„Pfirsich-Tiramisu“ ist unser wahr gewordener Oster-Gaumenschmaus

Ostern und Tiramisu?! 😜

Eigentlich ergibt diese Wort-Kombination nicht direkt einen 100-Punkte-Treffer auf der Oster-Leckereien -Skala. Gaumenschmäuse wie „Osterlamm“, „Raw Carotte Cake Balls“ oder „Wolken-Eier“ treffen da schon deutlich mehr ins Grüne.

Doch wartet ab, bis ihr die Frühlings-Oster-Version des italienischen Klassikers, die ursprünglich aus Löffelbiskuits, Mascarpone, Espresso und Kakao hergestellt wird, probiert habt:

Eine einzigartige, fruchtige Verführung aus von Pfirsichsaft durchzogenem Löffelbiskuits, Mascarpone, Fruchtquark, Pfirsich-Püree, Pfirsich-Stückchen und feinen Nuss-Toppings schmeichelt unserem Gaumen nämlich genauso. 🤤 Und durch die lieblich-zuckrige Frische der Frucht passt unser „Pfirsich-Tiramisu“ herrlich zu den kommenden Oster- und Pfingstfeiertagen.

Als „Kuchen & Kaffee“ oder einfach so, weil es lecker schmeckt.

Die unwiderstehliche (unnütze) Geschichte des Tiramisus

Doch bevor es an das Rezept geht, kommt natürlich noch die berühmte geballte Ladung „Unnützes Wissen über… “ das Tiramisu, mit dem ihr auf jeder Zoom-Party punkten werdet:

Denn es ranken sich unzählige Geschichten um die Entstehung des italienischen Desserts. Diese drei sind aufgrund der Wahrscheinlichkeit in die engere Auswahl gerutscht:

In der ersten Geschichte diente das beliebte Dessert – kaum zu glauben – ursprünglich als Aufbau- und Kraftnahrung und ist während des ersten Weltkrieges entstanden. Die italienischen Frauen versorgten ihre Männer mit Tiramisu, bevor sie wieder an die Front gingen. Erst in der Nachkriegszeit entwickelte sich Tiramisu dann zum leckeren Dessert.

Die zweite Geschichte der Entstehung bezieht sich auf die 1940er Jahre. „Ottimo, c’ha tirato su!“, rief ein Gast der Trattoria „Al Vetturino“ in Pieris begeistert, nachdem er gerade eine ähnliche Nachspeise probiert hatte. Übersetzt bedeutet das soviel wie: Ausgezeichnet, das hat mich hochgezogen!“ Dies wiederum ließ den Wirt nachdenken und prompt entschied er sich für die Namensgebung „Tireme su“. 😍

Eine andere Geschichte behauptet, dass vertrockneter Kuchen in Kaffee aufgeweicht und ein Schuss Alkohol und Mascarpone beigefügt wurde. Eine etwas andere Art des Recyclings eben und geboren war das Tiramisu.

Hand aufs Herz, ich habe keine Ahnung, welche, oder ob überhaupt eine, Geschichte der oben genannten die „wahre Entstehung“ des Tiramisus beinhaltet. Doch eines ist klar: Das Tiramisu gehört weltweit zu den beliebtesten italienischen Leckereien! Da ist es also fast schon selbstverständlich, dass im Laufe der Zeit mindestens ebenso viele leckere Abwandlungen entstanden sind.

Und damit sind wir auch direkt wieder bei unserem schmackhaften „Pfirsich-Tiramisu“ und unserem Frühlings-Rezept 2021 gelandet.👇

Die überschaubare Zutantenliste

Fertige Portion mit Nüssen und Kokosnussflocken verfeinert.

Ciao Tutti

Folgende Lebensmittel kommen auf die Einkaufsliste:

Zutaten für 4-Portionen: 160 ml Pfirsichsaft, 500 g Fruchtquark Pfirsich-Maracuja, 250 g Mascarpone, 90 g Zucker, 1 TL Vanille , 4 EL San-apart, 200 ml Sahne, 30 Stck Löffelbiskuit, 180 g Dosen-Pfirsiche, 1 Mini-Prise Salz, Kokosnussflocken und/ oder zerkleinerte Nüsse als Topping.

Die Zubereitung dauert ca. 30 Minuten. Weitere 3 Stunden benötigt das „Pfirsich Tiramisu“ zum Ruhen im Kühlschrank.

Kleiner Tipp für das gekonnte Anschneiden: Lasst über das Messer ein bisschen heißes Wasser vor dem Benutzen laufen. Durch die Wärme lässt sich das Tiramisu besser schneiden und landet genüsslich und ohne Kleckerein auf dem Teller. 😉

Und so easy geht die Zubereitung:

  1. Die Pfirsiche aus dem Saft nehmen und klein pürieren.
  2. Sahne mit 2 EL San-apart steifschlagen.
  3. Magerquark, Mascarpone, Zucker, Vanille-Extrakt und 2 EL San-apart in eine Schüssel geben und alles miteinander verrühren.
  4. Die Sahne unterheben und eine Mini-Mini-Mini-Prise Salz unterrühren.
  5.  Löffelbiskuit in Pfirsich-Saft tauchen und anschließend in einem Backrahmen (optimal 24 x 27 cm) nah aneinander auslegen.
  6. Erste Schicht Quarkcreme auf dem Löffelbiskuit verteilen.
  7. Danach die Hälfte des Pfirsich-Pürees darauf verstreichen.
  8. Die zweite Schicht in Pfirsichsaft getunktes Löffelbiskuit auslegen.
  9. Restlichen Quark darauf verteilen.
  10. Dekorativ weiteres Püree darauf verteilen – was übrig bleibt, kommt zum Servieren in den Kühlschrank.
  11. Die zwei übrig gebliebenen Pfirsiche als „Spiegelei“-Deko oben drauflegen und das „Pfirsich-Tiramisu“ für 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  12. Portion herausschneiden und mit übrigem Pfirsich-Püree anrichten.
  13. Kokossnussflocken und zerkleinerte Nüsse beliebig als Topping hinzufügen.
  14. Buon appetito. 🐰

Fazit:

Wir sagen Daumen hoch und VORSICHT, falls jemand in der Familie unter Laktoseintoleranz leidet. 🥴 Das „Pfirsich-Tiramisu“ ist aber auf jeden Fall einfach zuzubereiten und gleichzeitig eine wahnsinnig fruchtige Leckerei.

Wir haben das ganze Rezept auch als Reel auf unserem trèsCLICK-Instagram-Kanal geteilt. Hier könnt ihr die leckere Zubereitung Schritt für Schritt verfolgen.

Viel Spaß beim Zubereiten und vor allem beim Genießen.

x Fine

Credits: trèsCLICK

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