Warum gerade niemand an der Doku-Serie „Our Planet“ vorbeikommt

Sie mahnt, ohne anklagend zu sein. Klärt auf, ohne unverständlich zu werden. Schafft Betroffenheit, ohne kitschig zu sein. Und sie bringt uns die Welt so unfassbar schön nahe, dass vermutlich niemand einfach unbeeindruckt abschalten kann. Die Rede ist von der neuen Dokumentationsserie „Our Planet“. 8 Folgen umfasst sie, seit dem 5. April ist sie auf Netflix verfügbar – und spätestens seit diesem Tag ist sie auch in aller Munde.

Kein Wunder, die Bilder sind gestochen scharf, unfassbar nah und wunderschön anzusehen. Im gleichen Atemzug wird allerdings auch die Zerbrechlichkeit dieser Welt deutlich.„Our Planet“ zeigt die Auswirkungen, die das Handeln der Menschen auf so viele der sensiblen Ökosysteme hat. Denn auch um eine gnadenlose Wahrheit kommt man beim Schauen der beliebten Netflix-Serie nicht herum… Wenn wir weiter untätig bleiben, wird es Bilder wie diese in Zukunft nicht mehr geben:

„Was wir in den nächsten 20 Jahren tun, wird die Zukunft allen Lebens auf der Erde bestimmen. Diese Serie wird die wichtigsten Lebensräume des Planeten erkunden und das dort noch existierende Leben feiern. Wir werden offenbaren, was wir schützen müssen, wenn wir eine Zukunft sicherstellen wollen – in der Mensch und Natur gleichermaßen aufblühen können“, heißt es dazu im Abspann der ersten Folge.

Die Natur-Dokumentation zeigt eindrücklich und verständlich, wie Luftverschmutzung, Plastikmüll, Monokulturen, Überfischung und die Zerstörung des Regenwalds in unsere Umwelt eingreifen und diese nach und nach verändern und zerstören. Und sie zeigt auch, wer Schuld daran trägt: wir Menschen.

Am Ende jeder Folge wird auf die Homepage von „Our Planet“ verwiesen. Diese ist mit nützlichen Hinweisen ausgestattet, wie wir selbst aktiv werden können, um diesen voranschreitenden Prozess aufzuhalten. Denn auch das stellt die Serie umfangreich dar: NOCH ist es nicht zu spät.

Wir müssen verstehen, wieso wir aus dem Gleichgewicht mit der Natur geraten sind – und unser Handeln verändern. Das alles versucht die Dokumentation, die in Zusammenarbeit mit dem britischen Produzenten Alastair Fothergill und Tierfilmer Sir David Attenborough entstand, für uns zu erklären und greifbar zu machen. Und es funktioniert: Zusammenhänge werden klar, große Kreisläufe anschaulich, Forderungen werden deutlich, Konsequenzen unvermeidbar. Eine Serie, die es verdient, in aller Munde zu sein. Und die, wenn sie weiterhin so viele Menschen erreicht, vielleicht tatsächlich so einiges bewegen kann …

„Dies ist die Geschichte unseres Planeten im Wandel und über unsere Möglichkeiten, ihn am Leben zu erhalten.“

Credits: YouTube/Netflix, PRSamples/netflix

Das wird dich auch interessieren

myecochallenge-fashion
5. April 2019

Warum ich nicht mehr shoppen gehe – und glücklicher mit meinem Kleiderschrank bin than EVER

nachhaltige-geschenkpapier-alternativen
20. Dezember 2018

3 nachhaltige Alternativen für Geschenkpapier – die ihr garantiert schon zuhause habt

strohhalm-alternativen-nachhaltig
19. September 2018

Plastik-Strohhalme?! Nein danke! Wir setzen lieber auf 3 wunderbar nachhaltige Alternativen

myecochallenge2
5. März 2019

DAS ist mein Plastikmüll von zwei Wochen – und Leute: „Es ist zu viel!“

schaum-plastikflasche-ersetzen
12. Februar 2019

Shampoo-Verpackungen zum Auflösen? Wie ein 19-Jähriger damit Plastik-Müll den Kampf ansagt

myecochallenge-thumb
1. Februar 2019

Warum ich mich einen Monat lang vegan ernährt habe – und in „light“ damit weitermachen werde

Nichts mehr verpassen mit dem Très Click Logo Newsletter.
Die heißesten Mode- und Beauty-Trends, die aktuellsten Promi-Storys und alles, was du deiner BFF erzählen willst, direkt in DEIN Postfach! Melde dich hier an!
X