mit unserer fehlenden Selbstliebe großes, großes Unrecht tun, dass die Psyche unter dem – auch mediengegebenen Schönheitsdruck – leidet. Sondern, weil wir lernen sollten, es auch zu FÜHLEN.

Taryn Brumfitt hat die Herausforderung gemeistert

Eine persönliche Herausforderung, die die Ideengeberin von „Embrace“, Taryn Brumfitt, bereits auf die schönste Weise gemeistert hat. Die Australierin haderte vor Jahren mit ihrem Aussehen – nur um sich mit Hilfe von extremem Body Building und harter Diäten einen Körper zu formen, der ihr zwar von außen als perfekt dargestellt wurde, in dem sie aber einfach nicht sein wollte. Nicht damals, nicht heute und nicht um diesen Preis!

Ihre Geschichte und die vieler anderer Frauen berührte uns während unseres Kinobesuchs auf nie dagewesene Weise. Offenbarungen wie „Ich war nicht groß genug, ich war nicht dünn genug, ich war nicht blond genug, ich war einfach nicht genug“ bestärkten uns nur noch mehr darin, auch unser eigenes Selbstbild zu überprüfen. Eine Selbstwahrnehmung, in die Männer wiederum selten oder nur in begrenztem Maße Einblick bekommen.

Die große Überraschung während des Films

Das zeigte die Reaktion der wenigen männlichen Besucher im Kino aufs Deutlichste. Denn als eine Straßenumfrage unter Frauen und Mädchen ergab, dass nicht eine sich wohl mit ihrem Aussehen fühlte, zeichnete sich im Gesicht unserer Begleitung vor allem eines ab: Ratlosigkeit, Unverständnis, Schock. „Wie kann es sein, dass so viele Frauen etwas an sich auszusetzen haben?“, wollte unser Freund wissen.

Oder um es mit den drastischen Worten von „Embrace“ zu sagen: Wie kann es sein, dass 91 Prozent aller Frauen ihren Körper HASSEN?

Eine von vielen Fragen, die der Film „Embrace“ aufgreift, denen er aber auch wundervolle Beispiele entgegensetzt – von Frauen, die gelernt haben, sich selbst zu lieben. Sich selbst – wie es der Film sagt – zu umarmen.

Noch nie saßen wir – und so viele andere Zuschauer – noch so lange nach dem Abspann im Kinosessel, denn selten hat uns ein Film so sehr zum Nachdenken angeregt wie dieser.

„Embrace“ wurde nur am 11. Mai im Kino gezeigt. Wenn ihr aber Interesse habt, den Film zu sehen, so könnt ihr ihn euch ab dem 18. Mai auf DVD anschauen (und euch dabei einmal selbst fest drücken).

Credits: Majestic
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